Auch 2015 stehen Djokovic und Federer im Wimbledonfinale!

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Vor dem Semifinaltag der Herren in Wimbledon kann  jetzt wieder ein  deutscher  Spieler die Koffer packen.  Philipp Petzschner verlor an der Seite des Israelis Jonathan Erlich im Semifinale der Doppelkonkurrenz. Alle deutschen Damen, Herren, Mädchen und Jungen – ob im Einzel, Doppel oder Mixed –  können sich von London verabschieden. Nur im Rollstuhl-Wettbewerb wird die deutsche Fahne noch von Katharina Kruger und Sabine Ellerbrook hochgehalten.

Widmen wir uns also der Weltspitze: Im ersten Semifinal-Einzel standen sich um 13 Uhr  Ortszeit Titelverteidiger Novak Djokovic und Richard Gasquet auf dem Centre Court  gegenüber. Nach 2:24 Stunden Stunden Spielzeit hat sich Titelverteidiger Novak Djokovic zum vierten Mal in seiner Karriere in das Endspiel von Wimbledon gespielt. Der von Boris Becker betreute serbische Tennisprofi entschied am Freitag das erste Halbfinale gegen den Franzosen mit 7:6 (7:2), 6:4, 6:4 für sich. Man hatte den Eindruck, dass der Sieg nie gefährdet war, weil der Djoker einfach um eine Nuance besser war.

novak

Mit Spannung wurde die zweite Partie zwischen Roger Federer und Andy Murry auf dem Centre Court erwartet: Der siebenfache Wimbledonsieger gegen den britischen Wimbledongewinner von 2013. Diesmal würde der Schotte nicht ganz so von dem fanatischen Publikum profitieren, wie in den Spielen zuvor. Der  Schweizer genießt auch in London so viel Respekt, dass sogar britische Murray-Hardcore-Fans ihm gönnen, dass er mit dem  Gewinn des achten Titels alleiniger Rekordhalter wird. Doch etwas überraschend setzte sich der Weltranglistenzweite dann klar mit 7:5, 7:5 und 6:4 durch. Es gab einen Moment  im zweiten Satz, in dem sich das Match hätte  drehen können. Bei 5:4- Führung vergab Federer fünf Satzbälle. Das Spiel entschied dann der Brite nach fast 15 Minuten Spielzeit unter dem Jubel der Zuschauer für sich. Der Schweizer machte allerdings schnell allen britischen Hoffnungen ein Ende: Er gewann souverän die nächsten beiden Spiele und den Satz. Eine Statistik macht die aktuelle Stärke des Schweizers auch deutlich:  In der gesamten – etwas mehr als zweistündigen – Spielzeit erhielt Murray  die Chance für nur einen einzigen Breakball. Das war im ersten Aufschlagspiel des Eidgenossen.

roger

Das Finale von Wimbledon bestreiten wie im letzten Jahr wieder Djokovic und Federer.  2014 war das eine knappe Angelegenheit. In diesem Jahr schätzen wir die Siegchancen für Roger sogar noch etwas besser ein.

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