16. März 2014
von admin
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“Barbara Rittners Probleme im Vorfeld des Fed Cup Halbfinals in Australien”

Die letzten Tage waren sehr aufreibend für Barbara Rittner. Obwohl die nächste Fed Cup Paarung gegen Australien erst ab dem 19. April in Brisbane stattfindet, war die Auslosung mit einer Reihe von problematischen Aufgaben für die deutsche Teamchefin verbunden.

rittner

Aufgrund des Termins kurz vor dem WTA Turnier am Stuttgarter Weissenhof war es ein Anliegen der Damen und des DTBs, dem australischen Team den Heimvorteil abzukaufen. Dies hätte unseren Mädels um Kerber, Lisicki, Petkovic, Görges und Barthel einen Flug um die Welt erspart. Nicht nur, dass die Erfolgsaussichten beim für den Deutschen Tennis Bund prestigeträchtigen Turnier in Stuttgart mit ausgeruhten Spielerrinnen höher sind – Rittner sorgt sich vielmehr um die Gesundheit der deutschen Aushängeschilder in den kommenden Monaten. “Ich habe schon ein bisschen Angst davor, dass das Auswirkungen auf den Rest der Saison haben und eine Spielerin aufgrund der Strapazen dieser Reise zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht zusammenbrechen könnte”, so Rittner. In ihrem Interview bei ran.de gibt sie weiter zu bedenken, dass die Immunsysteme der Spitzensportler sehr anfällig auf den Stress der langen Reisen reagieren.

Betrachtet man die letzten Ergebnisse der deutschen Damen in Indian Wells, so könnte man von einer leichten Formkrise sprechen. Während Angie Kerber in den vergangenen Wochen ordentliche Leistungen abrufen konnte und ihre frühe Niederlage als Ausrutscher durchgeht, sieht die Lage bei Bine Lisicki etwas anders aus. Bei ihr mehrten sich die frühen Niederlagen in den zurückliegenden Turnieren. Für Rittner wäre eine Turnierpause und gezieltes Training die bessere Alternative für den weiteren Saisonverlauf der Wimbledonfinalistin. Sie weiß aber auch um die vertraglichen Verpflichtungen der Topspielerinnen, die ihnen Absagen nur bei Verletzungen erlauben und andernfalls hohe Geldstrafen zur Folge haben.

fedcup

Rittner denkt und handelt weitsichtig. Sie sorgt sich um ihre Spielerinnen und kämpft auf allen Ebenen um die Gesundheit ihrer Truppe. Und dieses Engagement zahlt sich bislang aus. Haben wir jemals eine so erfolgreiche Damenmannschaft präsentieren können, die sich in der Öffentlichkeit durchweg authentisch sympathisch zeigt? Während bei den Männern eine launische Truppe mit wechselndem Personal die Tennisfans frustriert, sorgen die „Ollen“, wie Petko das Fed Cup Team liebevoll getauft hat, mit mannschaftlich geschlossenen und harmonischen Auftritten für Begeisterung. Zweifelsohne auch ein großer Verdienst von Barbara Rittner.

Mit ihrem Einsatz und der Loyalität gegenüber ihren Spielerrinnen hat sie nicht nur Respekt bei den den Damen und dem DTB, sondern auch in der Presse und bei uns verdient. Neben ihrer sportlichen Kompetenz nutzt sie auch ihre Beziehungen zu den Entscheidungsträgern und Geldgebern, um die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit im deutschen Damentennis heute und in Zukunft zu ermöglichen.

Wir hoffen, die Mädels finden schnell zu ihrer gewohnten Stärke zurück und wachsen trotz der Reisestrapazen auch im fernen Australien erneut über sich hinaus. Mit einer stets aufgeschlossenen und motivierten Teamchefin an ihrer Spitze.

Wir können der deutschen Frauenpower im Tennis auch in „Down Under“ vertrauen.

13. März 2014
von admin
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“Roger Federer – zurück an die Spitze der Weltrangliste 2014?”

Schon bei den Australian Open im Januar dieses Jahres hatte Roger Federer mit seinem Halbfinaleinzug nach dem Sieg über Murray die Tennisexperten darauf aufmerksam gemacht, dass in diesem Jahr mit ihm wieder zu rechnen sei. In der letzten Woche hat er sich mit seinem Endspielsieg über den Tschechen Berdych (3/6 6/4 6/3) bei dem mit 2,4 Millionen Dollar dotierten Turnier in Dubai den ersten Turniersieg seit über acht Monaten gesichert. Im Halbfinale schaltete er den von Boris Becker betreuten Novak Djokovic aus.

Nach seinem Finalsieg in seinem Zweitdomizil Dubai beschrieb der Schweizer mit deutlichen Worten seine gegenwärtige Stimmung: „Es tut unheimlich gut, gewonnen zu haben. Ich bin so oft in letzter Zeit knapp vor dem Ziel gescheitert.“ Seine Zuversicht auf weitere Erfolge in der laufenden Saison dokumentierten seine anschließenden Sätze: „Ich bin gesundheitlich hundertprozentig fit. Ich denke nicht über Krankheiten und Wehwehchen nach. Ich kann mich voll und ganz auf mein Tennis konzentrieren. Das erleichtert einem das Leben sehr.“

fedberg

Bemerkenswert war auf der arabischen Halbinsel die Unverdrossenheit, mit der Roger im Verlauf des Turniers immer wieder nach Rückstanden in das Spiel zurück fand. Anders als in so vielen Topmatches der jüngeren Vergangenheit blitzte in den entscheidenden Momenten wieder die alte Kaltblütigkeit Federers auf, der einst ja als „der Mann schlechthin für die Big Points“ galt.

„Ich gebe mir in allen Spielen immer noch eine Chance. Die Moral und Einstellung ist absolut intakt.“, kommentierte der Schweizer sein neu gewonnenes Selbstvertrauen.

Die verletzungsfreie Zeit, die Ruhe und Geborgenheit in seiner Familie und sicherlich auch die Verpflichtung des neuen Coaches Stefan Edberg haben einen großen Anteil am Aufschwung des Grand Slam-Rekordsiegers in der neuen Saison. Viele Tennisfachleute und auch viele Konkurrenten glauben erkannt zu haben, dass seit der Arbeit mit dem Schweden der Aufschlag und auch der Volley Federers wieder stark verbessert sind. Der Respekt vor der Leistungskapazität des Baslers ist wieder gewachsen auf der ATP-Tour. Sein Freund und Landsmann Stan Wawrinka beschreibt diese Anerkennung – auch des internationalen Publikums – mit hochachtungsvollen Worten: „Roger ist grundsätzlich der Star und das wird er auch immer sein. Ich fühle mich immer wie die Nummer zwei, gemessen daran, was er schon alles in seiner Karriere erreicht hat. Er ist ein Tennis-Genie – der beste Spieler aller Zeiten. Und ich bin derzeit weit von ihm entfernt. Die Nummer drei der Welt zu sein ist großartig, wenn man bedenkt, wie hart ich daran gearbeitet habe. Aber in der Schweiz, so wie auch überall anders auf der Welt, will jeder Roger spielen sehen”.

Wir wollen nicht verhehlen, dass auch wir viel Sympathie für den „Fed-Express“ empfinden. Das hat Gründe: wir bewundern die Eleganz seines Spiels, wir schätzen sein Auftreten als „Gentleman des weißen Sports“ – auf dem Court und auch außerhalb des Platzes – und wir verfolgen mit Spannung und Identifikation, wie hier einer im hohen Alter, trotz überragender früherer Erfolge, sich wieder auf den mühevollen Weg macht, den Thron zurück zu erobern.

Das sind Attribute, die nicht nur im Sport die Helden kennzeichnen – wenn das Comeback gelingt. Auf jeden Fall gibt Federers Angriff auf die Weltspitze dem internationalen Profitennis eine besondere zusätzliche Ausstrahlung.

In dieser Woche hat er seinen Erfolgsweg beim Turnier in Indian Wells fortgesetzt. Trotz harter Gegenwehr hat er den Franzosen Mathieu(6/2 7/5) und den Russen Tursunov (7/6 7/6) besiegt. In der dritten Runde traf er auf seinen „alten Kumpel“ Tommy Haas. Wir hatten während der German Open die Gelegenheit, Roger und Tommy zu beobachten, wie sie Tag für Tag im Players Center beim Backgammon oder beim Kartenspiel ausgelassen ihre Kräfte maßen. Lachender Sieger blieb meist der Schweizer. Das setzte sich auch in der 3.Runde des Turniers in der Colorado-Wüste fort: Federer gewann 6/4 6/4. Anders als in Hamburg bei den Freizeitspielen nahm Tommy die Niederlage diesmal gelassen hin – er fluchte nicht lautstark über sein ungerechtes Schicksal und es flogen auch keine Spielmaterialien über den Platz. Der Respekt vor der Tenniskunst seines Konkurrenten dämmte sein leidenschaftliches Temperament ein.

Aus der Entourage des Eidgenossen wurde bekannt, dass er gegenwärtig unter einer leichten Grippe leidet. Wenn er sich trotz dieser gesundheitlichen Beeinträchtigung in den USA zum Turniersieg durchkämpft, hat er ein weiteres Kapitel in dem Text zu seiner Legendenbildung geschrieben.

Bei den gerade beendeten olympischen Winterspielen haben die Oldtimer Ole Einar Björndalen im Biathlon und Noriaki Kasai im Skispringen für Furore gesorgt. Federer kann es ihnen im Jahr 2014 nachmachen. Dem Bild des Tennis in der internationalen Öffentlichkeit würde das nur gut tun.

Zum Abschluss haben wir noch ein Best-of-Video vom Tennis-Virtuosen angefügt:

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10. März 2014
von admin
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“Deutschland spielt Tennis – mit neuen Impulsen in die Sommersaison 2014″

Es kribbelt schon – in der Nase und in den Fingern. Das Wetter lockt uns vor die Tür und die Tennisspieler würden am liebsten schon jetzt die Halle verlassen und auf der roten Asche angreifen. Soweit ist es aber leider noch nicht. Nichts desto trotz laufen die Planungen in den Vereinen bezüglich des Starts der Sommer-Saison auf Hochtouren.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um über die vom DTB organisierte Kampagne „Deutschland spielt Tennis“ zu berichten und legen allen Vereinen nahe, sich damit genauer auseinander zu setzen. Am letzten Wochenende im April startet die bundesweite Aktion, mit der sich das deutsche Tennis und jeder teilnehmende Verein den Sportinteressierten in der Republik präsentiert. Die in den letzten Jahren immer erfolgreicher durchgeführte Veranstaltung lädt am 26./27. April zum „Reinschnuppern“ für Jung und „Nicht-mehr-ganz-Jung.“ ein. Für dieses Jahr haben sich laut DTB schon über 750 Vereine für die Veranstaltung registriert. Nach dem Motto: Gemeinsam voran, um Bewegung in das deutsche Tennis zu bringen und den „weißen Sport“ zeitgemäß und bunt  in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

tennis fot

Nach der erhöhten Medienpräsenz, die der Tennissport in den vergangenen Monaten in Deutschland verbuchen konnte, ist die Saisoneröffnung eine günstige Chance, den Aufwärtstrend zu nutzen, das Tennis-Image aufzuwerten und neue Mitglieder in die Vereine zu locken. Die letzten Jahre haben es gezeigt: nach den Veranstaltungen „Deutschland spielt Tennis“ konnten sich die Vereine über zahlreiche neue Mitglieder freuen.

Es ist von großem Vorteil, dass die einheitlichen Events in ganz Deutschland stattfinden  und, dass die Organisation vom DTB unterstützt und im Vorfeld promotet wird. So bekommen die Vereine kostenlos Info- und Werbematerialien vom DTB gestellt und erhalten Unterstützung bei der Planung und Organisation der Veranstaltung.

Alle wichtigen Informationen und Materialien zum Download sind auf der Website des Deutschen Tennis Bundes (DTB-Tennis.de) zu finden.

In welcher Form diese konzertierte Saisoneröffnung in den einzelnen Vereinen von statten geht, bleibt den Teilnehmern selbst überlassen: ob Showmatch mit Bratwurst, Schnuppertraining mit Tombola oder Schleifchenturnier mit Livemusik – die Möglichkeiten, den heimischen Club zum Aushängeschild der Region zu machen, sind vielseitig.

Wenn wir in Deutschland die Gunst der Stunde nutzen wollen, dann sind gemeinsame Aktionen, bei der unser geliebter Sport sich von seiner besten Seite öffentlichkeitswirksam präsentiert, eine Gelegenheit, die es zu ergreifen gilt. Und wenn sich jetzt noch unsere Spitzenspieler als Testimonials vor einer breiten Öffentlichkeit für die gemeinsame Sache stark machen, ist der kommende Frühling der richtige Zeitpunkt, um einen Imagegewinn zu erzielen und für den weiteren Aufschwung im deutschen Tennis zu sorgen.

Liebe Vorstände, Spieler, Trainer und Tennisinteressierte: mobilisiert euer Umfeld, nutzt die Synergie-Effekte und bringt Tennis zurück in die Erfolgsspur. Bis zum 24.März freut sich der DTB über jede neue Anmeldung.

Für alle, die sich für einen bunten Saisonstart und neue Gesichter im Verein stark machen möchten, haben wir noch einen kurzen Spot mit anregenden Bildern angehängt: