3. August 2014
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Kerber im Finale von Stanford

In der Universitätsstadt Stanford in Kalifornien kam es im Semifinale der „Bank of the West Classics“ zum Aufeinandertreffen zweier deutscher Spitzenspielerinnen mit zwei US-Girls. Andrea Petkovic trat zuerst gegen die an Nr.1-gesetzte  Serena Williams an. Das mit Spannung erwartete Match erfüllte im ersten Satz alle Erwartungen. „Petko“ wehrte sich mit allen Mitteln gegen die Powerschläge der US-Amerikanerin, versuchte, selbst die Initiative zu ergreifen. Elf Spiele lang gewannen beide ihre Aufschlagspiele. Im 12.Spiel wurde Andrea gebreakt und musste den ersten Satz mit 5:7 abgeben.

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Im zweiten Satz gewann ihre Konkurrentin schnell die ersten Spiele. Beeindruckend waren die knallharten Aufschläge  Serenas. Die Nr.1 der Weltrangliste verlor kein Spiel mehr und beendete das Match, unter dem Jubel der einheimischen Zuschauer, mit einem 6:0 im zweiten Durchgang.

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Trotzdem volle Anerkennung für Andrea:  Sie hat ein vielversprechendes Turnier gespielt. Wenn die Nr.1 der WTA-Weltrangliste so spielt, wie im zweiten Satz, gibt es weltweit wohl kaum eine Spielerin, die erfolgreich dagegen setzen kann.

Alle deutschen Hoffnungen ruhten jetzt auf Angelique Kerber, die im zweiten Semifinale, im Duell der Linkshänderinnen, auf  Vavara Lepchenko traf. Die aus Taschkent in Usbekistan stammende Wahlamerikanerin, die zum ersten Mal im Semifinale eines großen WTA-Turniers stand, begann ohne jegliche Nervosität. Zielstrebig und entschlossen setzte sie sich im ersten Satz mit 6:4 durch.

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Damit gab sich die 27-jährige Lepchenko nicht zufrieden. In einem umkämpften Match auf Augenhöhe, konnte Angie nur mit beeindruckendem Einsatz den zweiten Satz knapp im Tiebreak gewinnen. Im dritten Satz ging die Kielerin früh in Führung. Den Finaleinzug vor Augen, ließ sie sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewann mit 6:2 den entscheidenden Satz.

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Angelique Kerbers Kampfkraft und Wettkampfhärte hatten sich am Ende wieder einmal durchgesetzt..

2. August 2014
von admin
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Großartige Erfolge von Kerber und Petkovic

In Washington ist jetzt auch der letzte deutsche Tennisprofi ausgeschieden. Benjamin Becker verlor gegen den Kolumbianer Santiago Giraldo 2:6 und 6:7. Damit haben die deutschen Herren, die sich auf die US Open auf  verschiedenen ATP-Turnieren in dieser Woche vorbereiteten, allesamt – mit der Ausnahme Benjamin Beckers – in ihrer ersten Runde verloren. Diese Niederlagenserie der Herren stimmt bedenklich. Leider ist gegenwärtig kein Spieler zu erkennen, der in Flushing Meadow „die Kohlen aus dem Feuer holen kann“.

Warten wir ab – bleiben wir geduldig.

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Gute Nachrichten über erfolgreiche Leistungen lieferten uns die beiden deutschen Damen Kerber und Petkovic. Beide hatten das Viertelfinale des Turniers in Stanford erreicht.

Die an 3-gesetzte Angelique Kerber hatte sich in ihrem Auftaktmatch gegen das junge US-Girl Coco Vanderweghe mit 7:6, 0:6 und 6:2 durchgesetzt. „Angie“ traf in der Runde der letzten Acht auf Garbine Muguruza. Die spanische Damen-Hoffnung hat sich bei den „Bank of the West Classics“ als Schreck der slowakischen Topspielerinnen präsentiert. Nacheinander hatte sie Cibulkova und Hantuchova aus dem Turnier geworfen.

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Die Kielerin bot auf dem Hartplatz von Stanford dann eine überragende Partie und gab der hoch eingeschätzten spanischen Gegnerin nicht den Hauch einer Chance. Mit 6:2 und 6:1 zog Angie in das Semifinale ein. Weiter so! Im Halbfinale gegen die Amerikanerin Varvara Lepchenko hat sie gute Chancen, sogar in das Finale vorzudringen.

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.“Petko“, über deren ersten zwei Siege wir schon berichtet hatten, traf  im Viertelfinale auf Venus Williams, die die favorisierte Russin Azarenka im Achtelfinale in zwei Sätzen bezwungen hatte.

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Andrea fand sofort in das Spiel, gewann den ersten Satz  6:1 und ging im zweiten Durchgang mit 2:0 in Führung. Dann spielte Venus entfesselt auf und gewann den 2.Satz mit 6:3. Der entscheidende Durchgang entwickelte sich zu einem Thriller, in dem die Amerikanerin immer wieder die Führungen der Deutschen ausglich. Dank ihrer Entschlossenheit setzte sich Andrea Petkovic am Ende mit 7:5 durch und zog als zweite Deutsche in das Semifinale ein.

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Hier trifft sie auf Serena Williams. Die hatte sich in einem spannenden Match gegen die Serbin Ana Ivanovic mit 2:6, 6:3   und 7:5 durchsetzen können.

Wir werden von den beiden Halbfinals zeitnah berichten.

31. Juli 2014
von admin
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Noch viele Stolpersteine auf dem Weg zu den US Open

Auf dem  Weg der deutschen Tennisprofis nach Flushing Meadows zu den US-Open liegen noch einige Stolpersteine.

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Die Herren, die in Kitzbühel noch die letzten Tage auf Sand nutzten, laufen den Erfolgen hinterher. Nach Dustin Brown (gegen P.Riba 6:7,5:7)  und Jan-Lennard Struff (gegen J.Vesely 4:6,4:6) verlor jetzt auch unser Ausnahmetalent Alexander Zverev sein Auftaktmatch. Bei seiner 1:6 und 0:6- Niederlage gegen den Argentinier Diego Schwartzmann bewies Sascha, dass die Bäume nicht so schnell in den Himmel wachsen. Man hätte sich bei diesem Spiel allerdings gewünscht, dass er sich der unermüdlichen Laufarbeit seines Konkurrenten doch etwas mehr angepasst hätte…

Einziger deutscher Vertreter in dem Tiroler Turnier ist jetzt der topgesetzte  Philipp Kohlschreiber, dessen Match gegen den Belgier Goffin gestern dem Regen zum Opfer fiel.Heute kurz nach Mittag wurde dann gespielt. “Kohli” setzte die Niederlagenserie fort. Nach dem 3:6 – Verlust des 1.Satzes, ging er im zweiten Durchgang mit 5:2 in Führung. Dann vergab er insgesamt 3 Satzbälle und verlor fünf Spiele in Folge zum 5:7.  Mit dem Augsburger haben jetzt alle vier deutsche Teilnehmer in Kitzbühel  – ohne einen einzigen Satzgewinn – in ihrem Auftaktmatch verloren. Da ist noch Raum nach oben…

Auf dem amerikanischen Kontinent sind die Matches der Deutschen auch nicht unbedingt erfolgsgekrönt. Michael Berrer verlor in Washington in der ersten Runde gegen den US-Boy Jack Sock 6:7 und 4:6 und auch Tobi Kamke musste sich nach hartem Kampf (2:6, 6:4 und 6:7) dem 33-jährigen Estrella Burgos aus der Dominikanischen Republik geschlagen geben.

Benjamin Becker fühlt sich weiterhin wohl in seiner ehemaligen Studienheimat. In seinem Erstrundenmatch konnte er sich gegen den Slowenen Blaz Kavcic mit 6:3 und 7:6 durchsetzen.

Wimbledon Championships 2006 - Day Three

Auf unsere Damenpower kann sich das deutsche Tennis seit Jahren verlassen. Bei dem Turnier in Washington schied aber auch Julia Görges gegen das 18-jährige US-Girl TaylorTownsend aus Chicago  gleich zum Auftakt mit 6:3, 2:6 und 3:6 aus.

In Stanford wartete auf Sabine Lisicki in der ersten Runde mit Ana Ivanovic der erwartete „schwere Brocken“. Sabine verlor nach  gutem ersten Satz dann doch klar in zwei Sätzen(6:7, 2:6).

Auf den Tennisplätzen der Eliteuniversität trat auch „die Zuverlässigkeit in Person“, Andrea Petkovic, an. Ihr gelang dann auch ein Auftaktsieg gegen die Kroatin Alja Tomljanovic mit 6:1 und 6:4. In der zweiten Runde schlug sie die 16-jährige Japanerin Naomi Osaka mit 6:2 und 6:2.

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Angelique  Kerber war  gesetzt und greift  erst heute in das Turniergeschehen in Kalifornien  ein.

Bis auf die üblichen rühmlichen Ausnahmen sind die deutschen Tennisasse noch nicht in der Form, um beim Grand Slam in New York für Furore zu sorgen.  Zum Start der US Open am 25.August haben sie aber noch genügend Zeit.