8. Mai 2015
von admin
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Spitzentennis bei den Madrid Open!

Roger Federer ist in Madrid früh ausgeschieden, Novak Djokovic hat eine Turnierpause eingelegt. In seinem Heimatland Spanien kann jetzt Rafael Nadal wieder Punkte in seiner Aufholjagd gegenüber diesen beiden Konkurrenten gutmachen. Gegenwärtig scheint er auch verletzungsfrei agieren zu können.In seinem Achtelfinalmatch gegen den Italiener Sandro Bolleli, das Rafa deutlich mit 6:2 und 6:2 für sich entschied, war eine alte Sandplatz-Souveränität wieder deutlich zu erkennen.

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Den nächsten Schritt in Richtung Titelverteidigung kann der viermalige Madrid-Sieger am Freitagnachmittag gehen, wenn er im Viertelfinale auf Grigor Dimitrov trifft. Der Bulgare besiegte im Achtelfinale Stan Wawrinka 7:6 (5), 3:6, 6:3. Für den 23-jährigen  Dimitrov war es der dritte Sieg in Serie gegen den Schweizer. Gegen seinen Viertelfinalgegner Nadal hat er bisher alle fünf Duelle verloren.

Vor Nadal in der Weltrangliste rangiert noch Andy Murray. Der Brite hat sein Sandplatztalent entdeckt und zeigt dies auch in Madrid. Nachdem er Kohli in seinem Auftaktmatch im 3.Satz deklassiert hatte, gab er Simone Bolelli im Achtelfinale beim 6:2, 6:2 nicht den Hauch einer Chance. Im Viertelfinale trifft er auf Milos Raonic, der in den letzten Monaten auch immer dichter an die absolute Weltspitze heranrückt.

In den beiden anderen Viertelfinalspielen der Herren trifft John Isner auf  Tomas Berdych und Kei Nishikori auf David Ferrer.

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Die Damen haben sich in Madrid schon in das Semifinale vorgespielt. Dort trifft Serena Williams auf Petra Kvitova und Maria Sharapova in einem russischen Duell auf die Turnierüberraschung Svetlana Kuznetsova, die in einem dreistündigen Thriller Lucie Safarova im Tiebreak des 3.Satzes besiegen konnte.

Das Turnier in Madrid hat absolute Spitzenqualität und kann relevante Aufschlüsse für die Entwicklung in der Weltspitze in dieser Saison liefern. Auch deshalb werden wir zeitnah von den Ergebnissen in der Hauptstadt Spaniens berichten werden.

7. Mai 2015
von admin
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Deutsche in Spanien nur noch bescheidene Touristen!

In Barcelona konnte man am Mittwoch „Großen Sport“ sehen – mit unerfreulichem Ausgang für die Fußballer vom FC Bayern. Bei der Konkurrenz in Madrid erwartete man „Großes Tennis“ – und konnte ein hochklassiges Drama zwischen dem topgesetzten Roger Federer und dem Australier Nick Kyrgios erleben. Der junge YONEX-Star von down under ist relaxed, unbekümmert und hat absolut keine Scheu vor großen Namen.

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Das bekam auch die Schweizer Tennislegende zu spüren. Roger gewann noch den 1.Satz knapp im Tiebreak. Im 2.Satz setzte sich dann der 20-jährige Kygios im Tiebreak durch. Im dritten Satz – der natürlich auch im Tiebreak entschieden wurde – erreichte die Spannung den Siedepunkt. Matchball hier, Matchball da. Am Ende setzte sich der nervenstarke Youngster mit 14:12(!) durch. Vor etwas mehr als  einem Jahr hatten wir Nick  als „Young Talent“ porträtiert. Damals war die Etablierung in den Top 100 der Weltrangliste sein Saisonziel. Jetzt sind die Ansprüche der  aktuellen Nr.35 der ATP mit Recht erheblich gestiegen. Wir „legen uns wieder einmal aus dem Fenster“ und prophezeien, dass „Nick the Greek“ am Ende des Jahres zumindest unter den Top 15 der Weltrangliste rangieren wird.

Die anderen Favoriten – Nadal, Raonic, Ferrer und Berdych – zogen ohne Satzverlust in das Achtelfinale der Herren ein.

In der Nightsession hätte Philipp Kohlschreiber gegen den in Madrid an 2-gesetzten Andy Murray für den nächsten Favoritensturz sorgen können.

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Aber der Mittwoch war kein guter Tag für den deutschen Sport – auf jeden Fall nicht in Spanien: Mit Kohlis 4:6, 5:3 und 0:6-Niederlage gegen den Schotten hatte jetzt auch der letzte deutsche Teilnehmer vor der 3.Runde bei den Madrid Open die Segel streichen müssen.

Nach dem überraschend frühen Ausscheiden der deutschen Spitzenspielerinnen und der Erstrundenniederlage von Simona Halep ist bei den Damen wieder „business as usual“ angesagt. Serena Williams (wehrte 3 Matchbälle in Folge gegen Victoria Asarenka ab!), Maria Sharapova(7:5 im 3.Satz gegen Carolin Garcia), Carolin Wozniacki und Petra Kvitova haben unbeschadet das Viertelfinale erreicht.

Der weibliche YONEX-Star Ana Ivanovic verlor knapp gegen die Einheimische Suarez-Navarro mit 5:7, 6:1 und 4:6.

5. Mai 2015
von admin
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Kohlschreiber letzter deutscher Teilnehmer in Madrid!

Die „Mutua Madrid Open“ können entscheidende Aufschlüsse für die French Open, das einzige Grand Slam Turnier, das auf Sand ausgetragen wird, liefern. Mit Serena Williams, Halep, Sharapova, Kvitova, Wozniacki und Bouchard   treten bei den Damen die Top 6 der Weltrangliste an.

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Federer, Nadal, Murray, Nishikori und Raonic haben bei den Herren gemeldet. Von der absoluten Weltspitze fehlt nur Nole Djokovic.

Bei den Ladies sind außer Julia Görges alle nationalen Spitzenspielerinnen vor der dritten Runde ausgeschieden. Die Bad Oldesloerin hatte aber mit der an 10-gesetzten  Spanierin Carla Suarez-Navarro in der 2.Runde ein hartes Los. Der 1.Satz war hart umkämpft. Die 26-jährige von den kanarischen Inseln setzte sich knapp mit 7:5 gegen die Deutsche durch. Auch den 2.Satz musste Julia mit 3:6 abgeben. Damit ist die letzte deutsche Teilnehmerin in Madrid ausgeschieden.

Auch Benjamin Becker trat in seinem Erstrundenmatch gegen einen Lokalmatadoren an. Gegen den an 12-gesetzte Feliciano Lopez wehrte Benni sich nach Kräften, musste sich am Ende aber 7:5, 3:6 und 4:6 geschlagen geben.

kohli

Bei Philipp Kohlschreiber hatten wir als Auftaktspiel eine Revanche gegen Murray voreilig angekündigt. Vor diesem Aufeinandertreffen musste der Augsburger noch gegen den Kolumbianer Alejandro Falla(Position 118 der Weltrangliste) auf dem Platz. Kohli hatte sich gut von den Anstrengungen des Münchener Turniers erholt.  Er schien froh zu sein, dem bayrischen  Dauerregen entkommen zu sein und startete wie eine Rakete. Nach 16 Minuten Spielzeit hatte er sich gegen den Qualifikanten aus Bogota eine 5:0-Führung erspielt. Der Südamerikaner gewann dann sein Aufschlagspiel, aber „Kohli“ servierte anschließend souverän zum 6:1-Satzgewinn durch. Im zweiten Satz kam Falla besser in das Match, aber die deutsche Nr.1 ließ sich nicht beirren und erreichte die 2.Runde mit einem 6:1, 6:4-Sieg.

Respekt vor der Leistung des Augsburgers nach den Strapazen der BMW Open. In der zweiten Runde kommt es jetzt für ihn zur Revanche gegen Andy Murray.