Jetzt ruhen alle deutschen Hoffnungen in Wimbledon allein auf Angie Kerber!

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Den Verzögerungen im Turnierplan sorgten dafür, dass in diesem Jahr am dem ansonsten spielfreien  “Holy Sunday” in Wimbledon viele Partien ausgetragen wurden. Durch den nicht ganz so dunklen Himmel fanden auch einige Sonnenstrahlen ihren Weg und die Matches konnten am Sonntag ohne Regenunterbrechung stattfinden.

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Annika Beck hatte zum ersten Mal in ihrer noch jungen Karriere  die dritte Runde in Wimbledon erreicht und durfte gegen Serena Williams,  die Weltranglistenerste aus den USA,  vor rund 15.000 Zuschauern als Premiere auf dem Centre Court antreten. Mit einem Break ging sie im ersten Satz 2:1 in Führung. Damit hatte sie den Kampfgeist der Weltranglistenerste geweckt. Die US-Amerikanerin wurde entschlossener, sicherte sich den 1.Satz mit 6:3. Im 2.Satz war die Bonnerin machtlos gegen das druckvolle Spiel von Williams. Sie konnte kein Spiel mehr gewinnen, verlor 0:6.

Tennis French Open Paris 2015

Die deutschen Hoffnungen ruhten am Sonntag jetzt allein auf Alexander  Zverev, der sich mit dem an 10-gesetzten Tomas Berdych um den Einzug in das Achtelfinale am Nachmittag auseinandersetzte. Der Tscheche begann gewohnt sicher und konstant. Ihm genügte jeweils ein einziges Break, um den 1.Satz 6:3 und den 2.Satz 6:4 zu gewinnen. Unser Ausnahmetalent Zverev kann großartig Tennis spielen – er hat aber längst das Kämpfen gelernt. Das bewies er im 3.Satz. Er feuerte sich ständig an, stemmte sich gegen die Niederlage und breakte den Favoriten zwei Mal zum 6:4-Satzgewinn.

zverev

Im nächsten Durchgang wurde das  „German Wunderkind“ früh gebreakt. Jetzt erlahmte Saschas Widerstandsgeist und er schied klar mit 1:6 im 4.Satz gegen Berdych in der dritten Runde von Wimbledon aus.

Zwei deutsche Niederlagen am „heiligen Sonntag“ bei dem Rasen-Grand Slam: Jetzt ruhen alle Hoffnungen wieder einzig und allein auf Angelique Kerber. Die Kielerin wird am Montag im Achtelfinale gegen die Japanerin Misaki Doi antreten.

Am siebten Spieltag fanden keine Sensationen statt. Jo Wilfried Tsonga lieferte sich mit John Isner allerdings ein sensationelles Match. Nach mehr als viereinhalb Stunden Spielzeit erreichte der Franzose mit einem 5:7, 3:6, 7:6,6:2 und 19:17-Sieg über den US-Amerikaner das Achtelfinale des Londoner Turniers.

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