10. Mai 2015
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Murrays Fiesta in Madrid!

Im Finale der „Mutua Open Madrid“ standen sich die Nr. 3 (Murray) und die  Nummer 4 der Weltrangliste  (Nadal) gegenüber.

Nur eine Woche nach seinem ersten großen Sandplatz-Turniererfolg in München hat der 27-jährige Andy Murray bei dem ATP-Masters-1000-Event in Spaniens Hauptstadt am Sonntag die Chance, gleich seinem zweiten Triumph auf roter Asche folgen zu lassen.  Gegen seinen Finalgegner Rafael Nadal hat Murray auf seinem Konto allerdings nur fünf Siege bei 15 Niederlagen stehen.

Der spanische Publikumsliebling Nadal kann das Turnier nach 2005 (auf Hartplatz), 2010, 2013 und 2014 zum fünften Mal gewinnen. In den letzten Tagen schien der Linkshänder wieder zu seiner alten Form zurück gefunden zu haben.

Rafael

Da auch Murray sich in den letzten Wochen und Monaten enorm gesteigert hatte, war ein Kampf auf Augenhöhe zu erwarten.

Der Schotte ging entschlossen in das Match und breakte nach 1:0 -Führung sofort den Spanier. Beide Spieler gaben dann in dem 1.Satz kein Aufschlagspiel mehr ab und bei 5:3-Führung verwandelte Murray seinen ersten Satzball zum 6:3-Gewinn des ersten Durchgangs. Den Unterschied machte bisher die Chancenausnutzung aus;  Murray hatte in diesem Satz alle drei Breakbälle Nadals abgewehrt, der Spanier konnte nur einen von zwei Breakbällen des Schotten gewinnen.

Trotz allen Respekts vor der neuen Sandplatzstärke des Briten feuerte das einheimische Publikum seine Nr.1 im 2.Satz frenetisch an. Zum Entsetzen der Madrilenen wurde verlor Rafa wieder gleich sein erstes Aufschlagspiel. Murray spielte selbstbewusst, entschlossen und den Turniererfolg vor Augen hoch konzentriert. Rafael wehrte sich mit allen Kräften, konnte einen 0:4-Rückstand aber nicht verhindern. Die Zuschauer schöpften Hoffnung, als er dann sein erstes Spiel im zweiten Durchgang gewann. Davon lässt sich ein Schotte nicht beirren. Er baut seine Führung auf 5:1 aus. Nadal gibt nie auf, er verkürzt auf 2:5. Der Siegeswillen des Briten ist nicht zu brechen. Er gewinnt sein Aufschlagspiel, den Satz und das Finale von Madrid nach knapp 2 Stunden Spielzeit mit 6:3 und 6:2.

murray

Andy Murray ist 2015 zum Sandplatzkönig mutiert.

9. Mai 2015
von admin
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Kvitova, Nadal und Murray präsentieren absolutes Weltklassetennis!

Bei den „Mutua Madrid Open“ fiel am Samstag die Entscheidung bei den Damen und bei den Herren wurden die aufschlussreichen Semifinals ausgespielt.

Petra Kvitova ließ im Finale der Damen ihrem aufsehenerregenden Sieg im Semifinale eine magische Vorstellung gegen Svetlana Kuznetsova folgen. 33 Gewinnschläge in 66 Minuten führten zum 6:1 und 6:2- Finalsieg. Die sich tapfer wehrende Russin hatte keine Chance, den zweiten Titelerfolg der Wimbledonsiegerin in Spaniens Hauptstadt zu verhindern.

„Ich gehöre zu den Spielerinnen, die es besonders mögen, diese großen Matches, die Endspiele, die großen Turniere, die Grand Slams, in den großen Stadien zu spielen“, gab die Tschechin nach ihrem Triumph kund.

Je größer die Herausforderung, desto größer die Spielfreude – das ist das Motto der Tennisstars in der absoluten Weltspitze.

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Im ersten Semifinale der Herren zeigte Rafael Nadal gegen Tomas Berdych, dass er immer besser in Schwung kommt. Im ersten Satz brachten beide Kontrahenten ihre Aufschlagspiele bis in den Tiebreak durch. Der Spanier setzte sich hier durch und war im zweiten Satz nicht mehr von dem Tschechen aufzuhalten. Mit 7:6 und 6:1 zog Rafa in das Finale ein und kann am Sonntag zum dritten Mal nacheinander den Titel in seinem Heimatland gewinnen.

Nach dem Match äußerte der Linkshänder seine Freude:„In den letzten Tagen habe ich mich von Spiel zu Spiel gesteigert. Ich bin glücklich, dass ich jetzt im Finale bin und dass ich vor diesem unglaublichen Publikum antreten kann. Für mich hat Madrid ohne jeglichen Zweifel die besten Zuschauer auf der ganzen Welt. Das gibt mir eine Menge positiver Energie.“

Einer, der ihm den diesjährigen Titel streitig machen will, ist Andy Murray.

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Obwohl seine Betreuerin  Amelie Mauresmo wegen ihrer Schwangerschaft eine Auszeit genommen hat, steigerte sich der Schotte in den letzten Wochen auch auf Sand zu einer absoluten Topform. Der letztjährige Finalist Kei Nishikori bekam das am Samstagabend zu spüren. Mit einem klaren 6:3, 6:4- Sieg über den Japaner zog der Schotte souverän in das Finale der Madrid Open ein.

Rafael Nadal gegen Andy Murray im Finale – auf diesen Klassiker zweier Spieler, die gegenwärtig ihr bestes Tennis spielen, können sich die spanischen Zuschauer am Sonntag freuen.

Natürlich werden wir davon zeitnah berichten.

9. Mai 2015
von admin
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Weitere Sensationen in Madrid!

Bei den Mutua Open in Madrid wurden am Freitag die Viertelfinalspiele der Herren und die Semifinals der Damen ausgetragen.

In der Partie zwischen dem amerikanischen Aufschlagriesen Jon Isner und  Tomas Berdych kam es zu einer typischen Marathonschlacht auf der roten Asche. Am Ende konnte sich der Tscheche Berdych mit 3:6, 7:6 und 7:6 durchsetzen.

Publikumsliebling Rafael Nadal spielte sich etwas leichter in das Halbfinale. Er bezwang den Bulgaren Grigor Dimitrov souverän mit 6:3 und 6:4. Der spanische Linkshänder tritt im Semifinale am Samstag jetzt gegen Tomas Berdych an, um seinen Titel zu verteidigen.

Kei Nishikori präsentiert sich längst auch auf  dem roten Grand als Weltklassespieler. Sandplatzwühler David Ferrer bekam das bei seiner 4:6, 2:6-Niederlage deutlich zu spüren.

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Mit Spannung wurde das Viertelfinalmatch zwischen Andy Murray und  Milos Raonic erwartet. Der Schotte hat in diesen Wochen seine Liebe zur roten Asche entdeckt. Mit einem 6:4, 7:5-Sieg zog er in das Halbfinale ein. Dort wird er am Sonnabend auf Nishikori treffen.

Bei den Damen gab es in den Semifinals zwei Überraschungen. Serena Williams konnte vor ihrer Begegnung mit Petra Kvitova einige Rekorde aufweisen: Sie hatte 19 Matches nacheinander in Madrid und 27 hintereinander auf der Tour gewonnen. Die Tschechin beendet am Freitag alle diese Rekorde in kurzer Zeit. Nach 73 Minuten hatte sie die Weltranglistenerste mit 6:2 und 6:3 vom Platz geschossen.

Die nächste Sensation gelang Svetlana Kuznetsova, der aktuellen Nr. 29 der  Weltrangliste. Die fast 30-jährige Russin, die schon länger in Dubai residiert,  bezwang in überraschend souveräner Manier die Titelverteidigerin Maria Sharapova mit 6:2 und 6:4.

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Vor dem Grand Slam in Paris können bei den Damen kaum sichere Prognosen abgegeben werden: Williams, Halep, Sharapova und Kerber strauchelten in Madrid überraschend,, Kvitova kann jetzt auch auf Sand jede schlagen, Bouchard kriselt, Wozniacki spielt noch zu unsolide. Der Ausgang des Damenfinales wird es auch nicht erlauben, eine sichere Voraussage  zu wagen.