28. September 2015
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Heiße Gefechte auf der Road to Singapore

Die Grand Slams der Saison 2015 sind Schnee von gestern. Auf das letzte Highlight der Saison ist der Fokus der Weltspitze der Damen gerichtet: In vier Wochen werden die 8 besten Spielerinnen in Singapur zu den WTA Finals antreten.

singapore

Auf den Weg zu diesem „Masters“ wird in diesem Jahr hart gekämpft werden. Zwanzig Spielerinnen  haben noch die Chance, das Ziel zu erreichen. Die aktuelle Nr.7 der „Road to Singapore, Angelique Kerber, hat nur 700 Punkte mehr auf ihrem Konto als die Nummer 20 Ekaterina Makarova.

Unangefochten ist Serena Williams mit 9945 Punkten die Leaderin des Races to Singapore. Gefolgt wird sie von Simona Halep mit 5675 Punkten. Maria Sharapova wird sich bei gefestigter Gesundheit mit aktuellen 4321 Punkten wohl auch für das WTA Final qualifizieren.

Serena

Hinter dieser Spitze drängen sich  Petra Kvitova (3378 Punkte), Lucie Safarova (3222 Punkte),  Flavia Pennetta (3034 Punkte), Angie Kerber (2970 Punkte), Suarez-Navarro (2906 Punkte) und Katarina Pliskova (2906 Punkte).

Für die junge Spanierin Garbine Muguruza (2829 Punkte), die in diesem Jahr so überzeugend aufgespielt hatte, wird es schwer sein, durch den dünnen Türspalt nach Singapur noch zu schlüpfen. Die Nr.5 der WTA-Weltrangliste, Caroline Wozniacki (2023 Punkte), die Nr.7  Ana Ivanovic und Agniezka Radwanska 2585 Punkte), die nach ihrem Turniersieg in Tokio endlich wieder zu den Top Ten der Welt gehört, werden wohl kaum noch Platz in dem erlesenen Feld von Singapur finden.

Auch das Ausnahmetalent Belinda Bencic  (2560) muss auf ein Wunder hoffen, um sich mit den besten der Welt im Herbst messen zu können.

Das nächste Turnier in dieser Woche im chinesischen Wuhan wird schon die ersten Weichen stellen. Eine Woche später werden in Peking Vorentscheidungen getroffen. Die letzte Chance, mit der Elite bei dem letzten Saisonhöhepunkt zu kämpfen, kann dann in Hongkong und Tianjin genutzt werden.

Eines ist sicher: In den nächsten Tagen und Wochen wird es auf der WTA-Tour heiß zugehen. Für Spannung ist gesorgt.

Hoffen wir aus nationaler Sicht, dass es Angie Kerber gelingen wird an dem Turnier der Weltbesten teilnehmen zu können.

angie

Nach dem schlechten Abschneiden der Spieler und Spielerinnen bei den Grand Slams dieses Jahres (kein deutscher Profi erreichte ein Viertelfinale – geschweige denn ein Semifinale oder gar ein Endspiel!…) wäre das ein tröstender Abschluss  einer insgesamt doch etwas enttäuschenden Saison.

 

27. September 2015
von admin
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Race to London ohne deutsche Beteiligung!

Philipp Kohlschreiber hat an diesem Wochenende den Einzug in sein drittes ATP-Finale in diesem Jahr verpasst.

Der an Nummer fünf gesetzte Augsburger verlor das Semifinale der Moselle Open in Metz gegen den an drei gesetzten Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 3:6, 4:6.

Kohlschreiber war kampflos ins Halbfinale eingezogen, weil sich der top-gesetzte Schweizer Stan Wawrinka bei seinem Dreisatzsieg in der zweiten Runde gegen Dustin Brown am Knöchel verletzt hatte. Tsonga trifft im Endspiel in einem rein französischen Duell auf Gilles Simon.

Tsonga-2

Dieses Finale hat eine besondere Brisanz:  Beide Spieler haben noch die Chance, sich für den abschließenden Höhepunkt der Saison, die ATP World Tour Finals zu qualifizieren. Im „Race to London“ liegt Tsonga mit 1650 Punkten einen Platz hinter seinem Landsmann Simon. Beide haben durch ihre Erfolge den vor ihnen liegenden Marin Cilic inzwischen überholt.

Schon 6 Wochen vor dem Megaevent in London haben sich Djokovic, Murray, Federer und Wawrika die Teilnahme schon gesichert.

Berdych, Nishikori, Nadal, Ferrer, Gasquet und Isner folgen auf den nächsten Plätzen. 16 Spieler haben aktuell noch die Chance, die Ziellinie in London erfolgreich zu erreichen.

Auch der Belgier David Goffin, einen Platz hinter Tsonga in dem Rennen zu den ATP Finals, kann sich noch für das letzte Highlight der Saison 2015 qualifizieren.

Kein deutscher Spieler wird 2015 im erlesenen Feld der acht besten Spieler der Saison stehen.

25. September 2015
von admin
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Kohlschreiber erreicht das Semifinale von Metz!

In dieser Saison hat Philipp Kohlschreiber brillante Matches gegen die Weltspitze, wie Federer und Murray, gespielt und am Ende doch knapp verloren. Im Herbst dieses Jahres ist er endlich gegen einen der Top Five der Weltrangliste eine Runde weiter gekommen. In Metz bei den Moselle Open traf er im Viertelfinale auf den topgesetzten Schweizer Stan Wawrinka und zog in das Halbfinale ein – ohne einen einzigen Ball zu schlagen. Stan the man konnte wegen einer Knöchelverletzung nicht antreten.

kohli

Einen Sieg im realen Zweikampf gegen einen der Stars der ATP kann er sich jetzt im Semifinale auf den Hartplatz von Metz erkämpfen: Der Augsburger trifft dort am Samstag auf  den aktuellen Titelfavoriten Jo Wilfried Tsonga.

Im anderen Semifinale tritt der an 2-gesetzte Gilles Simon gegen den Slowaken Martin Klizan (ATP Nr. 35) an.

Die französischen Gastgeber gehen von einem nationalen Duell Tsonga-Simon im Finale aus. Das könnte „Kohli“ verhindern.

Dem deutschen Tennis würde das gut tun. Nachdem unsere Nr.1  am letzten  Wochenende den entscheidenden Anteil am Verbleib des deutschen Davis Cup-Teams in der Weltgruppe hatte, könnte er an diesem Wochenende für einen weiteren Aufschwung des nationalen Herrentennis sorgen.