16. September 2014
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Großartige deutsche Erfolge abseits des Davis Cup-Wochenendes!

Abseits der im Blickpunkt der internationalen Öffentlichkeit stehenden  Davis Cup-Semifinals der Herren, haben deutsche Tennisprofis positiv auf sich aufmerksam gemacht.

Beim ATP-Challenger im polnischen Stettin trumpften zwei deutsche Profis auf:  Dustin Brown und Jan-Lennard Struff erspielten sich gemeinsam den Titel im Doppel und standen sich am Sonntag im Einzelfinale des mit mehr als 100000 € dotierten Sandplatz-Turniers gegenüber. Der Deutsch-Jamaikaner feierte dann durch einen 6:4, 6:3-Sieg über seinen Kollegen den bisher größten Turniererfolg seiner Karriere.

brown

Die Erfolge in Polen wirken sich auch positiv in der Weltrangliste aus:  Brown spielte sich mit dem Turniersieg auf Position  96 der ATP-Weltrangliste  und damit zurück unter die Top 100 der Welt. Struff verbesserte sich auf Rang 61 der Weltrangliste – die bisher beste Platzierung in seiner Profikarriere.

„Da ist ihr wahrhaftig ein Stein vom Herzen gefallen“ (tennis-net.com): Sabine Lisicki hat mit einem 7:5, 6:3 Finalsieg gegen die Tschechin Karolina Pliskova am Sonntag in Hongkong endlich wieder einen WTA-Titel gewonnen. Es ist ihr vierter Titel auf der WTA-Tour, den letzten hatte sie in Dallas im August 2011 errungen.

lisicki

Sehr deutlich zeigte die 24-jährige Berlinerin nach dem verwandelten  Matchball welche Bedeutung dieser Turniergewinn für sie hat: Sie vergoss Tränen der Erleichterung und der Freude.

„Es ist ein unbeschreiblich schöner Moment jetzt“, sagte die neue Aufschlagweltrekordlerin in Hongkong, „ich spüre, dass ich wieder auf dem richtigen Weg bin.“ Lisicki rückt jetzt  auf Platz 24 der WTA- Weltrangliste vor.

Mit ihrem Formanstieg der letzten Wochen und diesem Turniersieg hat sich Sabine für eine Rückkehr in das Fed CupTeam für das Finale in Tschechien beworben.

Die Team-Chefin hat sich auch umgehend zu dieser Entwicklung geäußert: „Ein Turniersieg gibt immer Selbstvertrauen. Und wie Sabine mit Selbstvertrauen spielen kann, wissen wir alle. Ich beobachte weiter, freue mich über gute Leistungen und nominiere Mitte Oktober“, teilte Babara Rittner noch am Sonntag der Presse mit.

Diese Aussage lässt noch viel Entscheidungs-Spielraum.

14. September 2014
von admin
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Roger Federer bringt die Schweiz in das Davis Cup-Finale!

„Les jeux sont faits“ in Paris beim Halbfinale des Davis Cups 2014 zwischen Frankreich und Titelverteidiger Tschechien. Nach dem Doppel führen die Franzosen uneinholbar 3:0 und ziehen in das Finale „um die hässlichste Salatschüssel der Welt“ ein.

dc trophae

Kurz vor dem Triumph haben in der Genfer Palexpo-Halle die Schweizer im zweiten Semifinale doch noch das Doppel verloren. Italien verkürzte am Samstag auf 1:2. Die kurze Enttäuschung der eidgenössischen Tennisfans wich rasch der Vorfreude, die Lebensversicherung des Teams, Roger Federer, im dritten Einzel noch einmal am Werk zu sehen. 18400 Zuschauer verwandelten  die Palexpo-Halle dann in einen Hexenkessel, als Volksheld Roger gegen den Italiener Fabio Fognini antrat. Der Jubel war unbeschreiblich, als er die ersten beiden Sätze mit 6:2 und 6:3 gewann. Im dritten Satz machte Roger das etwas spannender und gewann den Tiebreak mit 7:4.

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 Die Schweiz ist im Endspiel des Davis Cups 2014! Das wird keine großen Reisestrapazen bedeuten: Vom  21. bis 23. November findet die Finalbegegnung im ultramodernen Stade Pierre-Mauroy von Lille statt, einer für die EM 2016 erstellten Fussballarena, deren Dach geschlossen werden kann und die sich in eine Konzert- oder Sporthalle mit 30’000 Zuschauern verwandeln lässt.

13. September 2014
von admin
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Frankreich im Davis Cup Finale – Schweiz hofft jetzt auf Federer

Das Schweizer Team hat im Davis-Cup-Semifinale gegen Italien die vorzeitige Entscheidung vor dem Schlusstag verpasst. Marco Chiudinelli, der anstelle von Roger Federer spielte, und Stanislas Wawrinka verloren das Doppel gegen Simone Bolelli und Fabio Fognini 5:7, 6:3, 7:5, 3:6, 2:6. Nach dem dritten Satz wähnten sich schon einige der 18 000 eidgenössischen Tennisfans in Genf schon im Finale. Doch die Italiener stemmten sich mit allen Kräften gegen die frühe Niederlage.

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Damit führt das kleine Alpenland vor den letzten zwei Einzeln am Sonntag nur noch 2:1. Die enthusiastischen Schweizer hoffen, dass Roger Federer schon im ersten morgigen Einzel gegen Fabio Fognini für den Finaleinzug sorgen wird.

Mit einer Niederlage im Doppel ist Titelverteidiger Tschechien in Paris aus dem Davis-Cup ausgeschieden – obwohl die Tschechen mit dem Einsatz ihrer besten Doppel-Spieler noch einmal alles auf eine Karte gesetzt hatten. Die Franzosen hielten ihrerseits mit einer optimalen Doppelaufstellung dagegen. Tomáš Berdych und Radek Štěpánek unterlagen in Roland Garros dann Richard Gasquet und Jo-Wilfried Tsonga in vier Sätzen mit 7:6, 4:6, 6:7 und 1:6.

Tsonga-2

Nachdem der Weltranglistensechste Berdých sowie Lukáš Rosol am Freitag ihre Einzel gegen Gasquet und Tsonga verloren haben, sind die noch ausstehenden Einzelpartien am Sonntag bedeutungslos. Tschechien hatte den Davis-Cup 2012 und 2013 gewonnen. Frankreich konnte den prestigeträchtigen Teamwettbewerb  zuletzt 2001 gewinnen, hatte 2010 im Endspiel verloren.

Sollte sich die Schweiz morgen auch für das Finale qualifizieren, wird das Duell der Nachbarstaaten in beiden Ländern für einen weiteren Aufschwung der  Tennisbegeisterung sorgen.

Mit erwas wehmütigen Augen schauen die deutschen Tennisinteressierten nach Genf und Paris.

Aber wir haben ja noch unser Fed Cup-Team, das bald gegen Tschechien im Finale antreten wird.