9. August 2013
von admin
Keine Kommentare

“Die Gedanken von Rene Adler – Großes Tennis”

Nachdem der Wechsel-Skandal um den hochbegabten und intelligenten Dortmunder Jungen Mario Goetze uns als eingeschworene Fußball-Romantiker etwas desillusioniert hatte, ist als Leitstern und Statthalter nur noch Rene Adler, der Torhüter vom HSV, geblieben. In einem Interview mit der „Zeit“ hat er unserer wohl anachronistischen Wahrnehmung vom idealen Sportler wieder Aufwind gegeben.

Er spricht davon, dass „die Entwicklung als Mensch, die Entwicklung als Sportler“ bedeutet. Das ist wie das Jahrhunderttor von Ibrahimovic für die Sorgen einer humanistischen Sportpädagogik. Dann reflektiert unser Hamburger Adler über die Balance von „Ehrgeiz und Lockerheit“ im Leben eines Leistungssportlers. Er kritisiert seinen jugendlichen Überehrgeiz, den er auf Erfolgsdruck und auf die permanente Angst, nicht alles für die Leistung getan zu haben, zurückführt. Unnötiger Druck und das damit verbundene Vermeiden von Misserfolg, anstatt Hoffnung auf Erfolg, ist sicherlich nicht die Einstellung, die den Höchstleistungs-Weg zum glücklichen Ziel führt. Das wussten schon die Motivationspsychologen des vergangenen Jahrhunderts.

Adler setzt fort: „Spaß und Spiel sollten in dem Alter nicht zu kurz kommen.“ Da hat er recht. Das gilt aber nicht nur für die Jugendlichen, das gilt auch für die erfahrenen Sportler auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Deshalb bewundert unser Torhüter auch Thomas Müller, den Urbayern beim aktuellen Champions-League-Sieger und Nationalelf-Kollegen des HSV-Torhüters: „Der Typ kann es echt locker nehmen und ist dennoch erfolgreich. Er hat sich etwas Spielerisches bewahrt, etwas Kindhaftes.“ 

Das tennisspielende Pendant zu Thomas Müller ist Novak „Nole“ Djokovic. Trotz seines unermüdlichen Kampfgeistes und seiner zielstrebigen Einstellung – angeblich hat er schon seit frühester Kindheit alles daran gesetzt, der beste Spieler der Welt zu werden – sorgt er mit seiner Lockerheit und der ausgeprägten Situationskomik für diverse unterhaltsame Momente bei den ATP-Turnieren. Denkwürdig sind auch die Parodien anderer Topspieler während seiner Trainingseinheiten. Wie ein Kind strahlt er bei diesen Inszenierungen.

Finn_NBO4938_01

Fußball und Tennis sind Ball-Spiele. Spiele haben Kreativität, Natürlichkeit und Freiheit (in dem vorgegebenen Rahmen)zur Voraussetzung. Sich unbeschwert und frei – wie ein Kind – zu bewegen, ist dann in aller Logik der Schlüssel zum Erfolg.

Aber Rene Adler sprach auch von der Balance zwischen Ehrgeiz und Lockerheit und deutet damit Zusammenhänge an, die hier kurz thematisiert werden sollen.

Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt! Das klingt nach Mittelalter – ist aber trotzdem wahr. Ohne kontinuierliche Arbeit an sich selbst, sind keine außergewöhnlichen Fortschritte möglich. Das erfordert viel Selbstdisziplin. Auch die Fähigkeit, sein Ziel nie aus dem Auge zu verlieren und sich von Rückschlägen nicht aufhalten zu lassen. Diese Haltung kostet Kraft. Kostet Energien. Deshalb braucht man Erholungsphasen, in denen man unbeschwert lebt, Spaß empfindet. In denen Dopamin für Glücksgefühle sorgt. Das schafft neue Energien, um sich den Herausforderungen wieder frisch zu stellen.

Es gibt einen Zusammenhang, einen gesunden Rhythmus, zwischen zielgerichteter Arbeit und Spaß, der als „goldener Schlüssel“ zur Höchstleistung dient.

Motto: Arbeite konzentriert, wenn du arbeitest, gib dich der Entspannung hin, wenn du entspannst. Diese Regel ist im Wettspiel Tennis leichter zu realisieren als beim Fußball, weil laut Regelwerk  mehr Pausen (nach dem Ballwechsel, beim Seitenwechsel, bei Satzende) eingeplant sind. Die erfolgreichen Tennisprofis haben diese Lektion längst gelernt: sie besinnen sich in den Pausen, atmen durch und aktivieren sich dann wieder vor den neuen Herausforderungen.

Was für den aktuellen Wettkampf gilt, gilt auch für den gesamten Lebensstil von Spitzensportlern: Vor einigen Jahrzehnten dominierten die schwedischen Herren das „internationale Tennis“. Sie trainierten konzentriert zusammen, kämpften wie die Berserker auf dem Turniercourt, fanden sich als eingeschworene Truppe nach den Niederlagen zusammen und haben gefeiert(!) und getrunken wie die alten Wikinger. Beim nächsten Turnier traten sie wieder in bester Form an: ihr optimaler Trainingszustand und ihre ausgebildete Fitness halfen ihnen dabei, die sehr ausgelassenen Partys mühelos wegzustecken. Der Spaß, den sie erlebt hatten, gab ihnen die Lockerheit, die sie beim Wettspiel benötigten. Gab ihnen eine Lebensfreude, die als bedeutungsvolle Basis für nachhaltige Leistungen diente. Kein Jammern, keine zerfleischende Selbstkritik, kein Trübsal – und keine Angst – behinderte sie.

Wir müssen noch einen weiteren Begriff einführen, der viele (vorurteilsbeladene!) jüngere Mitmenschen gähnen lässt: das Maß. Das Maß beim Training und in der Erholungsphase ist entscheidend! Zu viel Training führt zu körperlichen Verspannungen und psychosomatischen Verkrampfungen, gefährdet auf Dauer die Gesundheit des Sportlers. Zu viel Entspannung, zu viel Spaß, zu viel Feiern führt leicht zu Spannungs-, zu Motivations- und zu Zielverlust.

Nur intensiver Einsatz bei der Entwicklung von Fähigkeiten führt zum Ziel. Und fällt nicht alle Last von einem ab, wenn man sein Ziel erreicht hat? Fühlt man sich nicht gelöst, frei und glücklich? Und stolz auf die eigene Leistung? Freut man sich nicht wie ein Kind? Das kann nur der erleben, der diese Freude erfahren hat. Der alles gegeben hat, um diesen Traum zu verwirklichen. Dieses Glücksgefühl wird immer wieder angestrebt, dafür ist man bereit, über seine Grenzen zu gehen.

Also Rene, setze bitte deine Worte in Taten um. Halte in den nächsten Bundeligaspielen der kommenden Saison den Hamburger Kasten mit deinen Paraden sauber. Wachse über dich hinaus. Damit unsere Freunde aus Dortmund und München nicht mehr so schadenfroh über uns lachen.

Damit wir wieder feiern können, weil du so gut gearbeitet hast.

 

7. August 2013
von admin
Keine Kommentare

“Viva Viver”

In diesem Post zur Rubrik „Stories“ thematisieren wir die Frage, was den Tennisprofi von den Spielern, die ihr Talent auf den kleineren Turnieren zur Schau stellen, unterscheidet.

Um Vorurteilen vorzubeugen: es ist sicherlich die Athletik, vielleicht auch die Technik. Auf jeden Fall ist es die Einstellung. Was diese Einstellung kennzeichnet, kann die folgende Episode verdeutlichen.

 

Ein 17-jähriger deutscher Jungprofi spielte zumAbschluss einer ATP-Turnierserie in Brasilien. Das letzte Turnier vor dem Masters fand in Sao Paolo statt. Er hatte die erste Runde gewonnen und konnte sich mit dem nächsten Sieg für das anvisierte Ziel qualifizieren  -  und damit einen gewaltigen Sprung nach vorn in der Weltrangliste machen.

Das Profitalent trat dazu gegen Raul Viver an, einen Davis Cup-Spieler aus Ecuador, der im Profi-Circuit schon längst Wurzeln geschlagen hatte.

Der erste Satz war hart umkämpft. Bei 5:5 und Einstand schlug Viver auf. Nach seinem tief aus dem Platz geschlagenen Service rückte der Südamerikaner an das Netz vor. Der Deutsche war zu einem riskanten Return gezwungen. Aus dem Spielfeld getrieben, hämmerte er seine Vorhand die Außenlinie entlang. Unerreichbar für seinen Kontrahenten landete der Ball im Linienbereich. Spontan und laut entschied der Schiedsrichter: “Out! – Advantage Viver.“

Viver zog seine linke Augenbraue skeptisch hoch und schritt dann gelassen zum Ballabdruck. Er beugte sich kaum herunter, schaute nur kurz auf den Ort, wo der Ball gelandet war. Dann drückte er seine Einschätzung deutlich und entschlossen damit aus, dass er die Handfläche mit geschlossenen Finger nach unten drückte. Die Geste für „in”!

Der Schiedsrichter schien verwirrt, korrigierte aber nach kurzer Diskussion mit dem Ecuadorianer sein Urteil: Unser Talent gewann danach den ersten Satz 7:5.

Auch in dem zweiten Satz kämpften die beiden Konkurrenten auf ausgeglichenem Niveau. Der Tiebreak war die logische Konsequenz.

Bei 6:5 servierte Viver zum Satzgewinn. Diesmal entwickelte sich ein aufregend langes Grundlinienduell. Als der Südamerikaner dann einen Ball etwas zu kurz zurückspielte, griff sein Gegner mit einem platzierten Schlag an. Schon bevor der Ecuadorianer den Ball zurückschlug, ertönte das scharfe Urteil des Unparteiischen: „Out!“

Viver verschlug den Passierball – aber sein Gegenüber hatte sich schon enttäuscht abgewandt und auf den Weg zu seiner Bank gemacht. Für ihn war der Satz verloren.

Nicht für Viver.

Noch einmal korrigierte er die Entscheidung des „Umpires“ zu Gunsten seines Kontrahenten!

Der gewann die nächsten beiden Punkte, den Satz, das Match.

Er hatte das Masters erreicht, eine große Zahl an Weltranglistenpunkten gesichert und war auf seinem mühsamen Weg in die Top 100 der Weltrangliste entscheidend vorangekommen.

Überrascht von den ungewöhnlichen Ereignissen, blieb ich als Coach des jungen Deutschen noch etwas länger auf meinem Platz auf der Tribüne sitzen.

Als Raul Viver die Arena verließ, sprang ich auf, stürmte die Treppen hinunter und setzte dem Südamerikaner auf seinem Weg in das Clubhaus nach. Kurz vor dem Eingang hatte ich ihn erreicht, klopfte ihm auf die Schulter und fragte ihn unvermittelt und bar jeder Höflichkeit, warum er so über alle Maßen fair gehandelt hatte. Nach kurzem Zögern, gab er bereitwillig Auskunft: Er hatte sich bei seinen etablierten Kollegen aus der Profizunft über seinen jungen Gegner erkundigt. Alle hatten geäußert, dass dieser bisher als ein außergewöhnlich fairer Spieler aufgefallen sei – im Gegensatz zu den anderen „Wild Boys“, die in die Weltrangliste stürmten.

„Ist es nicht einleuchtend und logisch, dass wir erfahrenen Profis die aufstrebenden Talente unterstützen, die mit ihrem Verhalten dafür sorgen, dass es auch in Zukunft fair und professionell auf den ATP-Turnieren zugeht?“

Er erläuterte diese professionelle Einstellung noch deutlicher:

„Wir haben keine Lust, um jede knappe Entscheidung verbal streiten zu müssen! Das kostet unnötige Energie. Es vermindert nur die Konzentration auf das Wesentliche. Wir ziehen uns die jungen Spieler heran, die auch in Zukunft dafür sorgen, dass es eine gemeinsame Basis für unsere Wettkämpfe gibt!“

Jetzt hatte auch ich endlich begriffen.

Viver hatte so ungewöhnlich fair entschieden, um in erster Linie überflüssige Störungen und unnötigen Stress im Match zu vermeiden.

Im zweiten Schritt hatte er sich über die Gegenwart hinaus Gedanken gemacht und seine Handlungen auf eine sinnvolle Zukunft seines Berufsfeldes ausgerichtet.

Hier offenbarte sich mir ein wahres professionelles Denken, das Verantwortung für das Tätigkeitsfeld übernimmt und auch dessen Zukunft sichern will.

Während der Ballwechsel ist der Gegner der Kontrahent, den man mit seinen sportlichen Mitteln besiegen will.

Dabei hält man sich an die Regeln des Spiels.

Wenn Probleme auf der Regelebene entstehen, wird der Gegner zum Berufskollegen. Im Interesse einer Sicherung der gemeinsamen Zukunft wird die Leistung des Kollegen anerkannt, auch – oder gerade – wenn der Schiedsrichter sich eine Fehlentscheidung geleistet hat.

Die erste Regel, die man aus dieser Episode ableiten kann, lautet:

In dem Profitennis gibt es ein System, das von den internen Absprachen der Akteure geprägt ist.

Betritt man als „Newcomer“ dieses Gebiet, sollte man sich vorher gut informieren, um diesem Verhaltenscode nicht zum Opfer zu fallen.

Die zweite Regel, die sich aus der Geschichte ableiten lässt, hat mit der professionellen Einstellung zu tun:

Der Berufsspieler hat nicht nur seinen eigenen kurzfristigen Fortschritt vor Augen, sondern übernimmt auch langfristige Verantwortung für das Gesamtsystem, in dem er agiert.

Er übernimmt Verantwortung, weil diese Einstellung auf Dauer die Karrieren aller Spieler stressfreier und damit lebenswerter gestaltet – und die individuelle Leistung, den Sport und sein Image fördert!

Auf dem Platz wird mit sportlichen Mitteln gegeneinander gekämpft – außerhalb des Platzes ist man solidarisch!

Die erfolgreichen Profis verstehen sich als Berufskollegen ihrer Kontrahenten.

 

Häufig hatte ich später auf Jugendturnieren in der Provinz an Vivers Ausführungen denken müssen, wenn die „lokalen Hoffnungen“ laut und hysterisch um Entscheidungen stritten.

Wenn Eltern oder Trainer zum kurzfristigen Vorteil ihrer Schützlinge auch noch von außen in die verbalen Auseinandersetzungen eingriffen, sich gegenseitig unflätig beschimpften oder sogar Schläge androhten.

Wenn die unerfahrenen Akteure in der Folge auch noch den ahnungslosen Forderungen ihrer laienhaften Betreuer auf Ach und Krach folgten und den Tennisplatz teils zum Kriegsschauplatz, teils zur Talkshow umfunktionierten.

Wenn Tennis weder Spiel noch Sport ist, sondern unsinniger Stress wird. Sind wir uns einig, dass dieser unnötige Stress auf Dauer nicht zum Erfolg führt?

 

Es lebe die Einstellung von Raul Viver!

 

Noch ein letzter psychologischer – und pragmatischer! – Hinweis zum Schluss:

Es ist allgemein bekannt, dass der langfristige Erfolg stark vom Selbstbewusstsein des jeweiligen Sportlers abhängt. Wenn man weiß, dass man mit unsauberen Mitteln gewonnen hat, kann man seinen eigenen Leistungen nicht vertrauen.

Der kurzfristige Sieg mit unfairem Mitteln hat deshalb keine entscheidende Bedeutung für eine nachhaltige Erfolgskarriere!

7. August 2013
von admin
Keine Kommentare

“Verantwortungsbereitschaft – wer, wie,wo und wann?”

Höchst fatal, bemerkte Schlich,

aber, he, he – nicht für mich.

Wilhelm Busch

In zwei Folgen haben wir die aktuelle Situation des deutschen Tennis in unseren Posts diskutiert. Hauptsächlich wurde dabei die oberste Führungsebene kritisiert.

Es wäre unverantwortlich, die anderen Ebenen zu vernachlässigen:

Da kämpfen die Vereine gegen Mitgliederrückgänge und mit den damit verbundenen finanziellen Löchern im Budget. Im Punktspielbetrieb fallen bundesweit immer mehr Mannschaften aus. Das dramatischte Defizit haben wir bei den Mädchen- und Juniorinnen-Teams festzustellen – obwohl gerade im internationalen Damentennis die deutschen Spielerinnen für Furore sorgen. Das neue deutsche Schulsystem hat dazu geführt, dass die Tennisplätze früh nachmittags verwaisen. Für die Clubwirte – falls die Tennisvereine sich diese Institution noch leisten können – sieht der Abend auch nicht besser aus: gemütliches Beisammensein oder gar gut besuchte Feiern sind weggeschmolzen wie der „Schnee von gestern“. Die Trainer beklagen die mangelnde Leistungsbereitschaft und das Engagement ihrer Schüler und führen das auf die Lähmung durch Computer und iPhones zurück. Und so weiter, und so weiter…

Auf diese beängstigenden Zustände reagieren die Mitglieder mit Routine und chronischer Duldung. Hier und da wird am Stammtisch (den soll es in einigen Tennisvereinen noch geben!) laute Kritik geäußert, aber kaum einer rafft sich auf und packt an, um die geringsten Notstände zu beheben. Der Letzte, der bei der Vorstandswahl im Tennisclub den Raum verlässt, wird Präsident. Diese Vorstände tragen dann ihren Teil zur allgemeinen Lethargie bei und verschleiern oder verschweigen die Tatsachen, um wiedergewählt werden zu können. Dabei wäre entschlossenes Handeln für die Zukunft des deutschen Tennis gerade jetzt von besonderer Bedeutung. Es besteht akuter Handlungsbedarf!

Aber das deutsche Tennis tanzt nicht auf dem Vulkan – es schläft auf ihm ein.

Diese Tendenz ist in unserer Gesellschaft aber nicht nur kennzeichnend für den „weißen Sport“!

Im Tennis drückt sich nur der – auch von der DTB-Führung – so oft zitierte Zeitgeist aus.

Die Probleme im Sport sind nur zum Teil auf die interne Arbeit zurück zu führen, sie spiegeln hauptsächlich den gegenwärtigen Stand unsere Gesellschaft wider. Die brennenden Fragen des deutschen Tennis sind eher im Sog der allgemeinen sozialen, politischen und kulturellen Konstellationen entstanden.

Um Wege aus der Krise zu finden, brauchen wir im Tennis jetzt Mitarbeiter mit fundierten soziologischen Kenntnissen, kombiniert mit qualifiziertem sportlichen Erfahrungsschatz! Leute, die in der Lage sind, die sozio-kulturellen Sachverhalte klar zu analysieren, um dann mit kreativen Köpfen gemeinsam neue und adäquate Lösungswege zu entwerfen.

Die Zeit drängt!

Zum Schluss dieses kurzen „What’s up-Posts“ zitieren wir den Politologen und Soziologen Jürgen Habermas aus seinem Beitrag vom 5. August 2013 im Spiegel. Seine Aussage zu den aktuellen Zuständen in Europa ist unseres Erachtens treffend und kann darüber hinaus als Appell an alle Tennisenthusiasten, denen die Zukunft ihrer Sportart am Herzen liegt, aufgefasst werden:

„Ich stelle nur fest, dass es außerordentliche Situationen gibt, in denen die Wahrnehmungsfähigkeit und die Phantasie, der Mut und die Verantwortungsbereitschaft des handelnden Personals für den Fortgang der Dinge den Unterschied machen.“

Na dann…