19. Mai 2015
von admin
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Carina und Sascha machen uns neuen Mut!

In den Anfängen unseres Blogs hatten wir zwei Talente aus Hamburg porträtiert, denen die Fachleute eine große Tenniszukunft zutrauten. Inzwischen haben sich die 20-jährige Carina Witthöft und der 18-jährige Alexander Zverev in der Weltklasse etabliert.

Unsere nationalen Spitzenspieler hatten,  wegen Krankheit, Verletzung oder einfach aus Formgründen, in der letzten Woche unsere Hoffnungen auf große Erfolge beim kommenden Grand Slam in Paris sinken lassen. Jetzt machen uns die Leistungen der Jungstars wieder neuen Mut: beide gewannen wichtige WTA- und ATP-Turniere am letzten Wochenende,

Ladies First: Carina Witthöft hat im südfranzösischen Cagnes-sur-Mer den bislang größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere gefeiert. Die Spielerin des Porsche Talent Team Deutschland behauptete sich im Finale des mit 100.000 US-Dollar dotierten ITF-Sandplatzturniers mit 7:5, 6:1 gegen Tatjana Maria. Carinas 26-jährige deutsche Finalgegnerin, die seit Jahren in den USA mit ihrem Ehemann lebt, hatte 2015 bei den amerikanischen Hartplatzturnieren für positives Aufsehen gesorgt.

Mit dieser Leistung verbesserte sich Carina Witthöft  im WTA- Ranking auf Position 56.

cwitt

Der 18-jährige Alexander Zverev hat im südfranzösischen Cagnes-sur-Mer den Titel des mit  50 000 Dollar dotierten Turniers gewonnen.  Im Finale setzte sich der „DTB Talent Team Spieler“ mit 6:1, 7:6 (9:7) gegen Guido Pella aus Argentinien durch. Aufgrund  dieser Leistung hat Sascha einen weiteren Durchbruch in seiner Karriere erreicht: In dieser Woche steht er mit Position 85 des ATP-Rankings erstmals in den Top 100 der Weltrangliste.

zverev

Auf Sand fühlt sich der der jüngere Zverev-Bruder wohl: Im Sommer 2014 hatte er  bei seinem Heimturnier am Hamburger Rothenbaum sensationell das Halbfinale erreicht. Eine Woche davor hatte er das ATP-Turnier in Braunschweig auf der roten Asche gewonnen.

Das nächste Ziel von  Sascha Zverev ist nun die Qualifikation für das Hauptfeld bei den French Open. Die Vorausscheidung in Roland Garros beginnt am Dienstag. Carina Witthöft kann auf Grund ihres Hauptfeldplatzes später nach Paris anreisen.

 

17. Mai 2015
von admin
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Maria und Nole erobern Rom!

Bei den Internazionali d`Italia in Rom wurde bisher „Großes Tennis“ geboten. Wobei die deutschen Teilnehmer eher wenig zu herausragenden Leistungen beigetragen hatten.

Die Endspiele dieses bedeutenden Sandplatzturniers wurden am Sonntag auch wieder auf hohem Niveau gespielt.

Im Finale der Damen gab es einen Tenniskrimi, indem sich Maria Sharapova gegen Carla Suarez-Navarro mit 4:6, 7:5 und 6:1 durchsetzte. Sharapova gilt als Tennis-Diva, aber ihre Widerstandsfähigkeit und ihr Kampfgeist sind bewundernswert. Wie sie sich im 2.Satz gegen eine 3:1 und 5:1-Führung der Spanierin  in das Match zurückkämpfte, war großartig. Mit diesem dritten Titelgewinn in Rom hat sich die Russin vor Halep auf Platz 2 der Weltrangliste vorgeschoben.

Maria-Sharapova

Die 26-jährige Suarez-Navarro wird nach der Finalniederlage nicht niedergeschlagen sein: Sie rückt auf Rang 8 der Weltrangliste vor und hat in Rom drei gesetzte Spielerinnen aus dem Turnier geworfen.

In dem „Traumfinale“ der Herren, in dem die aktuell absolut besten Spieler der Welt gegeneinander antraten, hatten viele gehofft, dass Roger Federer die Dominanz von Novak Djokovic in der Weltspitze brechen könnte. „Wenn ihm jemand Angst machen kann, dann bin ich es“, hatte der Schweizer vor dem Endspiel angekündigt. Davon ließ sich der Serbe nicht beeindrucken. Bei seinem 6:4, 6:3-Sieg demonstrierte Nole, dass er gegenwärtig zu Recht die Nr.1 der Weltrangliste ist. Bei allem Bemühen von Tennis-Gentleman Federer hatte man in diesem Finale nie den Eindruck, dass er Djokovic ernsthaft gefährden könnte.

nole

In Paris wird Federer voraussichtlich noch nicht gegen Djokovic gewinnen können – in Wimbledon werden die Karten dann neu gemischt.

16. Mai 2015
von admin
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Traumfinale Federer gegen Djokovic in Rom!

In Rom wird Weltklassetennis präsentiert – und den Medien in unserer Region ist dieses Turnier nicht mehr die Erwähnung einer einzigen Zeile wert. Das hängt sicherlich mit dem frühen Ausscheiden der deutschen Tennisspitze zusammen, sagt aber auch einiges über den generellen Wert des „bunten weißen Sports“ in unserer Medienberichterstattung aus…

So what. Wir haben uns entschlossen, auf den verlorenen Posten weiter zu kämpfen…

Die French-Open-Siegerin aus dem vergangenen Jahr, Maria Sharapova  ist eine Woche vor dem Turnierbeginn in Paris auf einem guten Weg zu ihrer Top-Form auf Sand. Die Tennis-Diva und Weltranglistendritte aus Russland setzte sich im Halbfinale von Rom gegen ihre Landsfrau Daria Gawrilowa souverän mit  7:5, 6:3 durch. Mit ihrem Sieg revanchierte sich Sharapova für die Niederlage gegen die neue russische Hoffnung beim diesjährigen Turnier von Miami. .

Die Weltranglistenzweite Simona Halep aus Rumänien verlor überraschend gegen Carla Suarez-Navarro, den Rising Star der WTA in der Saison 2015, mit  6:2, 3:6, 5:7. Der Finaleinzug ist jetzt der größte Erfolg in der Karriere der 26-jährigen von den Kanarischen Inseln, die sich in den letzten Monaten unter die Top Ten der Weltrangliste gespielt hat. Im Finale am Sonntag wird sie gegen Sharapova auch nicht ohne Chancen sein.

CarlaSuarezNavarro

Bei den Herren kommt es in Rom zum Traumfinale des Weltranglistenersten gegen den Weltranglistenzweiten.

Novak Djokovic setzte sich gegen den starken David Ferrer mit 6:4 und 6:4 durch. Es war der 21.Erfolg in Serie auf der ATP-Tour für den Serben. Man gewinnt den Eindruck, dass der Djoker in entscheidenden Momenten immer noch zusetzen kann.

bojo

Stan Wawrinka hatte gegen Nadal im Viertelfinale phasenweise „Angriffs-Tennis vom anderen Stern“ geboten.  Gegen seinen Landsmann Federer schloss er an dieses Weltklassetennis zu Beginn des 1.Satzes an und ging 3:0 in Führung. Dann gewann Roger Schritt für Schritt die Oberhand und siegte in diesem Durchgang noch mit 6:4. Im zweiten Satz ließ er sich nicht mehr das Heft aus der Hand nehmen und zog mit einem am Ende klar überlegenen 6:4,6:2-Sieg in das Finale der „Internazionale BNL d`Italia“ ein.

Wir werden am Sonntag zeitnah von den Endspielen in Rom berichten. Das hat dieses  Tennis-Turnier verdient.