26. September 2014
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Kerber verliert Boden auf dem Weg nach Singapur

Angelique Kerber hat als einziger deutscher Tennisprofi noch die Chance, sich in das Feld der auserwählten acht Damen zu spielen, die beim WTA-Masters in Singapur antreten werden.

Bei dem mit 500 000 Dollar dotierten Wuhan Open in China hatte sich Angie in den ersten Runden mit Bravour geschlagen. Mit gewohntem Kampfgeist setzte sie sich in ihrem ersten Match gegen die 20-jährige Kasachin Zarina Diyas mit 4:6, 6:3 und 6:4 durch.

Im Achtelfinale bezwang sie die 28-jährige Tschechin  Zahlavova Strycova Weltranglistenposition 32)souverän mit 6:1 und 6:1.

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Im Viertelfinale unterlag sie jetzt leider der Ukrainerin Elina Svitolina. Die 4:6 und 5:7–Niederlage der Kielerin kann als leichter Rückschlag auf dem Weg nach Shanghai gewertet werden.

Ihre größten Konkurrentinnen um die letzten Plätze im Teilnehmerfeld des Masters,  Kvitova, Bouchard und Wozniacki, haben in China das Semifinale des  Turniers erreicht. Damit haben sie den Punktvorsprung gegenüber Angelique weiter ausgebaut.

Das kann natürlich schon mit dem nächsten Turnier in Peking wieder korrigiert werden.

Eine Erwähnung wert ist auch Mona Barthel: Während Sabine Lisicki wenige Tage nach ihrem großen Turniersieg in Hongkong in Wuhan in der Auftaktrunde gegen Svitolina verlor, gelang der Neumünsteranerin in ihrem ersten Spiel ein Sieg gegen die US Open-Finalistin Shuai Peng (6:2, 7:6). Auch gegen Eugenie Bouchard spielte sie stark auf, verlor aber am Ende mit 6:4, 3:6 und 4:6.

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24. September 2014
von admin
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Spannendes Rennen zu den “Masters” 2014 der WTA und ATP!

Während Tennis-Deutschland dem Fed Cup-Finale in Prag entgegenfiebert, streben international die Stars der Damen und Herren nach einer Teilnahme an den hochdotierten Masters- Events.

Das WTA-Masters findet in diesem Jahr zum ersten Mal in Singapur statt. In Asien treffen sich vom 20. bis 26. Oktober die acht besten Spielerinnen der Saison zum krönenden Abschlussturnier des Jahres 2014.

Einige  Spielerinnen haben in den nächsten Wochen  bis zum Turnierstart in Singapur  noch die Chance, bei den jetzt noch anstehenden WTA-Turnieren Punkte für das sogenannte „Road-to-Singapore“ – Ranking zu sammeln – und sich so für das WTA-Masters zu qualifizieren.

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In der aktuellen Rangliste der „Road-to-Singapore“  (Stand: 24. September 2014) führt die Titelverteidigerin Serena Williams mit 6931 Punkten, gefolgt  von Maria Scharapowa mit 5575 Punkten und  Simona Halep mit 5189 Punkten. Diese drei Stars sind schon jetzt qualifiziert. Beste Aussichten haben  Agnieszka Radwanska(4377 Punkte),  Ana Ivanovic (4060 Punkte) und Petra Kvitova mit 4049 Punkten.

Da  Li Na zurückgetreten ist, sind Eugenie Bouchard (3901 Punkte) und Caroline Wozniacki (3795 Punkte) favorisiert, noch in das erlesene Feld zu kommen. Auch unsere Angelique Kerber (3370 Punkte) kann sich noch leise Hoffnungen machen. Die Chancen von Dominika Cibulkova (2909 Punkte) oder  Ekaterina Makarova (2900 Punkte) sind da eher geringer. Bei Sara Errani (2795 Punkte) und Jelena Jankovic (2765 Punkte) müssen schon viele Ereignisse günstig  zusammenkommen, um in Singapur antreten zu können.

Noch sieben Wochen verbleiben den weltbesten Herren, um sich für das ATP World Tour Masters zu qualifizieren, das vom 9. bis zum 16.November in London stattfinden wird.

Die meisten Punkte dafür sind in Paris und Shanghai zu gewinnen. Aber auch auf den Turnieren in Peking, Tokio, Valencia und Basel kann man genügend Punkte sammeln, um das ersehnte Ziel zu erreichen.

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Djokovic (8150 Punkte), Federer( 7020 Punkte) und Nadal (6645Punkte) sind aktuell schon qualifiziert. Bei Nadal ist allerdings ungewiss, ob er überhaupt teilnehmen kann. Auch deshalb wird Wawrinka (4765 Punkte) mit größter Wahrscheinlichkeit in London dabei sein. Dahinter wird es richtig spannend zugehen: Cilic (3935 Punkte), Nishikori  (3675 Punkte), Ferrer (3535 Punkte) und Berdych (3510 Punkte) würden aktuell das Achter-Feld komplementieren. Aber Raonic(3440 Punkte), Dimitrov (3335 Punkte) und Murray (3135 Punkte) sind ihnen dicht auf den Fersen. Selbst Tsonga (2625Punkte) und Gulbis (2400 Punkte) können sich noch reelle Chancen ausrechnen.

Die „Masters“ halten die Spannung bis zum Ende der Saison aufrecht.

Das wird der Qualität der nächsten WTA- und ATP-Turniere zu Gute kommen.

22. September 2014
von admin
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Die große Chance des deutschen Tennis 2014!

Irgendwie befindet sich das deutsche Spitzentennis in dem Jahr 2014 „in the middle of nowhere“. Da enttäuscht das Abschneiden bei den US Open, dann treten junge Profis mit guten Leistungen in den Vordergrund. Plötzlich gewinnen unsere Tennisstars „Großereignisse“ und scheiden beim nächsten Turnier in der ersten Runde aus. Da steht ein vorher stark kritisiertes und skandalisiertes  Davis Cup- Team kurz vor dem Sensationserfolg gegen Frankreich – und verliert dann doch knapp. Bei den saisonabschließenden Höhepunkten der ATP und WTA, bei den „Masters“ in London und Singapur,    wird sich nach aktuellem Stand kein deutscher Profi qualifizieren können. In Hamburg anlässlich der German Open begeistert ein 18-jähriger deutscher Junge das Publikum und die internationale Fachpresse, verliert dann aber in den nächsten Turnieren sein neu gewonnenes Selbstvertrauen. Und so weiter – und so weiter…

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Da hatte der deutsche Tennisfan schon  den Eindruck, dass ihm die Pforte zum Paradies öfters vor der Nase zugeschlagen wurde.

Diese knapp verpassten Gelegenheiten tragen natürlich auch nicht dazu bei, das angekratzte Image des deutschen Tennis wieder aufzupolieren. Obwohl gerade dies so dringend nötig wäre.

Es gibt aber noch eine große Chance, dass das deutsche Tennis in diesem Jahr  positive Schlagzeilen in der Presse und mitreißende Bilder im TV bewirken kann: Das Fed Cup-Finale in etwa 50 Tagen! Am 8. und 9. November 2014 tritt das Porsche Team Deutschland im der „Goldenen Stadt“  Prag gegen Tschechien um den Gewinn dieser prestigeträchtigen inoffiziellen Teamweltmeisterschaft an.

Der DTB hat die Chance erkannt: Die Fans vor den heimischen TV-Geräten können live mit dabei sein. Die Mission Titelgewinn gegen Tschechien wird vom ersten bis zum letzten Ballwechsel bei SAT.1 übertragen.

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„Wir freuen uns sehr, dass das Fed Cup Finale live in SAT.1 gezeigt wird. Das ist ein tolles Signal für den deutschen Tennissport und betont den Stellenwert dieses Ereignisses“, mit diesen Worten präsentiert  der amtierende Präsident  Dr. Karl-Georg Altenburg die Zusammenarbeit mit dem populären TV-Sender.

„Es zeigt auch, dass unsere Strategie, Schritt für Schritt die Medienpräsenz von Tennis in Deutschland auszubauen, Früchte trägt. Wir hoffen, dass viele Fans die Matches unseres Porsche Team Deutschland am Bildschirm verfolgen“, ergänzt der Präsident des Deutschen Tennis Bundes (DTB).

„Das Fed Cup Finale ist sportlich, aber auch medial eine historische Chance für den DTB und das Porsche Team Deutschland. Das Comeback von Tennis auf einem der großen deutschen Free-TV-Sender ist ein weiteres Highlight in unserer Partnerschaft mit der ProSiebenSat.1 Gruppe, welche bereits hunderte von Matches live und kostenlos Tennisfans auf www.tennis.de präsentieren konnte“, sagt Stefan Felsing, DTB-Vizepräsident für Recht und Vermarktung.

Die bisherigen Begegnungen der deutschen Damen in diesem Jahr gegen die Slowakei und gegen Australien waren bei SAT.1 Gold zu sehen gewesen.

Auch bei Medienpartner ProSiebenSat.1 freut man sich auf das Großereignis. „Das Fed Cup Finale wird das Tennishighlight des Jahres auf großer Bühne. Die deutschen Damen können Weltmeister werden und alle Zuschauer live in SAT.1 mitfiebern und Daumen drücken“, zeigt sich Geschäftsführer Zeljko Karajica begeistert.

Das tschechische Fed Cup Team um Petra Kvitova (WTA Position 3) und Lucie Safarova (WTA Position 15) ist Favorit in diesem Finale. Die Tschechinnen stehen  zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren im Fed-Cup Endspiel. Für Deutschland ist es das erste Finale nach 22 Jahren. In dem damaligen – von Steffi Graf angeführten – Team, wirkte  auch unsere  aktuelle Teamchefin Babara Rittner mit. Die weiß also, wie man diesen Titel gewinnt!

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Es wäre doch ein krönender Abschluss der Tennissaison 2014 aus deutscher Sicht, wenn unsere Tennisdamen es der Fußballnationalelf nachmachen könnten.

Und zum Abschluss präsentieren wir euch eine Ass-Serie der neuen Aufschlag-Weltrekordlerin Sabine Lisicki: