14. Januar 2015
von admin
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Auf der Suche nach der Topform

Die ersten Turniere im neuen Jahr waren für das deutsche Tennis keine reine Freude. Eine Woche vor dem Beginn der Australian Open am 19.Januar 2015 finden in dieser Woche noch einige Turniere statt, bei denen die Profis ihre Form vor dem ersten Highlight der neuen Saison noch einmal justieren  können. Einige Topstars – unter anderem Djokovic,  Federer, Wawrina, Serena Williams oder Maria Sharapova – verzichten auf Wettkampfstress und bereiten sich im Training auf das Grand Slam-Turnier vor.

Die deutschen Damen nutzten fast geschlossen die Chance, in Wettkämpfen  das nötige Selbstvertrauen zu sammeln.

sydney

Beim Turnier in Sydney trat unser Top-Trio (Kerber, Petkovic und Lisicki) an. „Petko“ fehlt aktuell noch die Selbstsicherheit. Nach zaghaftem Einstieg in das Match gegen die Australierin Jamila Gajdosova verlor sie den 1.Satz deutlich mit 1:6. Die Darmstädterin  kämpfte sich  im zweiten Satz zurück, musste sich aber am Ende doch mit 6:7 geschlagen geben.

In einer vergleichbaren Situation befindet sich Sabine Lisicki. Nach unnötigen Fehlern im ersten Durchgang, den sie mit 3:6 an Suarez –Navarro abgeben musste, fand sie im zweiten Satz zu ihrer Form und gewann 6:3. Im entscheidenden Satz verlor sie dann knapp-  aber vermeidbar – mit 6:7.

Auch Angelique Kerber ging zögerlich in ihr Auftaktmatch gegen die Ukrainerin Lesia Tsurenko und verlor den 1.Satz unerwartet mit 1:6. In der Folge gewann sie mehr Sicherheit und setzte sich in den nächsten Sätzen mit 6:4 und 6:3 durch. In der zweiten Runde traf sie auf Russin Daria Gavrilova und konnte sich in einer erbitterten Auseinandersetzung mit 6:7, 7:6 und 6:3 erfolgreich behaupten. Im Viertelfinale trifft Angie auf Garbine Muguruza. Die hochgelobte junge Spanierin hatte vorher die an 3-gesetzte Agniezka Radwanska mit 3:6, 7:6 und 6:2 aus dem Turnier geworfen.

Auch andere favorisierte Spielerinnen mussten sich früh geschlagen geben: Die an 7-gesetzte Cibulkova unterlag der Petkovic-Bezwingerin Gajdosova mit 6:1, 3:6 und 4:6. Die an 6-gesetzte Ekaterina Makarova schied gegen Suarez-Navarro, die Lisicki in der 1.Runde ausgeschaltet hatte, mit 6:4, 1:6 und 4:6 aus. Beide Ergebnisse relativieren das frühe Ausscheiden unserer beiden Spitzenspielerinnen.

In Hobart setzte Mona Barthel sich in ihrem Erstrundenmatch in Tasmanien mit dem  US-Girl Madison Brengle auseinander. Nachdem sie den ersten Durchgang noch knapp mit 7:6 für sich entscheiden konnte, musste sie die nächsten Sätze unglücklich mit 5:7 und 6:7 abgeben.

Annika Beck zeigte auch in Tasmanien ihre ansteigende Form. In der ersten Runde überwand sie die Slowakin Jana Cepelova mit 6:7, 7:5, 6:4. In der nächsten Runde traf sie auf Roberta Vinci. Annika begann stark, aber die routinierte Italienerin setzte dagegen und gewann am Ende mit 3:6, 6:3 und 6:3.

Die Matches der deutschen Damen in dieser Woche weisen Parallelen zu den Ergebnissen der letzten Woche auf. Kerber und Beck können sich schon in umkämpften Erstrunden-Matches behaupten. Lisicki, Petkovic und Barthel haben noch keinen Einzelsieg auf dem fünften Kontinent aufzuweisen.

Bei unseren Herren sorgte wieder Jan-Lennard Struff in Auckland für eine positive Überraschung: In den deutsch-österreichischem Duell mit seinem Doppelpartner  Dominic Thiem setzte sich der Deutsche mit 6:7, 6:4 und 6:3 nach hartem Kampf durch. In der zweiten Runde des Turniers in Neuseeland trifft Struff auf den favorisierten Südafrikaner Kevin Anderson.

struff

 In Sydney verlor  Benjamin Becker bei seinem ersten Auftritt gegen den Argentinier Leonardo Mayer mit 6:7 und 2:6.

Philipp Kohlschreiber wird am Donnerstag von der australischen Nachwuchshoffnung Bernard Tomic geprüft. Das schwierige 22-jährige Talent aus „down under“ hatte 2013 seinen ersten großen ATP-Erfolg in der australischen Metropole gefeiert.

Es ist frappierend, dass die deutschen Ergebnisse in den ersten beiden Turnierwochen des neuen Jahres solche Parallelen aufweisen. Hoffentlich wird dieses Muster morgen durchbrochen – ein weiterer „Manic Thursday of the Germans“ -  mit dem Ausscheiden aller deutschen Teilnehmer – würde unsere  Vorfreude auf die Australian Open und  – viel wichtiger – die positive Stimmung im Team  stark beeinträchtigen.

 

 

12. Januar 2015
von admin
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Oldies but Goldies: Venus und Roger gewinnen

Nach dem frühen Ausscheiden der deutschen Teilnehmer bei den ersten  großen Turnieren auf dem Weg  zu den Australian Open, gab es im weiteren Verlauf der Events einige erste Hinweise auf den Status quo bei der WTA und ATP.

In der mit einer Million Dollar Preisgeld versehenen Damenkonkurrenz der Queensland Open in Brisbane setzten sich die Favoriten durch: Maria Sharapova gab der Kerber-Bezwingerin Svitolina im Semifinale keine Chance (6:1, 6:3) und zog damit in das Finale gegen die an 2-gesetzte Ana Ivanovic ein. Die Serbin hatte sich in ihrem Halbfinalmatch gegen die US-Amerikanerin Lepchenko mit 7:6,6:4 durchgesetzt. Im Finale gab es „Großes Tennis“: Nach einem Kampf auf Biegen und Brechen triumphierte die Russin am Ende mit 6:7, 7:6 und 7:6.

scharapo

Bei den Shenzhen Open in China wurden 500 000 Dollar Preisgeld ausgeschüttet.  Die topgesetzte Simona Halep kam ungefährdet mit einem 6:2, 6:3-Sieg gegen die Lokalfavoritin Saisai Zheng in das Finale. Dort traf sie auf die ungesetzte 24-Jährige Schweizerin Bacsinsky, die im anderen Semifinale die an 2-gesetzte Wimbledonsiegerin Petra Kvitova mit 6:4 und 6:4 besiegte. Im Endspiel demonstrierte die Rumänin ihre Überlegenheit: Mit 6:2,6:2 holte sich Halep ihren ersten Titel im neuen Jahr.

Im neuseeländischen Auckland wurden 250 000 Dollar Preisgeld zur Verfügung gestellt. Die an 1-gesetzte Dänin Caroline Wozniacki setzte sich im Semifinale gegen die Tschechin Babora Zahlavova-Strycova nach hartem Kampf – der genau so zäh war, wie die Aussprache des Namens ihrer Gegnerin -  mit 4:6, 6:3 und 6:4 durch. Das Traumfinale war perfekt, als Venus Williams gegen ihre „Landsfrau“ Lauren Davis das andere Halbfinalspiel mit 6:0 und 6:3 gewonnen hatte. Mit ihrem 2:6, 6:3, 6:3-Sieg zeigte Venus Williams, dass sie im Jahr 2015 wieder in der Weltspitze angreifen wird.

Bei den Herren in Brisbane (1Million $ Preisgeld) bezwang Publikumsliebling Roger Federer im Semifinale den Bulgaren Grigor Dimitrov souverän mit 6:2 und 6:2. In der  anderen Vorschlussrunde kam es zwischen Kei Nishikori (Japan) und Milos Raonic(Kanada) zu einem atemberaubendem „Gefecht auf des Messers Schneide“: nach fast drei Stunden zog der Kanadier mit 6:7, 7:6 und 7:6 in das Endspiel. Auch dort war spannendes Tennis zu sehen, diesmal unterlag Raonic knapp. Roger Federer holte sich dann mit 6:4, 6:7 und 6:4 den 1000. Turniersieg seiner Karriere.

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Bei den Qatar Open (1,3 Millionen $ Preisgeld)  war das Ausscheiden des Weltranglistenersten Djokovic im Viertelfinale die größte Sensation. Seinem Bezwinger Ivo Karlovic fehlte im Halbfinale gegen David Ferrer nur ein Quäntchen zum Sieg: er unterlag dem Spanier mit 7:6, 6:7, 6:7.  Ferrer traf im Finale auf Tomas Berdych, der Andreas Seppi (Italien) in der anderen Vorschlussrunde mit 6:2 und 6:3 keine Chance gab.  Den Titel holte sich dann der Spanier mit einem 6:4,7:6-Sieg über den Tschechen.

In Indien bei den Chennai Open ging es um 460 000 Dollar Preisgeld. Der topgesetzte Stan Wawrinka traf im Halbfinale auf den Aufsteiger der Saison 2014, den Belgier David Goffin. Der Schweizer ließ sich den Finaleinzug nicht nehmen und siegte mit 7:5, 6:3.

Die größte Überraschung in Indien  war der Slowene Aljaz Bedene, der vor dem Turnier auf Position 156 der ATP-Weltrangliste stand. Der 25-Jährige aus Ljubljana kam als Ungesetzter in das Semifinale und setzte sich auch dort gegen den Spanier Bautista-Agut mit 3:6, 6:3 und 7:6 durch. Im Finale war dann Endstation für den  krassen Außenseiter. Er unterlag Stan the Man mit 3:6 und 4:6.

stan

Fassen wir zusammen und wagen einen Blick in die Zukunft: Bei den Herren dominieren die etablierten Stars. Das Ausscheiden von Djokovic im Viertelfinale von Doha ist wohl als Ausrutscher zu bewerten.  Nadals Niederlage gegen Berrer wirft skeptischere Fragen auf, was die Zukunft von Rafa nach seinen Verletzungen betrifft. Der Davis-Cup-Sieg der Schweizer hat Federer und Kumpel Wawrinka zusätzliche Motivation gegeben. Wir erwarten einen eidgenössischen Angriff auf die Weltspitze in diesem Jahr.

Bei den Damen sind die Saisoneröffnungsturniere in Brisbane, Shenzhen und Auckland von größerer Aussagekraft für den Verlauf der gesamten Saison. Seit zwei Jahren nehmen die Gewinner dieser Turniere am Ende der Saison immer an den WTA-Finals der acht besten Spielerinnen der Welt teil. Wir legen uns nicht weit aus dem Fenster, wenn wir prophezeien, dass Sharapova, Halep und auch wieder Venus Williams eine Wiederholung dieser Regel im Jahr 2015 gelingen wird. Wozniacki und Ivanovic haben schon jetzt ein ebenbürtiges Niveau. Serena Williams wird spätestens bei dem Grand Slam in Melbourne ihrer Klasse Ausdruck geben.

Aus deutscher Sicht sehen wir gute Chancen, dass Annika Beck den Sprung in die Weltspitze im Verlaufe der Saison schaffen kann.

 

 

 

 

 

10. Januar 2015
von admin
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Tennisurlaub im Paradies Mauritius

Unsere deutschen Tennisasse sind geschlossen bei den internationalen Turnieren auf dem Weg zu den Australian Open frühzeitig ausgeschieden. Wir haben für unsere Tennisasse – aber auch für unsere Leser – einen Geheimtipp für eine optimale Erholung.

Nicht so weit weg von Australien liegt im Südwesten des Indischen Ozeans die  Inselgruppe Mauritius.

Schon Mark Twain schwärmte von der Trauminsel: „Zuerst schuf Gott Mauritius, dann das Paradies. Aber das Paradies war nur eine Kopie“. Seine Lobeshymne können Besucher auch heute noch nachempfinden: traumhafte kilometerlange Sandstrände, einsame Buchten umrahmt von Kokospalmen und Filao-Wäldern und im Hintergrund die üppig grünen Berge. Gerade diese Farbenvielfalt macht die Insel so attraktiv: kristallblaues Wasser trifft auf schneeweißen Korallensand und schwarzen Lavafels, der die Küste säumt.

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Unser Partner Sunball hat es möglich gemacht, dass jetzt  auch die „Liebhaber des weißen Sports“  Tennisurlaub in diesem Paradies machen können. Das  „Beachcomber Shandrani Resort & Spa“ der renommierten Hotelgruppe Beachcomber liegt an der Blue Bay im Südosten von Mauritius. Neben den  Tenniseinheiten auf  den 6 US-Open Plätzen kann man ein attraktives  sportliches und kulinarisches Angebot  in Anspruch nehmen.

Einer, der es als erfahrener Globetrotter wissen muss, kommt ins Schwärmen, wenn er von seinen Erlebnissen in dem Resort berichtet. Frank Henze, ehemaliger Meister U18 von Schleswig Holstein und jetzt Geschäftsführer des Unternehmens für Tennisreisen hat uns die Trauminsel wärmstens empfohlen: „Da ist einfach nur wunder, wunderschön! Ich habe ja schon viele Resorts gesehen, das ist das Schönste! Es ist an drei verschiedenen Stränden gelegen. Ein wilder langer Sandstrand , ein Strand an der Lagune und ein etwas ruhigerer Strand.

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Noch eine Attraktion: Alle Zimmer sind direkt am Wasser gelegen. Auf  Mauritius sind die besten Hotels der Welt zuhause und das Resort ist ideal für einen entspannten Familienurlaub von Tennisliebhabern. Es besteht auch die Möglichkeit der „All-inclusive-Verpflegung“. Das wird sonst nur selten auf der  Trauminsel angeboten. Bei meinem Besuch konnte ich absolutes Top-Essen genießen -  europäische, asiatische und afrikanische Einflüsse. Der Service ist – wie meist überall auf der Insel – überwältigend gut.

Die Tennisanlage ist traumhaft schön im tropischen Garten gelegen, neben dem Golfplatz, im Herzen des Resorts. Das Fitnessstudio, der Bike-Verleih, Tischtennisplatten sind in nächster Umgebung. Alles ist sehr grün und es ist ein einmaliges Erlebnis und tolles Feeling, da zu spielen.“

Für diejenigen, die in dieser Atmosphäre auch noch ihr Tennisspiel weiterentwickeln wollen,  steht die Sunball-Tennisschule bereit. Die wird dafür sorgen, dass man nach der Erholung in bester Form zurück nach Hause kommt.

Nach dem Schwitzen beim Tennis kann man sich beim Baden in den sanften, türkis-blauen Wellen des indischen Ozeans erfrischen. Das Geheimnis das dahinter steckt: Ein Korallengürtel schützt die Badenden vor den sonst so stürmischen Wogen des Ozeans.

Lassen wir Frank Henze noch einmal zu Wort kommen: „Es ist alles offen gehalten im Resort – es gibt quasi keine geschlossenen Räume, Lobby, Restaurants, Zimmer haben alle direkten Meerblick. Die gesamte Ausstattung ist aus Holz – typisch für die Wohnkultur dieser Region. Ach, es ist einfach toll.“

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Genug geschwärmt?

 

Wer sich jetzt dazu entschließt,  den Traumurlaub auf Mauritius zu realisieren, dem sei Sunball Reisen als Partner empfohlen. Die bieten – mit oder ohne Flug – die Reise zu Bestpreisen an.