4. Juli 2016
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Überzeugender Sieg von Kerber im Achtelfinale von Wimbledon!

Nach der ersten Woche des Grand Slams in Wimbledon ruhen alle Hoffnungen der deutschen Tennisfans wieder einmal auf Angelique Kerber. Die Kielerin hat als einziger deutscher Teilnehmer das Achtelfinale des prestigeträchtigen Turniers in London erreicht.

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Am Montagmittag trat die an 4-gesetzte  Australian Open-Siegerin gegen Misaki Doi (WTA Nr.49) an, um das Viertelfinale zu erreichen. Die Japanerin hatte in der Runde zuvor Anna-Lena Friedsam besiegt.

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In der Bilanz der direkten Duelle zwischen Kerber und Doi hatte die Deutsche bisher alle 4 Partien gewonnen. In der letzten Begegnung in der ersten Runde der Australian Open 2016  hatte die spätere Gewinnerin von Melbourne  aber am Rande einer Niederlage gestanden und musste einen Matchball gegen Misaki Doi abwehren.

Das Duell der beiden Linkshänderinnen im Tennis-Mekka war  von Beginn an von knallharten  Grundlinienduellen geprägt – da wurde kaum Spin gespielt, sondern mit direkten Schlägen Druck gemacht. Die Japanerin spielte konsequent aggressiv, die Deutsche übernahm häufiger die Rolle der Konterspielerin. Nach einem Break konnte sich Angie die 4:2-Führung im 1.Satz erkämpfen. Bei dem Stand von 5:3 verwandelte die Kielerin ihren dritten Satzball zum 6:3.

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Im nächsten Durchgang gewann Angie auch ihr fünftes Aufschlagspiel, breakte Doi zum 2:0 und baute entschlossen und souverän den Vorsprung auf 5:0 aus. In ihrem Aufschlagspiel wehrte die Japanerin zwei Matchbälle in Folge ab, verkürzte auf 1:5. Die Weltranglistenvierte gewann sicher ihr Aufschlagspiel und zog mit 6:3 und 6:1 in das Viertelfinale von Wimbledon ein.

Angie Kerber hatte vor dem Match gesagt, dass sie inzwischen wieder weiß, wie sie erfolgreich Tennis gespielt hat. Diese Aussage hat sie mit ihrem überzeugenden Auftritt im Achtelfinale  jetzt deutlich unter Beweis gestellt.

3. Juli 2016
von admin
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Jetzt ruhen alle deutschen Hoffnungen in Wimbledon allein auf Angie Kerber!

Den Verzögerungen im Turnierplan sorgten dafür, dass in diesem Jahr am dem ansonsten spielfreien  “Holy Sunday” in Wimbledon viele Partien ausgetragen wurden. Durch den nicht ganz so dunklen Himmel fanden auch einige Sonnenstrahlen ihren Weg und die Matches konnten am Sonntag ohne Regenunterbrechung stattfinden.

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Annika Beck hatte zum ersten Mal in ihrer noch jungen Karriere  die dritte Runde in Wimbledon erreicht und durfte gegen Serena Williams,  die Weltranglistenerste aus den USA,  vor rund 15.000 Zuschauern als Premiere auf dem Centre Court antreten. Mit einem Break ging sie im ersten Satz 2:1 in Führung. Damit hatte sie den Kampfgeist der Weltranglistenerste geweckt. Die US-Amerikanerin wurde entschlossener, sicherte sich den 1.Satz mit 6:3. Im 2.Satz war die Bonnerin machtlos gegen das druckvolle Spiel von Williams. Sie konnte kein Spiel mehr gewinnen, verlor 0:6.

Tennis French Open Paris 2015

Die deutschen Hoffnungen ruhten am Sonntag jetzt allein auf Alexander  Zverev, der sich mit dem an 10-gesetzten Tomas Berdych um den Einzug in das Achtelfinale am Nachmittag auseinandersetzte. Der Tscheche begann gewohnt sicher und konstant. Ihm genügte jeweils ein einziges Break, um den 1.Satz 6:3 und den 2.Satz 6:4 zu gewinnen. Unser Ausnahmetalent Zverev kann großartig Tennis spielen – er hat aber längst das Kämpfen gelernt. Das bewies er im 3.Satz. Er feuerte sich ständig an, stemmte sich gegen die Niederlage und breakte den Favoriten zwei Mal zum 6:4-Satzgewinn.

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Im nächsten Durchgang wurde das  „German Wunderkind“ früh gebreakt. Jetzt erlahmte Saschas Widerstandsgeist und er schied klar mit 1:6 im 4.Satz gegen Berdych in der dritten Runde von Wimbledon aus.

Zwei deutsche Niederlagen am „heiligen Sonntag“ bei dem Rasen-Grand Slam: Jetzt ruhen alle Hoffnungen wieder einzig und allein auf Angelique Kerber. Die Kielerin wird am Montag im Achtelfinale gegen die Japanerin Misaki Doi antreten.

Am siebten Spieltag fanden keine Sensationen statt. Jo Wilfried Tsonga lieferte sich mit John Isner allerdings ein sensationelles Match. Nach mehr als viereinhalb Stunden Spielzeit erreichte der Franzose mit einem 5:7, 3:6, 7:6,6:2 und 19:17-Sieg über den US-Amerikaner das Achtelfinale des Londoner Turniers.

2. Juli 2016
von admin
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Kerber und Zverev siegen – Djokovic scheidet aus!

Weil der Dauerregen den Zeitplan durcheinander gebracht hatte, wurde am 6.Tag des Grand Slams in Wimbledon am Sonnabend schon früh um 11 Uhr Ortszeit begonnen.

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Der Tag begann auf Court 2 mit  dem deutsch-deutschen Duell zwischen der an 4-gesetzten Angelique Kerber und der 20-jährigen Carina Witthöft (WTA Nr.109). Im Vorjahr waren die beiden in der 1.Runde von Wimbledon aufeinandergetroffen. Die Kielerin hatte die Hanseatin 6:0 und 6:0 deklassiert. Das konnte in diesem Jahr nur besser werden für die „Hamburger Deern“. Schon zu Beginn war deutlich, dass Witthöft am heutigen Tag eine ernst zu nehmende Gegnerin sein würde. Mit ihren aggressiven Schlägen ging sie in Führung, unsere Grand-Slam-Gewinnerin hatte alle Mühe, den Rückstand aufzuholen. Immer, wenn Carina in Führung lag, vergab sie „Big Points“ – immer, wenn Angie in Rückstand geriet, steigerte sie sich in den wichtigen Situationen.  Der Durchgang wurde im Tiebreak entschieden. Kerber schien sich deutlich durchzusetzen, vergab ab mehrere Satzbälle in Folge. Am Ende konnte sie  dann mit 13:11 doch noch denkbar knapp gewinnen und den 1.Satz mit 7:6 für sich entscheiden. Im nächsten Durchgang ging die Kielerin 2:0 in Führung, als wieder einmal der obligatorische Londoner Regen für eine Unterbrechung sorgte. Als das Spiel fortgesetzt wurde, erspielte sich unsere Nr.1 einen 4:1-Vorsprung, als wieder ein Schauer einsetzte und für die nächste Unterbrechung sorgte. Als die Spielerinnen nach der Wartezeit wieder den Rasen betraten, machte unsere Nr.1 kurzen Prozess mit unserem Nachwuchstalent und erreichte mit 6:1 im 2.Satz das Achtelfinale des Wimbledonturniers.

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Anna-Lena Friedsam (WTA Nr.57) trat auch in der ersten Spielrunde am Sonnabend an. Gegen Misaki Doi (WTA Nr. 49) spielte die 22-jährige Deutsche entschlossen und aggressiv auf, musste sich im Tiebreak des 1.Satzes mit 1:7 der Japanerin dann aber geschlagen geben. Bei 2:3-Rückstand im zweiten Durchgang musste auch diese Partie unterbrochen werden. Die Asiatin baute bei Wiederaufnahme des Matches ihre Führung auf 5:3 aus, als ein nasser Guss aus dem dunklen Wolkenhimmel das Weiterspielen unmöglich machte. Kaum waren die Kontrahentinnen wieder auf dem Platz, war das Match schon entschieden: Anna-Lena schied mit 3:6 im 2.Satz aus dem Turnier aus. Misaki Doi wird jetzt  im Achtelfinale auf Angelique Kerber treffen.

Alexander Zverev ist der einzige Spieler des deutschen Herrenaufgebotes, der in Wimbledon noch im Rennen ist. Seine Zweitrunden-Partie gegen den Russen Youzhny musste am Freitag beim Stand von 6:4, 3:6, 6:0, 4:6 und 2:1 unterbrochen werden und wurde am Nachmittag des folgenden Tages fortgesetzt. Unser Ausnahmetalent hielt bei der Fortführung der Begegnung dem Druck großartig stand, spielte fokussiert auf und sicherte sich schnell eine 5:2-Führung. Der Regen hatte etwas gegen unsere Vorfreude, den Achtelfinaleinzug des jungen Deutschen zu feiern und vertrieb die Spieler vom Platz. Kurze Zeit  nach der gefühlt zehnten Wiederaufnahme der Partie gewann Sascha  Zverev das nächste Spiel und das Match mit 6:2 im 5.Satz. In der dritten Runde des Herreneinzels wird er auf Tomas Berdych (ATP Nr.9) treffen.

Tennis Gerry Weber Open 2016

Sabine Lisicki (WTA Nr.81) ist in London endlich wieder im Aufwind. Mit einem Sieg über  Yaroslava Shvedova (WTA Nr. 96) konnte Sabine das Achtelfinale des Wimbledon- Turniers erreichen. Unsere Aufschlag-Weltrekordlerin wurde früh von der Weißrussin gebreakt, konnte aber bei 2:3 zurück breaken. Sie gewann noch ihr Aufschlagspiel zum 4:3 als der nächste Schauer für eine Unterbrechung des Matches sorgte. Nach einer halbstündigen Wartezeit startete die Berlinerin sehr hektisch in das wieder aufgenommene Match. Ihr unterliefen zahlreiche vermeidbare Fehler und sie geriet schnell 4:5 in Rückstand. Bei eigenem Aufschlag servierte die Spielerin aus Minsk drei Doppelfehler, Sabine gelang das Break über Einstand. Beide Spielerinnen gewannen ihre Aufschlagspiele zum 6:6. Sabine verlor den 1.Satz mit 2:7 im anschließenden Tiebreak. Der Verlust hinterließ Spuren bei der 26-jährigen Deutschen – sie gab sofort die ersten fünf Spiele des zweiten Durchgangs ab. Mit 1:6 im 2.Satz schied dann die Berlinerin mit Wohnsitz Florida in der dritten Runde aus dem Turnier aus. Eine verpasste Chance…

Für die größten Favoritenstürze sorgten in den letzten beiden Tagen die Herren: Der an 4-gesetzte Stan Wawrinka  schied gegen den Argentinier Del Potro aus, der an 8-gesetzte Dominic Thiem unterlag dem Tschechen Jiri Vesely.

Um 17 Uhr am Sonnabend war die  absolute Sensation perfekt: Der an 28-gesetzte US- Amerikaner Sam Querrey schlug den topgesetzten  Novak Djokovic in vier Sätzen. Dem 26-jährigen Kalifornier gelangen 32 Asse in den vier Sätzen.