2. September 2013
von admin
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“Stirbt heute die letzte Hoffnung bei den US Open?”

Angelique Kerber verliert unglücklich im Tiebreak des dritten Satzes gegen die Spanierin Suarez-Navarro, Tommy Haas unterliegt gegen den Russen Youzhny in vier Sätzen und Florian Mayer musste sich der Übermacht des Briten Andy Murray geschlagen geben.

nadal kohli

Der letzte deutsche Tennis-Mohikaner bei den US Open ist jetzt Phillipp Kohlschreiber, der heute gegen Rafael Nadal antreten wird. Kann morgen schon kein Deutscher mehr die blühende Wiese (Flushing Meadow) in New York mit seinen Tennisschuhen zertrampeln? Wir drücken Kohlschreiber die Daumen, sind uns aber nicht so sicher, dass diese Maßnahme einen großen Einfluss auf den Ausgang des Matches haben wird. So what…

Wenn die letzte deutsche Hoffnung ausgeschieden ist, können wir unsere Weltoffenheit demonstrieren und uns an den Spielen der internationalen Stars erfreuen. Sollte unser Daumendrücken wider alle Vernunft doch geholfen haben, werden wir schon morgen einen Blogstorm entfachen, der dafür sorgen wird, dass – nach den Mädchen, die aufgrund des Wimbledon-Triumphzugs von „unserer Sabine“ schon zahlreicher auf die deutschen Tennisplätze strömten – jetzt auch die Jungs  in die Tennisclubs stürmen werden.

2. September 2013
von admin
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“Neuer Beitrag zum US Open Gewinnspiel”

Nur Tennis im Kopf!

Einsender Dustin und Partnerin können nicht ohne ihre Rackets.

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Ob früh am Morgen: Tennis als lockeres “Warm – Up” vor dem Frühstück und als aktiver Start in den Tag. Eine sehr professionelle Einstellung, die vielleicht zur großen Karriere führt. Mehr Einsatz geht nicht.

Oder spät am Abend: Tennis als unvergleichliches Vorspiel! Eine empfehlenswerte Einstimmung. Da kommt Freude auf – wie man sieht.

Wir hoffen, dass nichts zu Bruch gegangen ist …

1. September 2013
von admin
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“US Open: Bericht über die erste Woche”

Mit großen Erwartungen schauten die deutschen Tennisfans nach New York: bei den US Open in Flushing Meadows sollte der Aufschwung des deutschen Profitennis in den letzten Monaten sich weiter fortsetzen.

Die ersten Tage dämpften dann schnell die großen Hoffnungen. Ausgerechnet die Damen, auf deren Erfolge wir uns in letzter Zeit immer verlassen konnten, erwischten einen klassischen Fehlstart: Andrea Petkovic, Julia Görges, Annika Beck und auch Dinah Pfitzenmaier verloren alle ihre Auftaktmatches. Mona Barthel musste sich der Amerikanerin Alison Riske später auch geschlagen geben. Mit der Niederlage unseres neuen Medienlieblings Sabine Lisicki gegen die Russin Makarowa ruhen jetzt wieder alle Hoffnungen auf der Kielerin Angelique Kerber. Sie hat mit einem souveränen Sieg über die Estin Kanepi das Achtelfinale des Grand-Slam-Turniers erreicht.

kerber

Noch ist Polen, äh, Deutschland nicht verloren. Unsere „Tennis-Angie“ wird es schon richten – wie ihr Namensvetter wohl bei der nächsten Wahl.  Angie, entfache du wenigstens einen Schwung, der neues Leben in die Tennis-Szene bringt!

Die deutschen  Herren, von denen eigentlich weniger erwartet wurde, schlugen sich positiv. Flo Mayer mit einem Sieg über Young (USA) und auch Oldtimer Tommy Haas, der Yen Hsun Lu aus Taiwan bezwang, erreichten die dritte Runde des hochdotierten Turniers.

haas

Phillipp Kohlschreiber ist nach seinem Erfolg gegen den hochgewachsenen (und hochgehandelten) Lokalmatadoren John Isner sogar schon ins Achtelfinale eingezogen. Dort wartet mit Topfavorit Nadal eine äusserst schwierige Aufgabe.

Während sich Tommy diebisch darüber freute, dass er als Methusalem noch immer eine Hauptattraktion des Tennis- Zirkus ist, zeigte der junge Münchner Gojowczyk mit seinen erfolgreichen Qualifikationsmatches und mit seinem Erstrundensieg, dass hinter unseren „Routiniers“ auch junge Spieler stehen, die einen Durchbruch schaffen könnten.

kohli

„Lassen wir die Kirche im Dorf.“ Nur weil wir es uns so dringend wünschen, kann man von unseren Sportlern keine Wunderdinge erwarten. „Gut Ding will Weile haben“. Noch ist auch in New York die Hoffnung nicht verloren: Drücken wir unseren Tennisstars in den nächsten Tagen die Daumen. Sehr viel Glück ist von Nöten, wenn eine ähnliche öffentliche Begeisterung wie in Wimbledon realisiert werden soll.