8. August 2014
von admin
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Sensationen in Montreal und Toronto

Die Viertelfinals beim Rogers Cup in Montreal und Toronto finden ohne deutsche Beteiligung statt.

In Montreal konnte Andrea Petkovic weger einer Virusinfektion nicht antreten.

Für sie sprang Sabine Lisicki in die Bresche. Nach ihrem Auftaktsieg gegen Errani bezwang „Bine“ auch die hochgelobte Amerikanerin  Madison Keys, Nr. 28 der Weltrangliste, mit 4:6, 6:1 und 6:4. Auch im Achtelfinale gegen Agniezka Radwanska zeigte die Berlinerin ein gestärktes Selbstvertrauen, unterlag aber knapp mit 1:6, 6:3 und 3:6.

Ihre Kollegin Angelique Kerber gewann ihr Auftaktmatch gegen die Französin Caroline Garcia noch klar mit 6:4 und 6:1. Im Achtelfinale gelang dann Venus Williams die Revanche des verlorenen Viertelfinalspiels von Washington vor einer Woche. Diesmal konnte sich Venus, in einem hochklassigen Match, mit 6:3, 4:6 und 6:3 durchsetzen. Dabei muss man anerkennen, dass die ältere Williams-Schwester immer besser in Form kommt. In New York sollte man mit ihr rechnen.

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Keine Panik auf der Titanic: Die deutschen Niederlagen sind zu verschmerzen. Unsere Spielerinnen haben gut gespielt, mussten sich starken Gegnerinnen knapp geschlagen geben.

Ihr Schicksal teilten sie sich mit anderen Topspielerinnen: Bouchard flog gegen Shelby Rogers aus dem Turnier, Sharapova wurde von Suarez-Navarro besiegt.

Bei dem von Überraschungen geprägten Herrenturnier in Toronto verlor  Philipp Kohlschreiber in seinem Auftaktmatch gegen den Spanier Tommy Robredo 3:6 und 6:7.

Stan Wawrinka (gegen den Südafrikaner Anderson), Tomas Berdych (gegen Fernando Lopez) und auch der an 1-gesetzte Novak Djokovic (2:6, 2:6 gegen J.W.Tsonga!) mussten früh die Segel streichen. John Isner war schon in seiner ersten Begegnung an dem Kroaten Ivan Dodig gescheitert.

Roger Federer, in seinem ersten Spiel noch souveräner Sieger über Polansky   (6:2, 6:0), hatte viel Mühe und Glück, um am Ende den Kroaten M.Cilic mit  7:6, 6:7 und 6:4 zu bezwingen.

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Andy Murray setzte sich klar gegen Nick Kyrgios durch, der immerhin Santiago Giraldo aus dem Weg geräumt hatte. Auch David Ferrer zog mit einem 1:6, 6:3 und 6:2 über I. Dodig in das Viertelfinale ein.

Immer stärker in den Vordergrund tritt der Kanadier Milos Raonic.Nach umkämpften Siegen über Sock und Benneteau trifft er jetzt im Viertelfinale auf Fernando Lopez. Kevin Anderson setzt sich in der Runde der letzten Acht mit dem Bulgaren Dimitrov auseinander, Tsonga kämpft gegen Andy Murray und Roger Federer spielt heute gegen David Ferrer. Wir werden davon berichten.

Bevor Djokovic gegen Tsonga verlor, stand er schon gegen Gael Monfils am Rande einer Niederlage. Die verrücktesten Szenen dieses Matches müssen wir Euch zeigen:

5. August 2014
von admin
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Aktuelle Informationen

Die deutschen Tennisprofis testen weiterhin ihr Leistungsniveau für die US- Open. Bei dem mit 3,15 Millionen dotierten Rogers Cup verlor Annika Beck in Montreal in der Qualifikation gegen Putintseva in drei Sätzen, Julia Görges gewann in der Quali ihr erstes Match gegen S.Peer, musste sich dann aber Putintseva in drei Sätzen geschlagen geben.

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Erfreuliches ist von Sabine Lisicki zu berichten: Die Berlinerin siegte in der ersten Rundes des Hauptfeldes in Montreal gegen die hocheingeschätzte Italienerin Sara Errani mit 6:1 und 7:5!

Angie Kerber und Andrea Petkovic greifen erst später in das Turniergeschehen ein.

Bei den deutschen Herren stockt der Motor weiterhin.

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In der Qualifikation für den  Rogers Cup, der bei den männlichen Profis in Toronto ausgetragen wird, verlor Benjamin Becker in seinem ersten Match gegen den Franzosen Fabrice Martin in drei Sätzen. Tobi Kamke qualifizierte sich, musste sich dann im Hauptfeld aber gleich dem US-Boy Tim Smyczek 3:6, 2:6 geschlagen geben. Im Verlaufe des Tages wird Philipp Kohlschreiber, als einzig übrig gebliebener Deutscher, sein erstes Match in Toronto bestreiten.

Die Damen marschieren auf den Weg nach New York voran, die Herren hinken noch hinterher.

4. August 2014
von admin
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Williams noch zu stark für Kerber

Um 14 Uhr Ortszeit traten im kalifornischen Stanford Serena Williams und Angelique Kerber zum Finale der „Bank oft he West Classics“ an. Im ersten Satz des Semifinales gegen die Weltranglisten-Nr.1 hatte Angies   Trainingspartnerin Andrea Petkovic gezeigt, wie man Serena in Bedrängnis bringen kann. Obwohl die jüngere Williams-Schwester als Favorit auf den Platz ging, traute man den Konterkünsten der Kielerin eine Überraschung zu. Von besonderer Bedeutung war dafür die Aufschlagqualität Kerbers am heutigen Tag.

Angelique-Kerber

Angelique, die im Semifinale einen Matchball abwehren musste, um in das Finale zu kommen, spielte gelöst und doch entschlossen auf. Zum Entsetzen des Publikums in Standford ging die Kielerin schnell 5:1 in Führung. Bei 5:2 vergab Angie zwei Satzbälle. Ball für Ball steigerte sich jetzt die Weltranglistenerste, holte Spiel für Spiel auf und glich sogar zum 5:5 aus. Beide Spielerinnen gewannen ihre Aufschlagspiele,  der Tiebreak musste den Satz entscheiden. Hier stürmte Serena Williams über ihre Gegnerin hinweg: Die Amerikanerin gab nur einen einzigen Punkt ab und setzte sich mit 7:1 in der Satzentscheidung durch.

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Jetzt hatte der Schützling von Patrick Mouratoglu richtig Fahrt aufgenommen. Trotz tapferer Gegenwehr verlor Angelique Kerber den zweiten Satz mit 3:6. Serena Williams gewann damit den Titel zum dritten Mal.

Über den siegentscheidenden Unterschied im Finalmatch gab dieses Mal die Statistik deutliche Auskunft: Serena macht 28 „unforced errors“, Angie 25. Williams schlug 37 „winner“,  Kerber 18.

Das Turnier in Stanford war aus deutscher Sicht ein großer Erfolg. Angie Kerber und Andrea Petkovic haben bewiesen, dass sie schon jetzt sehr gut auf die US-Open vorbereitet sind.

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