Genie-Streich von Mona Barthel!

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Nach dem Grand Slam in Australien, dem Fed Cup Wettbewerb am Wochenende und vor den Davis Cup-Begegnungen im nächsten Monat, stehen in Europa, Südamerika und Asien große Turniere auf dem Programm, auf denen die Aktiven ihre individuelle Leistungen präsentieren können. Die deutschen Herren konnten bisher nicht überzeugen, bei den Damen konnte man einen leichten  Aufschwung feststellen.

Am Donnerstag traten drei deutsche Spielerinnen in Antwerpen an. Im Match der an 2-gesetzten Angelique Kerber gegen die 34-jährige Qualifikantin Francesca Schiavone  erwischte die Kielerin einen rabenschwarzen Tag. Nach 56 Minuten hatte Kerber gegen die routinierte Italienerin sang- und klanglos mit 1:6 und 1:6 verloren.

Francesca Schiavone

Die Hoffnung auf einen Überraschungssieg von Annika Beck gegen die an 8-gesetzte  Karolina Pliskova löste sich auch schnell in Resignation auf. Nach 70 Minuten hatte die Tschechin die Deutsche mit 6:3 und 6:3 aus dem Turnier geworfen.

Von Mona Barthel konnte man gegen die topgesetzte Eugenie Bouchard wohl  keinen Sieg erwarten. Im ersten Satz setzte sich die Kanadierin nach einem Doppelfehler- und Breakfestival dann auch mit 6:4 durch. Im zweiten Satz war „Genie“ von allen guten Geistern verlassen und Mona fegte sie entschlossen mit 6:1 vom Platz. Im dritten Satz ging Barthel schnell 3:0 in Führung. Bouchard hatte gerade drei Punkte gewinnen können. Dann werden die Spiele wieder umkämpfter. Mona verzieht keine Miene und baut die Führung auf 5:2 aus, serviert zum Matchgewinn. Die Deutsche wehrt 2 Breakbälle ab, nutzt den ersten Matchpoint und schlägt Eugenie Bouchard mit 6:2 im dritten Satz.

Das war ein Genie-Streich von Mona Barthel!

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Bei  den Herren mussten wir bei den Turnieren in Amsterdam, Memphis oder Sao Paulo nicht lange die Listen nach deutschen Teilnehmern durchsuchen – bis auf Dustin Brown waren alle längst ausgeschieden. In einem hart umkämpften Tennis-Thriller unterlag unsere „Wundertüte“ in der zweiten Runde dem 25-jährigen Steve Johnson, der in Memphis an Position 6 gesetzt war, denkbar knapp mit 6:4, 5:7 und 6:7.  Bad luck.

Am Freitag trifft die an 3-gesetzte Andrea Petkovic im Viertelfinale auf die an 6-gesetzte  Slowakin Dominika Cibulkova.

Mona Barthel muss sich mit Barbora Zahlavova Strycova, der Nr.23 der WTA-Weltrangliste, auseinandersetzen.

 

Ein Kommentar

  1. Genie-Streich vom DTB!
    Altmeister Pilic ins Boot zu holen und ein starkes Team aufzustellen.

    WO bleibt die Meinung von Stop-lob-blog?

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