6. September 2013
von admin
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“Ganz Deutschland kann Gewinnen!”

Mit unseren Partnern SOLINCO und TRETORN hatten wir zu einem Gewinnspiel aufgerufen, das den Tennisfans Gelegenheit geben sollte, ihrer Identifikation mit dem weißen Sport und ihrer Kreativität Ausdruck zu geben. Witzige Fotos wurden eingeschickt, haben dem Bloggerduo richtig Spaß gemacht und wurden von uns in das Netz gestellt. Die steigenden Besucherzahlen wiesen darauf hin, dass auch unsere Leser die Idee positiv aufgegriffen hatten. Der Fotowettbewerb schien erfolgreicher zu sein als das Abschneiden unserer Spitzenspieler/innen bei den US-Open, die den aktuellen Anlass für das Preisspiel gaben.

Dann schauten wir genauer hin und entdeckten, dass die bisherigen Einsender aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft stammten. Dabei wissen wir, dass treue Leser von München über Berlin bis Flensburg unseren Blog anklicken.

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Alle Tennisenthusiasten und Blogfans südlich der Elbe – habt ihr keinen Mut, keine Zeit oder keine Phantasie? Sind unsere Preise für euch nicht Motivation genug? Kann es wahr sein, dass die Fischköppe aus dem hohen Norden aktiver als die Tennisenthusiasten aus den südlicheren Regionen sind? Sollten die Nordlichter Kerber, Kamke, Reister, Barthel oder Görges etwa repräsentativ für den regionalen Einsatzwillen im deutschen Tennis sein?

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Noch ist Zeit, die Ehre eurer Region zu retten. Entwickelt tolle Ideen von verrückten Orten, an denen  ihr Tennis spielt. Holt eure Pals, Mitspieler oder die emanzipierten Mitglieder der „Frauen-Tennis-Gruppe“ zusammen, klickt den Auslöser des Handys oder Fotoapparates und sendet euer Kunstwerk bis zum 10.September unterjanwolk@stop-lob-blog.de ein! Damit wir alle uns über eure Ideen freuen können und alle Tennisregionen stolz auf ihre kreativen und engagierten Protagonisten sein können.

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Es fiel auch auf, dass die bisherigen Einsender im Alter von 17- 21 Jahren waren. Das erfreut einerseits, weil das deutsche Tennis gerade diese Altersgruppe in Zukunft stärker binden sollte. Andererseits erwarteten wir auch von den „best agern“, denen der Ruf vorausgeht, dass sie sich aktiv ihrer Sportart verpflichtet fühlen, einige Schnappschüsse.

Sollten etwa die Soziologen recht behalten mit ihrer Kritik, dass im zeitgenössischen bundesrepublikanischen Wohlstandsstaat alles nur noch vor sich hin dämmert, kein Elan mehr geweckt werden kann und man eher passiv alles an sich vorbeirauschen lässt?

4. September 2013
von admin
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“Neues vom Fotowettbewerb”

Der Einsender Murat zeigt mit seinem türkischen Cousin Hallil , dass man im italienischen Eis-Cafe die Kalorien, die man mit den Süßwaren einnimmt, gleich wieder durch einen gefühlvoll – lässigen Volley-Ballwechsel  reduzieren kann. Vorbildlich.

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Übrigens behaupten sie, dass das Eis unfallfrei von beiden genüsslich  verzehrt wurde, ohne dass der Tennisball verschlagen wurde. Wenn sie fünf Kugeln Eis inklusive der Waffeln während ihres Ballwechsels verzehren, sollten sie sich für das Guinness-Buch der Rekorde anmelden. Dann wird endlich einmal ein Türke Weltmeister im Tennis.

3. September 2013
von admin
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“Wie Phönix aus der Asche”

Aus. Vorbei. Alle Träume sind wie Seifenlasen zerplatzt. Jetzt ist auch der letzte deutsche Teilnehmer im Feld der US-Open nach über dreistündigem Kampf aus dem Turnier ausgeschieden. Dabei konnte man für kurze Zeit sogar noch an ein Wunder glauben: Phillipp Kohlschreiber gewann nach bravouröser Leistung den ersten Satz im Tiebreak, musste sich dann aber Rafael Nadal mit 4:6, 3:6, 1:6 im Achtelfinale geschlagen geben.

Das Leben im deutschen Tennis geht weiter. Unsere Profis haben ihr Bestes gegeben. Hier fehlte das „Quäntchen Glück“ (Kerber), dort war die Vorbereitungszeit zu knapp (Lisicki) und vielleicht waren einige auch nicht in optimaler Form zur rechten Zeit.

Kein Grund zum Jammern. In dieser Saison konnten wir Leistungen unserer Tennisstars sehen, die uns Hoffnung auf weitere Aufschwünge machten. Früher oder später wird diese Saat schon aufgehen. Bleiben wir jetzt also geduldig – unsere Angies, Sabines, Tommys oder Phillipps werden auch wieder bessere Zeiten erleben.

Es ist auch unverantwortlich, alle unsere Hoffnungen den deutschen Tennisprofis aufzubürden. Es bedarf der vereinten Kräfte, um das deutsche Tennis weiter in Bewegung zu halten.

In diesen ernüchternden Tagen kommt eine Meldung des „Tennis Magazins“ zur rechten Zeit: Da wird im Editorial unter der Überschrift „Tennis lebt!“ berichtet, dass im Tennis Verband Berlin-Brandenburg in den letzten 5 Jahren sich die Mitgliederschaft um 2083 Personen vergrößert hat. Wir zitieren den letzten Satz aus dem Vorwort des Herausgebers: „Besonders erfreulich: Kinder bis einschließlich 14 Jahren gehören zu der Altersklasse mit den größten Zuwächsen (2007: 5640;  2012: 7286).“

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Diese Nachricht ist tröstend nach den Wunden, die uns kurzfristig bei den US Open geschlagen wurden. Sie zeigt, dass es im deutschen Tennis langfristig voran geht. Dass die Begeisterung bei den Jugendlichen wieder neu entfacht wird.

Weiter so.