8. November 2015
von admin
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Phänomenaler Djokovic!

Novak Djokovic hat das Finale des BNP Paribas Masters am Sonntag in Paris gewonnen.

Der Finalgewinn war sein 22. Sieg in Folge auf der ATP Tour.

Es war sein  4.Turniersieg  in Paris Bercy – damit hat er seinen Coach Boris Becker überholt, der 3 Mal gewann.

Der Serbe hat 6 ATP World Tour Masters Turniere in einer Saison gewonnen. Das hat vor ihm noch keiner geschafft.

Alle diese Zahlen weisen darauf hin, dass der Weltranglistenerste aus Belgrad sein hohes Leistungsvermögen im Jahr 2015 noch einmal steigern konnte.

Novak-Djokovic3

Seine Dominanz im internationalen Herrentennis demonstrierte Novak Djokovic auch im 1.Satz des Finales in Paris gegen Andy Murray. Mit einem frühen Break sicherte er sich einen Vorsprung, den der Brite im ersten Durchgang eigentlich chancenlos hinterherlief. Mit 6:3 entschied Nole souverän den 1.Satz für sich.

Im 2.Satz schien das Match schon gelaufen, als Murray wieder früh gebreakt wurde und Djokovic gleich mit 2:0 führte. Zur Freude des Publikums widersetzte sich der Schotte der drohenden Niederlage. Er gewann 3 Spiele in Folge und war dicht davor, seinen Kontrahenten noch einmal zu breaken. In dieser Phase schien sich die Partie  zu wenden.  Der Serbe brachte aber mit großen Mühen sein Aufschlagspiel doch noch durch und gewann wieder mehr und mehr die Oberhand. Er setzte sich am Ende mit 6:4 im zweiten Durchgang durch und hatte die Generalprobe für die ATP World Tour Finals mit Glanz und Gloria gewonnen.

 nole+andy

 

„Es war eine reine Freude in diesem neuen Stadion hier in dieser Woche spielen zu können”, sagte Andy Murray während der Siegeszeremonie und setzte fort: „Glückwunsch an Novak. Es ist ein großartiges Jahr für ihn.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

 

8. November 2015
von admin
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Djokovic und Murray im Finale von Paris!

In Paris bei den BNP Paribas Masters lebt das Tennis: Eine ausverkaufte Halle, ein begeisterungsfähiges Publikum und Profis, die mit ihrem Einsatz, ihrem Kampfgeist und Bestaunens werten Schlägen die ganze Faszination der Sportart präsentieren.

Am Samstag wurden die Semifinalmatches in der französischen Metropole ausgetragen. Andy Murray, der im Viertelfinale immer wieder total erschöpft und frustriert wirkte, war gleich zu Beginn des Halbfinales gegen David Ferrer quicklebendig und hochmotiviert. Der Spanier lief sich die Schuhsolen heiß, war aber am Ende machtlos gegen die Dominanz des Schotten. Mit 6:3 und 6:4 zog Andy Murray souverän in das Finale ein.

andy_murray

Im zweiten Semifinalmatch zeigte der topgesetzte Novak Djokovic im 1.Satz gegen Stan Wawrinka, dass er gegenwärtig fast unschlagbar ist: mit 6:3 setzte er sich klar durch. Das war der 29.Satzgewinn des Weltranglistenersten in Folge auf der ATP-Tour!

Im 2.Satz gelang ihm ein frühes Break, er ging 2:0 in Führung und seine Finalteilnahme schien schon gesichert. Mit dem Rücken zur Wand erhöhte Stan the Man das Risiko – und produzierte Gewinnschläge aus allen Lagen. Unter dem Jubel des Publikums bekam Stan seinen gefürchteten „Lauf“, gewann  Punkt auf Punkt, Spiel für Spiel und nahm Djokovic mit 6:3 als Erster auf der Tour wieder einen Satz ab.

„Nole“ nahm diesen Rückschlag gelassen hin, intensivierte seinen Einsatz im 3.Satz und machte mit einem 6:0-Sieg im entscheidenden Durchgang allen seinen ATP-Kollegen deutlich, dass er nicht gewillt ist, seine souveräne Herrschaft im internationalen Herrentennis am Ende der Saison abzugeben.

nole

 Andy Murray könnte mit einem Sieg über Djokovic im Finale von Paris Signale setzen, dass die Regentschaft  des Serben im Profizirkus endlich ist.

Wir werden über den Ausgang der Tennis-Revolution in Paris berichten.

7. November 2015
von admin
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Großes Tennis in Paris!

Kurz vor dem Saisonabschluss-Höhepunkt, den ATP-Finals in London, holen die Stars bei dem Turnier in Paris noch einmal alles aus ihren Schlägern, was die Zuschauer entzückt. Sechs der weltbesten Profis dieser Saison stehen im Viertelfinale der BNP Paribas Masters. Nur zwei der Superstars, die in London noch einmal ihr Können unter Beweis stellen können, sind im Achtelfinale ausgeschieden: Roger Federer, immer noch der Liebling der Tennisfans, und der japanische Tennisheld Kei Nishikori.

Im ersten Viertelfinale zwischen Andy Murray und Richard Gasquet startete der Brite furios, ging in kürzester Zeit gegen den einzig übrig gebliebenen Lokalmatadoren 3:0 in Führung. Im siebten Spiel gelang dem Franzosen ein Break und konnte danach unter dem Jubel des Publikums ausgleichen. Längst hatte sich ein Match auf Augenhöhe entwickelt. Den 1.Satz entschied dann Murray im Tiebreak für sich. Bei 2:2 im 2.Satz riss der Faden im Spiel des Briten, er verlor Körperspannung, wirkte gehandicapt und verlor den Durchgang mit 3:6. In der ausverkauften Halle tobten die Zuschauer bei jedem Punkt Gasquets – der Schotte  reagierte „not amused“. Zu Beginn des 3.Satzes hinkte Murray in den Spielpausen und rannte wie Usain Bolt bei den Ballwechseln. Trotzdem wurde er vom französischen Publikumsliebling bei 1:1 gebreakt. Murray jammerte, ließ den Kopf hängen, schlich ausgelaugt zur Bank, schimpfte  kurz mit seinen Leute in der Players Box – und machte dann sofort ein Rebreak! Gasquet setzt dagegen – Murray setzt sich durch! Am Ende verlässt in diesem Tennis-Spektakel wieder einmal der „Highlander“ mit 6:3 im entscheidenden Durchgang den Platz als Sieger. Großes Tennis in Paris!

Andy

In der anschließenden Neuauflage des Duells David gegen Goliath wollte der unermüdliche Renner David Ferrer demonstrieren, wie man die Aufschlaggranaten John Isners entschärft und den Titanen aus den USA zur Strecke bringt. Das gelingt dem Stehaufmännchen aus Valencia im 1.Satz: er gewinnt den Durchgang 6:3. Auch im 2.Satz dominiert der Spanier bei seinem eigenen Aufschlag, erkämpft sich öfters Spielvorteile bei dem gegnerischen Service – auch wenn die Kugeln mit mehr als 200 km über das Netz schwirren. Isner rettet sich aber ohne Verlust seiner Aufschlagspiele in den Tiebreak, stellt dort den Spielverlauf auf den Kopf und gewinnt 8:6. Im dritten Satz war der „lange Lulatsch“ aus Florida „platt: Trotz medizinischer Behandlungspause musste er sich dem bedingungslosen Siegeswillen seines Gegners beugen. Mit 6:2 im entscheidenden Durchgang erreicht David Ferrer das Halbfinale in Paris.

TOPSHOTSSpain's David Ferrer returns a

Nach dieser Partie ging Novak Djokovic, der in Paris bis in die Runde der letzten Acht noch keinen Satz abgegeben hatte, gegen Tomas Berdych auf den Centre Court. Machen wir es kurz – so kurz und trocken wie der Serbe gegenwärtig seine Gegner auseinandernimmt: Berdych trat als ebenbürtiger Kontrahent auf, aber Nole zog – wie zuletzt immer – mit einem 7:6, 7:6- Erfolg über den Tschechen in das Semifinale von Paris ein. Einen Satz hat Berdych hier noch verdient: Er hatte überragend gespielt und konnte aber leider seine Satzbälle nicht verwerten.

In der Abendsession kam es zum Aufeinandertreffen von Rafael Nadal und Stan Wawrinka, der nach dem Ausscheiden Roger Federers allein noch die Schweizer Fahne hochhielt. Rafael hat bei den letzten Turnieren neues Selbstvertrauen gewonnen und ist hungrig auf Erfolge. Im 1.Satz ging es in einem ausgeglichenen Match auf und ab, die Führungen wechselten. Der aggressiv agierende Stan the man konnte sich dann im Tiebrak nach über einer Stunde Spielzeit mit 10:8 durchsetzen. Auch im 2.Satz war der Ausgang bis zuletzt offen. Der Tiebreak musste auch diesen Durchgang entscheiden. Die offensivere Spielweise Wawrinkas führte wieder zum denkbar knappen 9:7-Erfolg. Rafa Nadal schied als ebenbürtiger Kontrahent unglücklich mit 6:7, 6:7 aus. Stan Wawrinka trifft im Semifinale am Samstag auf Novak Djokovic.

Die vier Viertelfinalspiele in Paris boten hochklassige Matches. Man kann sich auf die Semifinalspiele freuen -  und auf die am 15.November beginnenden ATP-Finals!