23. Juni 2015
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Sascha Zverev kommt in Schwung für Wimbledon!

Sechs Tage vor Wimbledon justieren einige weibliche Topstars in Eastbourne und einige internationale Spitzenspieler in der Herrenkonkurrenz von  Nottingham ihre Form für Wimbledon.

Erfreuliches ist von den Aegon Internationals in Eastbourne zu berichten. Andrea Petkovic schlug in ihrem Auftaktmatch im englischen Badeort die 21-jährige französische Hoffnung Caroline Garcia (WTA Nr. 33) souverän mit 6:2 und 6:4.

 

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Leider ist das mögliche deutsche Achtelfinalduell beim Rasenturnier im englischen Eastbourne zwischen „Petko“ und ihrer Freundin Angie Kerber geplatzt. Die Kielerin sagte ihr Auftaktmatch gegen Coco Vandeweghe aus den USA wegen einer Viruserkrankung ab.

Mona Barthel wird nicht mit gestärktem Selbstvertrauen in Wimbledon antreten. Sie verlor in der 1.Runde der „Aegon Internationals“ gegen die 18-jährige Belinda Bencic (WTA Nr. 31) aus der Schweiz trotz ebenbürtiger Leistung mit 4: 6 und 6:7.

Unser Toptalent Alexander Zverev kommt vor seinem Grand-Slam-Debüt in Wimbledon immer besser in Schwung. Bei der Generalprobe für den Saisonhöhepunkt bezwang der 18-jährige Hamburger in Nottingham  Mikhail Kukushkin in der 1.Runde mit 6:0 und 6:2 und zog dann mit einem 6:7(9), 6:3, 6:4-Sieg gegen Thomaz Bellucci aus Brasilien in das Achtelfinale des Rasenturniers ein. Dort trifft er auf Marcos Baghdatis aus Zypern, der den topgesetzten David Ferrer aus dem Turnier warf.

zverev

Sein Bruder Mischa hatte sich erfolgreich durch Qualifikation gekämpft und scheiterte dann in der 1.Runde im Hauptfeld an dem Australier Sam Groth unglücklich mit 6:7 und 6:7.

Djokovic,  Federer, Nishikori und Murray bei den Herren sowie Williams, Halep, Sharapova und Kvitova bei den Damen, nehmen eine Woche vor den All England Championships an keinem Turnier mehr teil, um Energien für das Grand Slam Turnier in London aufzuladen.

21. Juni 2015
von admin
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Kerber Queen of Birmingham, Murray King of Queens!

Angelique Kerber ist auf dem richtigen Weg nach Wimbledon. Nach ihrem klaren Halbfinalsieg gegen Sabine Lisicki spielte sie am Sonntag im Finale in Birmingham gegen Katerina Pliskova. Im 1. Satz ging die Kielerin 5:3 in Führung, vergab insgesamt vier Satzbälle und verlor den ersten Durchgang dann im Tiebreak. Im 2.Satz ging sie wieder mit 4:1 in Führung, blieb unbeirrt und gewann 6: 3. Der 3.Satz entwickelte sich zu einem Tenniskrimi, den Angie im Tiebreak dieses Mal mit 7:4 für sich entschied.

angie

 „Das gibt mir viel Selbstvertrauen für Wimbledon”, sagte die Kielerin, die nach 2:16 Stunden ihren ersten Matchball verwandelt hatte: „Es war ein sehr hartes Match, perfekt für ein Finale. Ich bin sehr glücklich und stolz darauf, wie ich diese Woche hier gespielt habe.”

Mit dem Titel in den West Midlands hat die Kielerin in einem kurzen Zeitraum   auf Sand und auf Rasen vier große WTA- Turniere gewonnen. Das ist zweifellos eine beeindruckende Serie und macht Hoffnung für das Grand Slam-Turnier in London.

Bei den Garry Weber Open in Halle standen Titelverteidiger Roger Federer und überraschend der ungesetzte Andreas Seppi im Finale. Der Schweizer gewann das Rasenturnier zum achten Mal. Der Weltranglistenzweite setzte sich gegen den Südtiroler nach 1:48 Stunden Spielzeit 7:6 (1), 6:4 durch. Federer gelang damit die perfekte Generalprobe für den Saisonhöhepunkt in Wimbledon.

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Andy Murray hatte am Sonntag in Queens einen harten Arbeitstag. Am Vormittag beendete er die unterbrochene Semifinalpartie gegen Viktor Troicki erfolgreich mit 6:3 und 7:6, am Nachmittag bezwang er den Südafrikaner Kevin Anderson im Finale souverän mit 6:3 und 6:4. Mit dem Schotten ist bei den „All England Championships“ fest zu rechnen.

 

20. Juni 2015
von admin
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Angie im Finale von Birmingham

Zwei Wochen vor Wimbledon schießen sich die Tennisstars so richtig ein: Sabine Lisicki stellt bei den Damen mit 27 Assen in einem Zweisatzmatch einen    neuen Weltrekord auf  und Ivo Karlovic verbessert seine eigene Bestmarke mit 45 Assen in einem „Best of three Set Match“ gegen Tomas Berdych.

Bei den Turnieren in Birmingham, Halle und im Queens Club von London schälen sich einige Favoriten für die inoffiziellen Tennisweltmeisterschaften heraus.

Erfreulich aus deutscher Sicht ist es, dass Sabine Lisicki und Angelique Kerber sich immer besser auf Rasen in Form spielen. In Birmingham trafen die beiden im Semifinale der „Aegon Classics“ aufeinander. Im deutschen Duell setzte sich die Kielerin gegen ihre Fed-Cup-Teamkollegin souverän durch – auch weil der Paradeschlag der Berlinerin, der Aufschlag, im Halbfinale etwas schwächelte. Die 27 Jahre alte Linkshänderin gewann beim mit 665.900 Dollar dotierten Rasenturnier mit 6:3, 6:3. Es war Kerbers sechster Sieg im sechsten Vergleich mit der zwei Jahre jüngeren Lisicki. Angie war nach dem Match zufrieden: „Es ist immer schwer, gegen eine deutsche Spielerin zu spielen – insbesondere auf mentaler Ebene. Ich bin einfach nur glücklich, dass ich im Finale bin. Ich genieße meine Woche hier.”

Angeli

 

Im anderen Halbfinale trat   Kristina Mladenovic, die im Viertelfinale die an 1-gesetzte Simona Halep in drei Sätzen bezwungen hatte,  gegen Karolina Pliskova , den Aufsteiger der Saison 2015(inzwischen WTA Nr.12), an. Die Tschechin Pliskova setzte sich in zwei Sätzen mit 6:2 und 7:6(6) gegen die Französin durch.

Bei den Herren empfiehlt sich der Aufschlagtitan Ivo Karlovic als Geheimfavorit für Wimbledon. Bei den „Gerry Weber Open“ in Halle kam es im Semifinale zu der interessanten Begegnung mit Roger Federer, der seine Ambitionen für London mit Leistungssteigerungen in den letzten Matches unterstrichen hatte. Gegen den Kroaten zeigte der Schweizer besonders in den Tiebreaks seine besondere Klasse. Mit 7:6 und 7:6 zog der Tennisästhet und Titelverteidiger in das Finale des Turniers.

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Der Südtiroler Andreas Seppi fühlt sich langsam auf dem grünen Grass richtig wohl. Bei dem Rasenturnier in Westfalen schlug er Haas, Robredo und Monfils. Sein Gegner im Halbfinale von Halle, Kei Nishikori, gehört inzwischen auf allen Belägen zur absoluten Weltspitze. Nach 15 Minuten war der Traum des Japaners vom Finale zerplatzt. Bei 1:4 musste er aufgeben und der Italiener spielt am Sonntag gegen Federer um den Titel der Gerry Weber Open.

Im ersten Halbfinale in London standen zwei Spieler, die man nicht unbedingt dort erwartet hätte:  Gilles Simon hatte überraschend Milos Raonic im Viertelfinale besiegt und Kevin Anderson hatte  mit Erfolgen über Hewitt und Wawrinka auf sich aufmerksam gemacht. Der Südafrikaner erreichte nach hartem Kampf mit einen 6:3, 6:7(6) und 6:3 als Ungesetzter das Finale von Queens.

Im ehrwürdigen Queens Club hatte bisher  Viktor Troicki, der nach seiner Dopingsperre auf die Tour zurückgekehrt ist, sehr beeindruckt. Der Serbe schlug auf seinem Weg in das Semifinale unter anderen die Aufschlagriesen Cilic und Isner. Sein Gegner in der Vorschlussrunde, der Brite Andy Murray, hatte in London bisher souverän bewiesen, dass er zu dem Favoritenkreis für Wimbledon gehört.

andy

Bei 3:3 im 1.Satz und Breakpoint für den Schotten wurde das Spiel wegen Dauerregens abgebrochen. Das Match wird am Sonntag vor dem Finale fortgesetzt.

Das ist nicht unbedingt von Vorteil für Troicki oder Murray.