28. Juli 2015
von admin
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Die deutschen Stars machten keinen Stich!

Am 2.Tag der „bet at home Open“ am Rothenbaum traten mit Philipp Kohlschreiber und Alexander Zverev die größten deutschen Hoffnungsträger zu ihren Erstrundenmatches an.

Bei typischen Hamburger Schmuddelwetter ging Philipp Kohlschreiber gegen Benoit Paire, der in den letzten Wochen überragendes Tennis bot, auf den Center Court. Zwei leichtfertig verlorene Aufschlagspiele kosteten den Augsburger den 1.Satz mit 3:6. Im zweiten Durchgang kam der letztjährige Semifinalist besser in die Partie und zwang seinen Kontrahenten durch präzises und druckvolles Grundlinienspiel mehr und mehr in die Defensive. Zudem leistete sich Paire phasenweise entnervt vier Doppelfehler. Kohli gewann den 2.  Satz ging mit 6:3.

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Die kurze Pause danach, in der das vor dem Regen schützende Faltdach über dem Center Court in Funktion gesetzt wurde, aber wurde zum erneuten Wendepunkt. Schnell führte Paire mit 5:0 und gewann dann zügig mit 6:1. Der erste von drei deutschen Hauptfeldteilnehmern war ausgeschieden..

Alle deutschen Hoffnungen lagen jetzt auf den Schultern des Lokalmatadoren Zverev. Sascha kam schwer in das Match und lag nach wenigen Minuten bereits mit 0:4 zurück. 13 der ersten 16 gespielten Punkte gingen an Robredo. Doch dann drehte der Youngster mächtig auf. Spätestens mit seinem zweiten Break zum 3:4 hatte er in die Partie gefunden. Trotzdem musste er beim Stand von 5:6 drei Satzbälle abwehren. Im Tiebreak zeigte der 18-Jährige, warum er im letzten Jahr sensationell das Halbfinale erreicht hatte. Mit krachenden Grundschlägen jagte er Robredo über den Platz und schloss einige Ballwechsel mit sehenswerten Winnern ab. Nach 57 Minuten Spielzeit verwandelte er seinen ersten Satzball mit einem Ass.

zverev

Im weiteren Spielverlauf sahen die Zuschauer weiterhin ein ausgeglichenes und hart umkämpftes Match. Robredo reichte ein Break, um den 2. Satz mit 6:4 zu gewinnen. Im dritten Satz gab Sascha mit einem Doppelfehler sein Aufschlagspiel zum 1:2 ab. Robredo leistete sich keine Fehler mehr und machte zum Abschluss zwölf Punkte in Folge. Nach 2:08 Stunden Spielzeit hatte der Spanier den deutschen Hoffnungsträgermit einem 6:2 im 3.Satz wieder bezwungen.

Turnierdirektor Stich hatte mit Kohlschreiber und Zverev zwei Publikumsattraktionen gleich am 2.Tag verloren. Glücklicherweise konnte sich der topgesetzte Rafael Nadal gegen Fernando Verdasco am Ende doch mit 3:6, 6:1 und 6:1 durchsetzen.

Weitere Ergebnisse:

Roberto Bautista-Agut (Spanien/3) – Borna Coric (Kroatien) 6:3, 6:4

Andreas Seppi (Italien/4) – Martin Klizan (Slowakei) 6:2, 6:4

Juan Monaco (Argentinien/6) – Ernests Gulbis (Lettland) 6:3, 6:7 (5:7), 6:3

Rafael Nadal (Spanien) – Fernando Verdasco (Spanien) 3:6, 6:1, 6:1

Fabio Fognini (Italien/8) – Jeremy Chardy (Frankreich) 6:3, 6:7 (5:7), 6:4

 

27. Juli 2015
von admin
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Flo im “Flow”!

Hamburg, das selbsternannte  Tor zur Welt, ist in dieser Woche Gastgeber des bedeutendsten Sandplatz-Tennisturniers der Herren in Deutschland: die „bet at homeOpen – German Tennis Championships”.

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Im Hauptfeld treten internationale Top-Stars wie Rafael Nadal aus Spanien und auch die deutschen  Tennis-Cracks wie Florian Mayer (Bayreuth), Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und Alexander Zverev (Hamburg) an. Auf dieser Station der ATP World Tour wird ein Preisgeld in Höhe von stattlichen 1,2 Millionen Euro ausgeschüttet.

Am ersten Spieltag kann man schon von dem ersten nationalen Erfolg am Rothenbaum berichten: Florian Mayer hat mit einem umkämpften Drei-Satz-Sieg die zweite Runde des ATP-Turniers in Hamburg erreicht. Der Bayreuther gewann am Montag mit 4:6, 6:2, 6:2 gegen den spanischen Qualifikanten Albert Montanes.

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Mayer hatte zu Beginn des Matches nach seinem Jahr Zwangspause wegen einer Schambeinentzündung ähnliche Probleme wie bei seinem Erstrunden-Aus in Wimbledon: es fehlte die Selbstgewissheit und dadurch auch die Konstanz im Spiel des 31-Jährigen. Mit unermüdlichem Kampfgeist spielte sich sich der Bayreuther dann aber in Topform und gewann das Match nach fast 2 Stunden Spielzeit noch souverän. Als nächstes warten entweder der Italiener Andreas Seppi oder der Slovake Martin Klizan auf den Bayern.

Auf unseren Hoffnungsträger Sascha Zverev, der letztes Jahr sensationell das Semifinale in seiner Heimatstadt erreicht hatte,  wartet ein kurioses Los: Er muss in der ersten Runde gegen Tommy Robredo antreten. Der Spanier hatte vor Tagen den Siegeszug des 18-Jährigen im Halbfinale von Bastad gestoppt.

 

 

25. Juli 2015
von admin
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Zverevs Höhenflug beendet!

Die Sehnsucht nach neuen Tennishelden  ist vor allem in Deutschland groß. Eine gefühlte Ewigkeit liegen die überragenden Erfolge von Boris Becker, Steffi Graf oder Michael Stich zurück. Jetzt taucht ein „Schlaks“ aus Hamburg auf und macht mit seinen spektakulären  Auftritten Hoffnung,  dass das Vakuum an absoluten Weltklassespielern in Deutschland endlich wieder gefüllt wird.

Das Interesse an diesem Hoffnungsträger ist aber nicht allein auf die Bundesrepublik beschränkt – auch im Ausland  hat der 18-jährige Alexander Zverev schon für Aufsehen gesorgt. “Wunderkind” wurde er sofort  von den ausländischen Fachmedien getauft.

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„Sascha“  konnte am Samstag in Bastad bei den „Swedish Open“ im Semifinale gegen den an 2-gesetzten Tommy Robredo für weitere „Wunder“ sorgen. Er  verpasste aber dann das erste Finale seiner Karriere auf der ATP-Tour. Der 18-jährige Hamburg unterlag  dem Spanier mit 3:6, 4:6. Der Youngster hielt gegen den favorisierten Robredo gut mit, schaffte aber trotz 10 Breakbällen insgesamt nur zwei Breaks und musste sich am Ende dem 15 Jahre älteren Routinier geschlagen geben.

Der Spanier trifft im Endspiel auf den ungesetzten Franzosen Benoit Paire.

Nicht durch Wundertaten, sondern mit soliden Leistungen steigt Michael Berrer seit Monaten in der Weltrangliste.

 

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Auch in Bogota hat er sich durch die Qualifikation in das Hauptfeld gekämpft. Im Viertelfinale des Turniers in Kolumbien hat der Stuttgarter den an 4-gesetzten Victor Estrella-Burgos aus der Dominikanischen Republik mit 6:3, 3:6 und 6:3 niedergekämpft. Im Halbfinale lieferte er gegen  Bernard Tomic eine bravouröse Leistung. Nach tollen Kampf musste er sich in einem Match auf Augenhöhe am Ende mit 4:6, 7:6 und 6:7 geschlagen geben.