5. August 2015
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Thriller zwischen Barthel und Petkovic!

Die Tennissaison 2015 entspricht aus deutscher Sicht auf höchster Leistungsebene  noch nicht den Erwartungen. Bei den  Grand Slam-Turnieren in Melbourne, Paris und Wimbledon waren noch keine überragenden Erfolge zu verzeichnen. Die US Open,  das letzte  Grand Slam- Turnier des Jahres bei dem sich unsere Tennisasse profilieren können, stehen vor der Tür. Unsere  nationalen Topprofis versuchen sich deshalb gegenwärtig  bei den großen Turnieren auf dem Weg nach New York für dieses Großereignis in optimale Form zu spielen.

Philipp Kohlschreiber befindet sich aktuell – nach unglücklichen Niederlagen gegen starke Spieler – auf Platz 39 der Weltrangliste. Mit dieser Position ist er der beste deutscher Spieler auf der ATP-Tour. Nach seinem umkämpften Sieg gegen Jan Lennard Struff in der 1.Runde von Kitzbühel, hat der Augsburger jetzt die dritte Runde der „Generali Open“ erreicht. Er gab dem Kolumbianer Santiago Giraldo bei seinem 6:0 und 6:2-Sieg nicht den Hauch einer Chance.

kohli

Die deutschen Damen spielen längst auf den amerikanischen Kontinent und auf Hartplatz. In der 2.Runde der „Bank of  the West Classic“  in Stanford kam es in der 2.Runde zum deutschen Duell zwischen Andrea Petkovic (WTA Nr.17) und Mona Barthel (WTA Nr. 63). Das Match war geprägt von einer knisternden Anspannung, die sich besonders in den Aufschlägen ausdrückte. Nach zwei Sätzen waren 10 Doppelfehler und 17 Breakbälle zu registrieren. „Petko“ konnte sich im 1. Satz knapp mit 7:5 durchsetzen. Im 2.Satz drehte Mona den Spieß um und gewann den Durchgang klar mit 6:2.

 

barthel

Bis 2:2 im 3.Satz gewinnen beide Spielerinnen ihre Aufschlagspiele. Im fünften Spiel hat die Neumünsteranerin zwei Breakbälle in Folge, die von der Darmstädterin abgewehrt werden. Petko vergibt dann einen Spielball und serviert bei Einstand einen Doppelfehler. Mona nutzt die Chance und geht 3:2 in Führung. Sie verliert aber ihr nächstes Aufschlagspiel glatt und Andrea gleicht wieder aus. Mit Mühen und ihren ersten zwei Assen geht Petko 4:3 in Führung. Auch das nächste Spiel steht auf des Messers Schneide: Spiel- und Breakbälle wechseln sich ab. Barthel gleicht nach mehr als acht Minuten auf 4:4 aus. Die Kontrahentinnen bringen dann ihre nächsten Aufschlagspiele sicher durch, die Partie auf Augenhöhe wird im Tiebreak entscheiden. Die Norddeutsche erspielt sich eine 6:2-Führung, hat vier Matchbälle und gewinnt den Tiebreak und das Match nach knapp drei Stunden mit 7:4. Ein toller Erfolg für Barthel – eine bittere Enttäuschung für Petkovic.

5. August 2015
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Bittere Niederlage für Lisicki!

In Stanford haben jetzt Sabine Lisicki und Angelique Kerber in das Turniergeschehen eingegriffen – mit unterschiedlichem Erfolg.

Zuerst die gute Nachricht: Angie Kerber, aktuell Nr. 14 der Weltrangliste,  hat in ihrem Auftaktspiel die 21-jährige Australierin Daria Gavrilova (WTA Nr.41) souverän mit 6:1 und 6:3 besiegt. Auch Ana Konjuh aus Kroatien, gegen die die Kielerin in der 2.Runde antreten wird, ist eine lösbare Aufgabe.

angie

Unsere Bum-Bum-Bine spielte ihr Erstrundenmatch gegen eine 44-jährige Japanerin. Ihre Gegnerin steht auf Platz 173 der Damen-Weltrangliste. Lisicki gewann auch den 1.Satz gegen Kimiko Date-Krumm erwartungsgemäß mit 6:1. Dass sie den 2.Satz mit 6:7 im Tiebreak verlor, kann man als Nachlässigkeit interpretieren. Für den 6:2-Sieg der ehemaligen Weltklassespielerin aus Tokio im 3.Satz gibt es nur folgende Entschuldigung: Die Berlinerin hat die Nerven verloren und ihr aggressives, aber variantenloses Powerspiel ist anfällig, wenn sie auf klug operierende Gegnerinnen trifft.

Diese enttäuschende Leistung wird ihr Selbstvertrauen für das kommende Grand Slam-Turnier nicht stärken.

Zwei deutschen Herren bereiten sich noch in heimischeren Gefilden auf die US Open vor: Philipp Kohlschreiber und Jan Lennard Struff traten in Kitzbühel beim Sandplatzturnier an.

kohli

Die Auslosung ließ sie in der ersten Runde gegeneinander spielen. Der Augsburger setzte sich nach hartem Kampf mit 6:3, 6:7 und 6:3 gegen „Struffi“ durch. In der nächsten Runde der “Generali Open” trifft Kohlschreiber auf den Kolumbianer Santiago Giraldo.

4. August 2015
von admin
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On the road to New York!

Der Sprecher des Hauptsponsors der German Open in Hamburg hatte vorgeschlagen, in Zukunft das Turnier auf Hartplatz umzurüsten. Ein Argument für diese überraschende Vision ist die Tatsache, dass das nächste Grand Slam-Turnier, die US Open auf Hardcourt gespielt werden. Unsere besten Damen spielen seit Beginn dieser Woche aus diesem Grund auf Hartplatz in den USA. Nach den doch etwas enttäuschenden Auftritten in Wimbledon deuten die ersten Ergebnisse darauf hin, dass die deutsche Frauenpower wieder auf die Erfolgsspur kommt:

kerber

Andrea Petkovic und Mona Barthel haben beim WTA-Turnier im kalifornischen Stanford, das mit 730 000 Dollar Preisgeld dotiert ist, die erste Runde überstanden und treffen nun im direkten Duell aufeinander. Die an 6-gesetzte „Petko“ gewann das deutsche Aufeinandertreffen mit unserer  Hoffnungsträgerin  Carina Witthöft nach Startschwierigkeiten mit 5:7, 6:1, 6:3. Die Neumünsteranerin Barthel – aktuell Nr. 63 der Weltrangliste –  setzte sich gegen Carol Zhao aus Kanada 6:3, 6:0 durch.

Ausgeschieden ist dagegen Tatjana Maria. Die Weltranglisten-65. aus Bad Saulgau unterlag Alison Riske aus den USA 2:6, 7:5, 1:6.

Vorjahresfinalistin Angelique Kerber (Nr. 5) und die frühere Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki greifen erst am zweiten Turniertag ins Geschehen ein.

Die Hartplatzveranstaltung in Stanford ist mit 665.900 Dollar dotiert, Titelverteidigerin Serena Williams (USA) hatte ihren Start wegen Beschwerden am Ellbogen abgesagt.

Das Turnier bildet den Auftakt der nordamerikanischen Hardcourt-Saison. Höhepunkt dieser Serie sind dann die  US Open in New York vom 31. August bis zum 13. September 2015.

sascha

Zur gleichen Zeit wie unsere Damen gingen in Washington drei deutsche Herren auf dem Hartplatz, um sich für New York zu rüsten. Bei den „Citi Open“, die mit 1,75 Millionen Dollar Preisgeld aufwarten, verlor Tommy Haas sein Auftaktmatch gegen den US-Boy Donald Young mit 3:6, 4:6. Auch Benjamin Becker musste sich in der 1.Runde dem Georgier Gabashvili mit 6:4, 1:6 und 3:6 geschlagen geben. Einziger Lichtblick war wieder einmal unser Youngster Alexander Zverev. Der Hamburger besiegte den Japaner Nishioka 7:6 und 6:3.