8. Dezember 2016
von admin
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Neues von Boris Becker und Alexander Zverev!

In diesen Tagen, in denen sich wahrlich nicht viel im internationalen Tennis bewegt, haben zwei Meldungen vom bunten weißen Sport den Weg in die Medien gefunden. Wir sprechen nicht von den deutschen Meisterschaften, die demnächst in Biberach stattfinden.

Es geht um Altstar Boris Becker und um Jungstar Alexander Zverev in Verbindung mit dem ersten Davis Cup-Auftritt im kommenden Jahr.

Die Zusammenarbeit zwischen Boris Becker und Novak Djokovic wurde in diesen Tagen beendet.  Nach drei überaus erfolgreichen Jahren mit sechs Grand-Slam-Titeln und insgesamt 25 Turniersiegen trennen sich die Wege des „Comebeckers“ und des serbischen Ausnahmespielers. Während Becker sein Geld   vorerst an dem Pokertisch gewinnen will, setzt der Djoker voraussichtlich mit dem Mental-Guru  Pepe Imaz seinen Weg fort, der ihn unbedingt wieder zurück an die Weltspitze, zu innerem Frieden und Ausgeglichenheit führen soll.

Die Trennung lief öffentlich schiedlich friedlich ab – ohne dass Porzellan zerschlagen wurde. Das konnte man von den beiden Profis in Sachen öffentlicher Darstellung auch erwarten.

bojo

 „Nach drei erfolgreichen Jahren haben Boris und ich einvernehmlich entschieden, unsere Zusammenarbeit zu beenden“, erklärte Djokovic am Dienstagabend auf seiner Homepage und in den sozialen Medien. „Wir haben unsere gemeinsamen Ziele vollends erreicht. Ich möchte ihm für seine Kooperation und Leidenschaft, sein Teamwork und Engagement danken.“ Netzwerker Becker reagierte später via Twitter und schrieb: „Danke! Wir hatten die beste Zeit unseres Lebens.“  Dazu postete er ein gemeinsames Foto von dem erstmaligen Titelgewinn des Serben bei den French Open im Juli 2016.

Beide haben ihr Gesicht gewahrt. So soll es sein. Interessant wäre gewesen, welche Gründe zur Trennung geführt haben. Die soziale und politische Correctness der beiden Tenniscracks wird es verhindern, dass irgendwelche Interna  an die Öffentlichkeit dringen werden.

Mit etwas geringerer Aufmerksamkeit reagierten die Medien auf die Erklärung Alexanders Zverevs, dass er im kommenden Jahr wieder „mit Freude“ für Deutschland im Davis-Cup aufschlagen wird.

alexander-zverev

Der DTB nahm diese Äußerung zum Anlass, Macht zu demonstrieren und erklärte sofort deutlich, dass aber unsere Paradiesvogel Dustin Brown in naher Zukunft nicht mehr für unser Land auftreten darf.

Wir enthalten uns eines Kommentars.

Eine bescheidene Frage sei erlaubt: Was ist mit Saschas Bruder Mischa Zverev?

Den hatte der DTB während des Relegation-Skandals auch ausgebootet. In der Zwischenzeit hat der ältere Bruder Saschas überragende Erfolge errungen.

Warum wurde Mischas Zukunft im Nationalteam nicht vom DTB kommuniziert?

 

6. Dezember 2016
von admin
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Der abschließende Höhepunkt des Tennisjahres 2016!

Die internationalen Tennisstars der ATP und WTA machen im Dezember ihre verdiente Wettkampfpause und bereiten sich auf die Turnierserie in Australien, mit dem Höhepunkt des Grand Slams in Melbourne, vor.

Die deutschen Tennisspieler krönen am Ende des Jahres 2016 noch ihre nationalen Titelträger: Die 45. Deutschen Meisterschaften finden vom 12.-18. Dezember 2016 in Biberach an der Riß statt.

Deutscher_Tennis_Bund_Logo

 

Die Titel 2015 sicherten sich im Einzel Oscar Otte und Anna-Lena Friedsam aus dem Porsche Talent Team Deutschland.

friedsam

 

Den Pokal im Mixed gewannen Carina Witthöft und Yannick Hanfmann. Diese Konkurrenz war hervorragend besetzt, weil man sich für den Mixed-Wettbewerb bei den olympischen Spielen in Rio de Janeiro empfehlen konnte.

Diese außergewöhnliche Motivation kann im Dezember 2016 unseren nationalen Tennisassen nicht geboten werden. Es geht in Biberach allein darum, sich den ehrenwerten Titel eines deutschen Meisters zu erkämpfen.

Die Veranstalter haben noch keine attraktiven Namen im Teilnehmerfeld bekannt gemacht. Dafür ist ja noch Zeit.

Wir werden von den nationalen Meisterschaften berichten. Diese Veranstaltung ist auch eine Chance für unsere besten Nachwuchstalente, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren und das Turnier als Sprungbrett für eine internationale Karriere zu nutzen.

2. Dezember 2016
von admin
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Abergläubische Tics der Tennisprofis – 3.Folge

Kenner der Tennisszene behaupten, dass  alle Tennisprofis ihren von Aberglauben geprägten Tic haben.

frosch

Roger Federer, der für seine Rationalität und Normalität bekannt ist, gehört auf jeden Fall auch dazu: Der 17-fache Grand Slam-Champion wurde am 8.August (das ist der 8.8.!) geboren. Die Zahl „Acht“ hat für den Tennisspieler Roger magische Bedeutung: Jedes Mal, wenn er den Platz zum Wettkampf betritt, sind acht -  immer wieder acht! – Schläger in seinem Tennisbag. Gleichzeitig hat er genau acht Wasserflaschen für seine jeweiligen Partien eingepackt. Das zelebriert er seit mehr als einem Jahrzehnt. Nicht ein einziges Mal hat er in diesem Zeitraum dieses Ritual variiert.

Tennis Gerry Weber Open  2012

Alle Skeptiker, die das für albernen, sinnlosen Aberglauben halten, wollen wir etwas zum Nachdenken geben: Roger hat 17 Grand Slams gewonnen. Addieren sie die beiden Zahlen 1+ 7, erhalten sie die Acht als Summe, richtig? …

Problem: Roger wird sicher davon ausgehen, dass er auf jeden Fall noch den 19. Titel holen wird! (9  – 1 ergibt wieder Acht!).

Wir vermuten, dass er nach dem 19.Grand Slam-Titel endgültig zurücktreten wird. (Bei 20 stehen ihm eigentlich keine  Zahlenspielereien zur Verfügung, die auf seine magische Zahl hinauslaufen.)

Kommen wir zum Schluss unserer Aberglauben-Serie zu dem Tic, den die Mehrheit der Profis frönt, der aber das Leben ihrer Coaches zur Tortur macht: Wenn ein Spieler sein Auftaktmatch gewonnen hat, ist es Regel geworden, dass man bis zum Ausscheiden aus dem Turnier das Essen an dem Ort einnimmt, an dem man vor den Sieg gespeist hat. Es ist langsam klar, dass dann von ihm auch immer die exakt gleiche Speisenfolge eingenommen wird. Viele Spieler erwarten das gleiche Verhalten von den sie begleitenden Coaches.

murat foto

Ein ATP-Trainer, dessen Name aus offenkundigen Gründen nicht genannt werden darf, klagte uns sein Leid: „Stell dir vor, dass du fettige Spaghetti Carbonara mittags und abends an jedem Tag und am ewig gleichen Ort während eines Turniers herunterschlucken musst – das hängt dir schon nach zwei Tagen zum Halse heraus! Nimmst du mit deinem Schützling an einem zweiwöchigen Grand Slam teil, wird das gemeinsame Essen zu einer Folter, die die grausamsten Methoden in Guantanamo in den Schatten stellt! Spätestens am 10.Tag des Turniers drängt sich der Wunsch in den Vordergrund deines Gehirns, dass dein pedantischer und irrationaler Spieler jetzt bitte verlieren möge, damit dein Magen und dein Kopf endlich eine Abwechslung bekommen. … Glaube mir, dafür drückst du deinen geringeren Preisgeldanteil mit Vergnügen in die Tonne!“