25. Februar 2016
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Großes Tennis von Andrea Petkovic im Wüstenstaat!

Alle deutschen Damen sind bis auf Andrea Petkovic (WTA Nr. 27) bei dem Turnier in Doha längst ausgeschieden. Die Darmstädterin hatte in Katar großartig aufgespielt,  absolute Nervenstärke bewiesen und das frühe Ausscheiden ihrer Freundin Angie Kerber mustergültig kompensiert.

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Im Viertelfinale der „Doha Total Open traf sie auf Garbine Muguruza. Die 23-jährige Spanierin hatte im vergangenen einen unaufhaltsamen Aufstieg präsentiert, war auf Rang 3 der Weltrangliste vorgeprescht. Sie wurde von Fachleuten zur Nachfolgerin von Serena Williams deklariert. Ende des letzten und Anfang dieses Jahres hatte sie einige Rückschläge erlitten und ist aktuell auf Rang 5 der Weltrangliste. Vor dem Match gab eine Statistik den deutschen Tennisfans Hoffnung. In den bisherigen zwei Begegnungen der beiden (2012 und 2014) hatte sich jedes Mal die Deutsche erfolgreich durchgesetzt.

Von der ersten Sekunde an geht Andrea fokussiert in das Match. In den vorangegangenen Partien in Doha hatte sie Probleme mit dem Service gehabt. Diesmal serviert sie überragend, hat eine sehr gute Quote bei den 1.Aufschlägen und schlägt sogar 4 Asse im ersten Durchgang. Die Spanierin zeigt Wirkung. Ihr unterlaufen leichte Fehler. Die Deutsche, die keinen Breakball bei eigenem Aufschlag zuließ,  gewinnt den 1.Satz überlegen mit 6:1.

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Im zweiten Durchgang wird Muguruza stärker. Sie erkämpft sich in einem Match auf Augenhöhe einen 5:3-Vorsprung und serviert zum Satzgewinn. „Petko“ hält dagegen, sie breakt ihre Gegnerin und gleicht auf 5:5 aus. Beide Spielerinnen zeigen ein absolutes Kämpferherz. Ein Gefecht auf Biegen und Brechen hat sich längst entwickelt. Die Weltranglistenfünfte geht 6:5 in Führung. Die 27. der Weltrangliste hat 3 Spielbälle in Folge bei eigenem Aufschlag, wird trotzdem gebreakt. Die resiliente Spanierin gewinnt den 2.Satz 7:5.

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Der Fight zweier ebenbürtiger Weltklassespielerinnen setzt sich im entscheidenden Durchgang fort. Muguruza, die in Caracas geboren ist, wehrt zu Beginn 5 Breakbälle ab. Den sechsten verwandelt Andrea und erkämpft sich anschließend eine 4:1-Führung. Bis in die Finger- und Zehenspitzen entschlossen baut „Petko“  die Führung auf 5:1 aus. Im siebten Spiel, bei Aufschlag der Spanierin,  wehrt die Deutsche 5 Spielbälle ab, vergibt einen Matchball, muss dann hinnehmen, dass Muguruza auf 2:5 verkürzt. Kein Spiel für schwache Nerven! Das gilt für die Zuschauer – aber noch mehr für die Spielerinnen. In Doha kann man aber der wieder zurück gewonnene Nervenstärke von Andrea Petkovic  vertrauen: Die 28-jährige gebürtige Bosnierin nutzt in ihrem Servicegame den insgesamt zweiten Matchball, gewinnt den 2.Satz 6:2 und erreicht das Semifinale von Doha.

Eine Weltklasseleistung der Darmstädterin.

„Petko“ wandelt in Katar erfolgreich auf den Spuren ihrer engsten Freundin Angie Kerber.

Im Halbfinale wird sie gegen die Lettin Jelena Ostapenko spielen, die die Kerber-Bezwingerin  Zheng im Viertelfinale ausschaltete.

24. Februar 2016
von admin
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Andrea Petkovic weiter auf der Erfolgswelle!

Die Niederlage von Angie Kerber in ihrem ersten WTA-Tour- Match nach dem Sieg der Australian Open schmerzt. Man sollte es mit Gelassenheit hinnehmen. Auf der arabischen Halbinsel scheint eine Art  Fluch auf den Frauen zu liegen, die sich aufgrund ihrer Leistungen an der Spitze etabliert haben: In Dubai waren vor dem Viertelfinale alle Gesetzten ausgeschieden. In Doha sind außer der topgesetzten  Kerber acht weitere Gesetzte vor dem Achtelfinale „in die Wüste geschickt worden“: Halep, Bencic, Safarova, Pliskova, Errani, Svitolina, Kusnetsova und Jankovic.

Doha

Andrea Petkovic, aktuelle Nr.27 der Weltrangliste, ging gegen Coco Vandeweghe aus den USA, Nr.43 der WTA, als leichte Favoritin in ihr Achtelfinalmatch bei den „Qatar Total Open“. Ein böses Omen?

Obwohl das US-Girl einige Asse schlug, kassierten beide Spielerinnen im 1.Satz einige Breaks. Die Darmstädterin war nervenstark, gewann zwei Aufschlagspiele mehr als ihre Gegnerin und konnte sich 6:3 durchsetzen.

Im 2.Satz änderte sich das Geschehen nicht wesentlich. „Petko“ gewann ein Aufschlagspiel mehr als Vandeweghe und bei den Big Points war sie präsenter. Resultat: Mit 6:3 und 6:4 zog unsere Nr.2 in das Viertelfinale der „Qatar Total Open“ ein.

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Gerade weil der Sieg ihrer psychischen Stärke und ihrem Kampfgeist zu verdanken war, sollte Andrea genug neues Selbstvertrauen gewonnen haben, um sich im Viertelfinale sogar gegen die an 4-gesetzte Spanierin Garbine Muguruza gute Chancen ausrechnen zu können.

Mit Kvitova und Wozniacki sind am Mittwoch zwei weitere Favoriten in Doha ausgeschieden. Die Kerber-Bezwingerin Saisai Zhang setzte gegen Eugenie Bouchard ihre Siegesserie fort.

24. Februar 2016
von admin
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Nur Andrea Petkovic springt in die Bresche!

In den letzten Jahren haben Angelique Kerber und Andrea Petkovic zuverlässig dafür gesorgt, dass das deutsche Tennis mit internationalen Erfolgen aufwarten konnte. Angie hat inzwischen den ersten deutschen Grand Slam-Titel seit zwei Jahrzehnten gewonnen, ihre Freundin „Petko“ hat sich von einer Phase mit psychischen Problemen im Jahr 2016 erholt gezeigt.

Bei den „Qatar Total Open“ in Doha sind unvorhergesehen drei unserer Spitzenspielerinnen schon in der Auftaktrunde ausgeschieden. Kerber und Petkovic konnten am Dienstag in die Bresche springen.

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Andrea Petkovic hatte in Katar mit ihrem Erstrundensieg gegen die starke Ekaterina Makarova überzeugt. In der 2.Runde des Turniers spielte sie gegen die nächste Russin, die 21-jährige Margarita Gasparyan(WTA Nr.41), um in das Achtelfinale einzuziehen. Im 1.Satz hatten beide Spielerinnen Probleme mit ihrem Aufschlag. Gasparyan konnte weniger als 40 Prozent ihrer 1.Services in das Feld platzieren. Sie wehrte zwar 6 von 9 Breakbällen ab, musste sich aber der Darmstädterin 3:6 geschlagen geben. Andrea hatte 7 von 9 Breakbällen verhindern können.

Im 2.Satz konnten beide Kontrahentinnen bis 2:2 ihre Aufschlagspiele mit Mühe und Not gewinnen, dann gelang der Deutschen Nr.2 das erste Break. Sie gewann auch die nächsten zwei Spiele, gab aber bei 5:2-Führung ihr Aufschlagspiel ab.   Bei Aufschlag Gasparyans spielte Andrea wieder entschlossen auf, gab nur noch einen Punkt ab und zog mit 6:3 im zweiten Durchgang in das Achtelfinale der „Qatar Total Open“ ein.

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Auf „Petko“ kann man sich wieder voll verlassen.  In der nächsten Runde trifft sie in Doha auf Coco Vandeweghe, die „Belinda Bencic ausschalten konnte.

Die aktuelle Weltranglistenzweite Angelique Kerber ist in Katar an Position 1 gesetzt und hatte in der 1.Runde ein Freilos. In ihrem Zweitrundenmatch gegen die Chinesin Saisai Zhang (WTA Nr.73) ging sie als klare Favoritin in das Match, obwohl ihre Energiereserven nach Melbourne doch stark angegriffen waren. Im ersten Satz war die Kielerin bemüht, konnte aber nie ganz frei aufspielen. Ihr fehlte es an Spritzigkeit, an Kraft und ihr unterliefen ungewohnt viele Fehler (15 unforced errors). Sie verlor den Durchgang mit 5:7. Nach dem Satz rief sie Coach Torben Beltz auf die Bank und erklärte ihm: „Ich fühle mich so leer.“

Ihr Trainer konnte ihr nicht mehr zu einer Wende verhelfen. Angie kam nicht mehr in das Match zurück und schied mit 1:6 im 2.Satz chancenlos aus.

In Zukunft benötigt unsere Nr.1 viel psychologisches Feingefühl aus ihrem nächsten Umfeld. Einen Aufbau neuer Energien in aller Ruhe ist dringend angesagt.