Sensationelle Aufholjagd von Alexander Zverev!

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Am Donnerstag waren alle deutschen Damen bei den WTA-Turnieren in Asien schon ausgeschieden. Bei den Herren hatten die Zverev-Brüder ihre Auftaktmatches in Shenzhen und Peter Gojowczyk spielte in Chungdu im Achtelfinale gegen Marcos Baghdatis (ATP 113) aus Zypern.

Der 28-jährige Münchener servierte im 1.Satz 7 Asse und 6 Doppelfehler, wehrte 3 Breakbälle bei eigenem Aufschlag erfolgreich ab und setzte sich 7:5 durch. Den 2.Satz gewann der 32-jährige Paradiesvogel aus Zypern mit einem Break 6:3.

 

baghdatis

Im entscheidenden Durchgang fing Gojo ein frühes Break und lag 1:4 zurück. Der erfahrene Baghdatis gab den Vorsprung nicht mehr ab, entschied die Partie mit 6:2 im 3.Satz für sich und zog in das Viertelfinale der Chungdu Open ein.

Bei dem Shenzhen Open war der 30-jährige Mischa Zverev (ATP 26) an Position 3 gesetzt. In seinem Auftaktmatch traf der Hamburger auf  Dudi Sela (ATP 77). Ein Break am Ende des Durchgangs genügte dem pfiffigen Israeli, der Mischa in lange Grundlinienduelle verwickelte um den 1.Satz 7:5 zu gewinnen  Im 2.Satz kam das Serve und Volley-Spiel Zverevs besser zum Tragen, er setzte sich mit 6:3 durch. Bei 1:1 im entscheidenden Durchgang breakte der wendige Sela seinen deutschen Konkurrenten. Bei 4:2-Führung gelang dem 32-jährigen aus Tel Aviv ein zweites Break und er servierte zum 6:2-Gewinn des 3.Satzes durch.

Nach dem Ausscheiden Mischas ging sein 20-jähriger Bruder Alexander (ATP 4) auf den Center Court von Shenzhen, um gegen Steve Darcis (ATP 76) Revanche für die schmerzende Niederlage, die der Belgier ihm im Davis Cup zugefügt hatte, zu nehmen.

Vollkommen unbelastet ging der 20-Jährige, der in Shenzhen an Position 1 gesetzt war, nicht in das Match: Schon in seinem zweiten Aufschlagspiel wurde er von dem Belgier gebreakt. Darcis hatte nichts zu verlieren und gewann den Satz 6:4, ohne ein einziges Aufschlagspiel abzugeben.

Im nächsten Durchgang verlor der junge Hamburger gleich sein erstes Aufschlagspiel. Darcis verwandelte den Breakball nach einem unendlich langen Rückhandslice-Ballwechsel, den Zverev am Ende mit einem leichten Fehler verlor. Der Weltranglistenvierte ergriff jetzt mehr die Initiative rückte auch öftrs an das Netz vor. Er breakte nach 1:3-Rückstand zurück und ging bei eigenem Aufschlag 4:3 in Führung  Beim Stand von 5:5 wurde er zu Null gebreakt. Er behielt die Nerven und breakte zurück. Den Tiebreak des 2.Satzesd gewann er mit einem Netzroller 7:5 und ließ sich vom begeisterten chinesischen Publikum feiern.

zverev

Im 3.Satz kassierte Sascha wieder ein frühes Break, lief dem Rückstand bis 2:4 hinterher. Dann gelang es ihm,  Darcis das Aufschlagspiel abzunehmen und auf 4:4 auszugleichen. Das Match auf Augenhöhe wurde dann im Tiebreak entschieden. Auch in der Satzentscheidung hatte Alexander Zverev einen Rückstand zu verkraften, konnte aber das Match wieder drehen und gewann 7:5. Mit 4:6, 7:6 und 7:6 hatte er nach einer nervenzerfetzenden Aufholjagd das Viertelfinale der Shenzhen Open erreicht.

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