16. Dezember 2015
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Angie Kerber: Mit neuem Schwung in das Jahr 2016!

2015 war nicht das Jahr, in dem unsere Stars neue Tennis-Euphorie in Deutschland entfachen konnten. Nur Angelique Kerber sorgte mit vier Turnier-Siegen in Charleston, Stuttgart, Birmingham und Stanford für nachhaltiges internationales Aufsehen. Die Kielerin gewann 53 Matches in der Saison und lag damit zusammen mit Serena Williams und Karolina Pliskova an der Spitze der WTA-Tour.

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Aufgrund dieser Spitzenleistungen wurde auch der Durchbruch der YONEX-Spielerin bei den Grand Slams im Jahr 2015 erwartet. Vergeblich: In Melbourne schied sie in der 1.Runde aus, in Paris, London und New York war jeweils das Achtelfinale Endstation.

Das soll im kommenden Jahr besser werden, Ihr Coach Torben Beltz hat die Devise für 2016 ausgegeben: „Wir werden darauf hinarbeiten, dass sie bei den großen Turnieren cool bleibt.“

Für Abgeklärtheit bei Big Points ist Selbstbewusstsein und das Vertrauen in eine eigene Waffe von entscheidender Bedeutung. Angie hat in den 75 Matches der vergangenen Saison zwar 100 Asse, aber auch 164 Doppelfehler serviert. Die Verbesserung des Aufschlags kann im Jahr 2016 der Schlüssel sein, der sie bei den großen Turnieren in die Endrunden vorstoßen lassen könnte. Die überragende Konter-Spielerin der WTA-Tour wird in der Vorbereitung auf die neue Saison gezielt an diesem Schlag arbeiten. Torben Beltz: „ Es ist ein offenes Geheimnis, dass aktuell der Aufschlag ein Schwerpunkt des Trainings ist“.

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Gegenwärtig hat sich die Linkshänderin in die Ruhe ihrer alten  polnischen Heimat zurückgezogen. Dort wird sie das Weihnachtsfest im Kreis der Familie feiern und bis zum Abflug nach Australien in der eigenen Tennis-Akademie trainieren.

Bei den Australian Open hat die aktuelle Weltranglistenzehnte keine Punkte zu verlieren. Das nimmt Druck, Das macht Hoffnung auf ein unbeschwertes und damit erfolgversprechendes Auftreten.

Eine weitere Angelegenheit kann zusätzlich die Erfolgsvoraussetzungen verbessern:  Die Verhandlungen mit ihrem alten und neuen Coach Torben Beltz haben nach unseren Informationen zum Erfolg geführt. Der 39-Jährige Trainer aus der norddeutschen Kreisstadt Itzehoe galt in der internationalen Tennisszene als einer der „unterbezahltesten“ Betreuer. Im Laufe der vergangenen Saison war das immer wieder ein Thema im ansonsten „eingeschworenen“ Team.

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Wenn die Verhandlungen ein für beide Seiten positives Ergebnis hergestellt haben, bringt das mehr Ruhe in die Gemeinschaft. Auch diese Nuance kann dazu beitragen, dass unsere 27-jährige Spitzenspielerin im kommenden Jahr herausragende Ergebnisse – gerade bei den Grand Slams – erzielen wird.

 

14. Dezember 2015
von admin
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Worauf die Tennisfans sich bald freuen können!

In den Wochen vor Weihnachten können  sich die internationalen Tennisprofis von den Strapazen der langen Saison erholen. Es finden keine relevanten Turniere statt.

Einige treten in dieser Zeit in Asien bei der Showveranstaltung der Tennis Premiere League an – und verdienen sich das Geld, um sich selbst und ihren Freunden und Verwandten noch teurere Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Bei zukünftigen Niederlagen auf der WTA- oder ATP-Tour werden sie wieder den unerträglichen Stress des Turnierplans beklagen. Das ist Heuchelei. Das ist kurzsichtiger Raubbau an den Energien ihres eigenen Körpers.

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Aus diesen Gründen haben wir mit keiner Zeile über das Spektakel im sogenannten Tennis-Boom-Kontinent Asien berichtet.

Da bis zum Anfang des neuen Jahres keine interessanten Veranstaltungen im internationalen Spitzentennis laufen, irgendwelche Skandale bisher ausblieben, gibt es aktuell wenig Berichtens wertes. Das fällt in Deutschland nicht so sehr auf, weil unser Sport immer weniger von den großen Medien wahrgenommen wird.

Apropos Deutschland: In dieser Woche starten die nationalen Meisterschaften in Biberach. In Zusammenarbeit mit den Verbänden und den Spielern kann man   das stärkste Teilnehmerfeld seit Jahrzehnten präsentieren. Darüber hinaus nehmen viele Nachwuchskräfte teil, die in Zukunft neues Leben in das deutsche Tennis bringen könnten.

Diese Meisterschaften werden wohl auch in diesem Jahr keine angemessene Wahrnehmung in der Medienöffentlichkeit gewinnen, So what. Wir werden davon berichten.

Im Januar 2016 wird der bunte weiße Sport wieder stärker in den Blickpunkt des Interesses rücken. Am 18.01. wird in Melbourne der erste Grand Slam der neuen Saison, die Australian Open,  stattfinden. Eurosport wird dieses Ereignis übertragen.

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Zur Vorbereitung werden in Auckland und Sidney gut dotierte Turnier ab dem 11.Januar ausgerichtet. Wer Bilder davon sehen will, kann bei Tennistv einen Livestream finden.

Money sells: Am 4.Januar überträgt Eurosport das mit 1.2 Millionen dotierte Herrenturnier in Doha.

Nach den Australian Open finden Woche für Woche große Turniere auf der WTA- und ATP-Tour statt. Kein (allen zugänglicher) TV-Sender wird in Deutschland davon berichten.

Sat1 Gold wird dann am 6.Februar das Auftaktspiel des deutschen Fed Cup-Teams gegen die starken Schweizerinnen übertragen.

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Der Spartenkanal  wird am 4.März dann auch bewegte Bilder von dem ersten Auftritt der deutschen Davis Cup-Mannschaft gegen den Titelverteidiger bei den Herren, Großbritannien, liefern.

Diese beiden schweren Matches werden sicherlich auch darüber entscheiden, ob  im Jahr 2016 wieder mehr TV-Bilder vom internationalen Tennis in den deutschen Wohnstuben gesehen werden können.

Genießen wir jetzt die Ruhe (?) des Weihnachtsfestes. In einigen Wochen wird international wieder attraktives und spannendes Spitzentennis geboten.

 

 

 

10. Dezember 2015
von admin
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Trennung von Federer und Edberg!

Die Tennis- Saison 2015 neigt sich dem Ende zu. Die großen Turniere dieses Jahres der WTA und ATP sind entschieden. Die Weltspitze erholt sich von den Strapazen der Saison, Einige bereiten sich schon auf die neue Saison vor, andere verdienen noch so nebenbei gutes Geld und treten in Asien, dem neuen Tennis Eldorado,  bei der großen Show der „Tennis Premiere League“ auf.

Da gewinnt die Nachricht, dass Roger Federer und Stefan Edberg ihre Zusammenarbeit beendet haben, größere Bedeutung.

Stefan

Unter Edbergs ruhiger Führung, im Verbund mit dem ehemaligen Schweizer Nationalcoach  Lüthi, entwickelte der Perfektionist Federer seinen Spielstil noch einmal weiter.  Verstärkte Angriffslust und Angriffswucht prägten seine Strategie während dieser Zusammenarbeit. Der Schweizer etablierte sich wieder in der absoluten Weltspitze und  war in dieser Saison der wichtigste Herausforderer vom Weltranglistenersten Djokovic. Zwei Mal schlug er den Serben bei großen Turnieren. Aber das in der Kooperation mit dem schwedischen Wimbledonsieger angestrebte Hauptziel, der Gewinn eines Grand Slam-Titels, konnte nicht realisiert werden. Drei Grand Slam und „Masters“- Endspiele verlor Federer in den letzten 18 Monaten  gegen den „Djoker“.

Hier ist der Grund der einvernehmlichen Trennung aus Federers Sicht zu sehen. Bei dem Skandinavier kann man wohl zu Recht vermuten, dass er die hektische und stressige Welt des Profizirkus gern verlässt, um wieder in die Ruhe seines Privatlebens zurückkehren zu können.

Finanzielle Probleme gab es auf beiden Seiten nicht.

„Fedberg“  werden wir 2016 nicht mehr erleben. Roger Federer hat jetzt bekannt gegeben, dass er einen ehemaligen Freund aus der ATP-Szene,  den 36-jährigen   Ivan Ljubcic, neu in sein Coaching-Team aufnehmen wird.

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Der Kroate  war auf dem Höhepunkt seiner Karriere die Nummer 3 der ATP- Weltrangliste, gewann mit dem kroatischen Team den Davis-Cup. „Er wusste immer, was man tun muss, um erfolgreich Tennis zu spielen“, beurteilt der Schweizer Champion seinen neuen Coach und alten Tourkollegen.

Auch seinen ehemaligen Wegbegleiter Edberg würdigte Federer anlässlich der Bekanntgabe der Trennung: „Es waren zwei Jahre mit Stefan, die von unschätzbarem Wert waren. Ich werde das immer als großartige Zeit in Erinnerung behalten.“