6. Dezember 2013
von admin
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“Warum Tennis uns allen gut tut”

Bausteine einer zukünftigen Imagekampagne

Tennis kann als ein gesellschaftlicher Raum beschrieben werden, der Menschen beiderlei Geschlechts ein Angebot zur Darstellung distinktiver (d.h. sich unterscheidender, sich abgrenzender) Lebensstile unterbreitet. Um das deutsche Tennis in der Öffentlichkeit attraktiv darzustellen, sollte man deshalb zuerst fragen, welche gesellschaftlichen Motive der einheimischen Bevölkerung Tennis anspricht. An die Erörterung dieses Sachverhalts schließt sich die nächste Frage an, die das besondere Profil des Tennis behandelt: Wie unterscheidet Tennis sich positiv von anderen konkurrierenden Sportarten? Anders ausgedrückt: Was wären seine distinktiven Merkmale?

tennispic

Bei der Frage nach den bedeutenden Motiven, die die Sportart Tennis unserer Bevölkerung bietet – fallen sofort – ohne den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit oder Vollständigkeit – folgende Vorzüge auf:

Tennis bietet die Möglichkeit, individuelle Leistungen zu erarbeiten und darzustellen. (Agonaler- oder Wettkampf-Aspekt, Leistungsgedanke)

Tennis kann als Rückschlagsport partnerschaftliche Kommunikation – in friedlich harmonischer Atmosphäre – im gemeinsamen Miteinander-Spielen optimal bewirken. (Sozialer Aspekt, Entwicklung von Empathie)   

Tennis hat – zumindest als Breitensport – viele positive Gesundheitsaspekte. (Prävention von Bewegungsmangel, Herz – Kreislaufförderung, Muskel- und Haltungstraining etc.)

Tennis fördert die Entwicklung relevanter psychologischer Tugenden. (Willenskraft, Frustrationstoleranz, Selbstkritik, -disziplin, -vertrauen, Durchsetzungsvermögen, Emotionalisierung und Gefühlskontrolle etc.).

Tennis wird zu recht von vielen Literaten als besonders ästhetische Bewegungsform gelobt.

Tennis impliziert relevante pädagogische Intentionen. (Respekt vor dem Mitspieler, Lernen der Einhaltung von Regeln, faire Auseinandersetzung, Selbstdisziplin, Lernbereitschaft etc.)

Tennis gilt traditionell – auch heute noch, trotz aller Volkssportkonzeptionen – als elitärer Sport. (Nach der aktuellsten soziologischen Studie zum Image des Tennis, schätzen mehr als 70% der befragten Probanden Tennis als teure und elitäre Sportart ein. In unserem Verständnis von „elitär“ denken wir keinesfalls an „Standesdünkel“, sondern an den überdurchschnittlich hohen Bildungsstand der Spieler/innen, an die Möglichkeiten, seine Kinder im Tennisverein unter aggressionsfreien Bedingungen „von der Straße“ oder „vom Computer“ zu holen.)

Tennis entspricht dem Spieltrieb, der das Wesen des Menschen zu einem großen Teil ausmacht. (In einer Vielfalt von Situationen, die immer neue Lösungsvarianten herausfordern, zeigt der Spieler Kreativität, Entscheidungsfreiheit und entwickelt Spaß an der eigenen Leistung)

Nicht unerheblich ist der geschlechts- und generationenübergreifende Lifetime-Aspekt des Tennis.( Ein Spiel, ein Sport, der sinnvoll auch im hohen Alter – mit dem anderen Geschlecht und mit den Kindern und Enkeln – ausgeführt werden kann.)

Alle hier ausgewählten Angebote, die der Tennissport den Gesellschaftsmitgliedern bieten kann, sind Bausteine für sinnvolle zukünftige Imagekampagnen.

Der Leistungsgedanke spricht hauptsächlich die breite Mittelschicht an, die den Sport als Mittel begreift, Eigenschaften einzuüben, die einer Berufskarriere förderlich sind.

Der partnerschaftliche Aspekt spricht den Lebensstil von Menschen an, die in der schnellen, individualisierten und gesellschaftlich zerrissenen Gegenwart sich nach persönlichen Beziehungen sehnen, die nachhaltiger und persönlicher als zum Beispiel SMS-, Facebook- oder Twitter-Freundschaften sind.

Die Gesundheitsperspektive betrifft alle Menschen unserer Gesellschaft mit ansonsten noch so unterschiedlichen Lebensstilen.Gesundheit wird auch im modernen Lifestyle- Bestreben wohl von nachhaltigerer Bedeutung sein als andere Moderescheinungen.

Ähnliches gilt für das psychologische Angebot. In einer Zeit, in der immer mehr psychologische Krankheiten „entdeckt“ und thematisiert werden, ist eine soziale Bewegung, die „seelsorgerisch“ wirken kann, von herausragender Bedeutung.

Auch die pädagogischen Wesensmerkmale des Rückschlagspiels sind nicht nur für besondere Lebensstile motivierend, sondern sind generelle, an Fortschritt orientierte Werte unserer Gesellschaft.

Ähnliches gilt für den Spiel-Gedanken im Tennis. Das moderne pragmatische Berufsleben motiviert immer mehr Gesellschaftsmitglieder, in ihrer Freizeit einen Ausgleich bei Spielformen zu suchen, in denen sie Kreativität, individuelle Freiheiten und Spaß entwickeln können.

Die vielgelobte ästhetische Eigenschaft des weißen Sports, wird attraktiv für eine kleinere Gruppe in unserer Gesellschaft, die sich vom „grauen Alltag“ unterscheiden will. Diese Randgruppe ist aber deshalb interessant, weil sie unserem Sport eine distinktive Note, ein besonderes Image gibt.

Der elitäre Charakter ist per se das Merkmal für Distinktion. Wer zu einer elitären Gruppe gehört, grenzt sich damit auf einem höheren Niveau von anderen sozialen Gruppen ab. Dieser elitäre Schein spricht auch wieder nur eine Randgruppe an. Aber die elitär orientierten Menschen, die nicht nur von Eitelkeit geprägt sind, werden alles tun, damit ihr elitäres Handlungsfeld weiterhin die Qualität hat, die sie von vergleichbaren Konkurrenten abgrenzt. Sie sorgen deshalb für Nachhaltigkeit und für die Weiterentwicklung der von ihnen ausgewählten Sportart.

Der Lifetime-Aspekt wird immer bedeutungsvoller aufgrund der demographischen Entwicklung. Es wird in Zukunft immer mehr ältere Menschen geben, die ihre sportliche Aktivität in ähnlich orientierten Gruppen spielerisch ausleben wollen.

Wir haben hier nur die wichtigsten positiven Merkmale des Tennissports hervorgehoben. Um diese Bausteine in einer Imagekampagne zu nutzen, müssen sie mit anderen Sportarten verglichen und unterscheidend gewichtet werden. Im nächsten Post werden wir uns dieser Aufgabe stellen.

P.S.

Wir hatten in einen der letzten Beiträge die arglose Frage gestellt, ob irgendwelche Videoclips vom DTB bekannt sind, die auch die Jugend faszinieren könnten. Ja, die gibt es – wir waren auf jeden Fall angetan und sind der Meinung, dass der DTB allen Vereinen, die eine eigene Homepage haben, den folgenden Film zur Verfügung stellen sollte:

4. Dezember 2013
von admin
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“Besser als sein Ruf – Tennis in der heutigen deutschen Gesellschaft”

Im vorigen Post sind wir auf das aktuelle Image des Tennissports in Deutschland eingegangen. Um unsere Einschätzungen zur gegenwärtigen Situation zu präzisieren und die Lage nicht schlechter zu schreiben als sie ist, wollen wir auf die Gegebenheiten in Deutschland eingehen, die maßgeblich Einfluss auf die Existenz des Tennis haben und dessen Rahmenbedingungen schaffen.

tennisslomo

Tennis, als ein traditioneller Bereich des Feldes „Sport“, muss sich heute gegenüber einer stetig wachsenden Anzahl an konkurrierenden Sportarten behaupten. Waren es zu Beginn der 90er Jahre keine 50 Sportarten, die flächendeckend betrieben wurden, so sind es heute an die 150 unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten, die im Verein organisiert, ganz privat auf informeller Ebene oder in kommerziellen Einrichtungen betrieben werden können. Soziologisch betrachtet, bedeutet dies eine Ausdifferenzierung der sportlichen Interessen im Einklang mit der immer weiter voranschreitenden Ausdifferenzierung von Lebensstilen, als charakteristisches Merkmal moderner Gesellschaften. Je nach Geschmack stehen dem Individuum diverse Möglichkeiten zur Verfügung, sein Bedürfnis nach Bewegung auszuleben – und das “rund um die Uhr” an jedem Tag!

Die Vielfalt der Sportlandschaft kämpft nicht nur um Mitglieder, sondern auch um ihre Präsenz in den Medien. Lässt man Fußball als dominante Ausnahmeerscheinung der Sportberichterstattung und sogar als Universalwaffeder Medienaußen vor, bleiben den restlichen Sportarten die wenigen verbleibenden Minuten oder Zeilen im TV oder in den Printmedien. So liegt es in der Natur der Sache, dass die begrenzten Ressourcen der Massenmedien nicht ausführlich über jede Sportart berichten können. Darunter leidet wiederum sehr stark der Tennissport, dessen Strukturen lange Zeit auf Basis der Vermarktungsgelder aus Funk und Fernsehen ausgelegt waren – und das Mitte der 90er Jahre in den Hochzeiten neben Fußball als Mediensport Nr. 1 galt.

Ein weiterer Aspekt, der den Tennisvereinen und –verbänden die erfolgreiche Arbeit erschwert, ist der demographische Wandel der deutschen Gesellschaft. Neben dem anhaltenden Bevölkerungsrückgang, verschiebt sich die Altersstruktur der Bürger nach oben. Und mit der Altersstruktur ändert sich auch das Bewegungsbewusstsein bzw. -bedürfnis. Die Menschen werden älter und die Zahl derer, die Aufgrund ihrer Verfassung auf spezielle Sportangebote wie Senioren-, Herz- oder Gesundheitssport zurückgreift, steigt stetig an. Kommerzielle Fitnesszentren oder von Krankenkassen subventionierte Sportangebote in Reha- oder Gesundheitszentren erleben einen stetigen Zuwachs an Interessierten. Tennis kann hier trotz seines vermeintlichen „Lifetime-Potentials“ nicht als erste Adresse auf der Suche nach dem Sport im Herbst des Lebens punkten.

Gerade in den Ballungszentren der Großstädte, die nach wie vor rapide anwachsen, ist das Unterhaltungsangebot für die Sportenthusiasten gigantisch. Davon profitieren auch die Tennisvereine und –verbände, die entgegen des bundesweiten Trends Zuwächse bei den Mitgliederzahlen verbuchen. Die „Landflucht“ führt allerdings zu schwindenden Mitgliederzahlen der ländlich angesiedelten Vereine und in der Summe gehen dem Tennis einige ehemalige Aktive im urbanen Großstadtdschungel verloren. Eine Entwicklung, die auch andere  deutsche traditionelle Sportarten betrifft (z.B. Handball, Leichtathletik).

Der Sport, die Lebensstile, die Gesellschaft – alles ändert sich, entwickelt sich, differenziert sich aus. Will der traditionelle Sport, ganz speziell Tennis, bestehen und als moderne packende Sportart gelten, lässt es sich nicht umgehen, sich mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen und seine Sportart auf die Bedürfnisse der zukünftigen Generationen anzupassen. Das kann in kleinen Schritten geschehen, sollte aber schon heute beginnen.

Im dritten Teil unserer kleinen Serie zum Image des Tennissports werden wir euch unsere Vorschläge zur (Weiter-)Entwicklung unseres geliebten Sports darstellen.

Und denkt daran: Tennis ist nicht aus der Mode, kein schlafender Riese, nicht „tot“ – ob im Verein oder nur im Urlaub: ihr seid einer von fast 5.000.000 aktiven Tennisspielern in Deutschland!

Es gibt sogar noch genügend Potential, dass noch mehr Gesellschaftsmitglieder unseren Lieblingssport ausüben werden.

Darüber berichten wir im nächsten Post.

2. Dezember 2013
von admin
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“Das Image des deutschen Tennis – Anspruch und Realität”

Bei einem seiner ersten Auftritte im Fernsehen nach seiner Wahl zum neuen Präsidenten des DTB formulierte Karl Georg Altenburg deutlich die Ziele während seiner Amtszeit:

„Ein Sport muss sich mit dem Zeitgeist präsentieren (…) Es geht vor allem um die Themen des modernen Marketings. Im Auftritt, in der Ansprache und in der Art, wie wir Tennis anbieten, können wir moderner werden.“

Das war zwar nicht neu, hätte aber vielversprechende Anstöße bewirken können.

Unser neuer Chef hat als Investmentbanker seine Marketing- Lektionen gelernt: er will mit dem Zeitgeist gehen und damit das Image des deutschen Tennis optimieren. Dieser Anspruch ist vernünftig.

tennisplatzregen

Hat sich das Image des deutschen Tennis in der Zeit nach dem Amtsantritt Altenburgs deutlich verbessert? Bevor wir diese Frage zu beantworten versuchen, müssen wir kurz klären, was ein Image ist.

Als Image wird der Gesamteindruck, den eine Mehrzahl von Menschen von einem Meinungsgegenstand hat, bezeichnet. Ein hoher qualitativer Bekanntheitsgrad und ein positives Image zählen dabei zu den entscheidenden Faktoren für den Erfolg eines Unternehmens auf den Märkten. Ohne Bekanntheit kein Image. Ohne positive Präsenz in der öffentlichen Wahrnehmung sind in der modernen Kommunikationsgesellschaft kaum Erfolge zu erzielen.

Nach diesen Marketing- Gesetzen ist klar: Die Verbesserung des Images ist also die wichtigste Aufgabe in den vielfältigen Anforderungen an die Arbeit des DTBs.

Kommen wir zurück auf die Ausgangsfrage: was ist inzwischen geschehen in der Arbeit an der Imageverbesserung des deutschen Tennis?

Beginnen wir mit dem Bekanntheitsgrad, der als Grundlage für eine Arbeit an einem positiven Image dient.

In dem modernen Kommunikationszeitalter sorgen TV, Internet und Printmedien für die Bekanntheit eines Unternehmens. Betrachten wir zuerst die beliebteste Freizeitbeschäftigung der Deutschen – das Fernsehen: Bei den TV-Medien ist auffällig, dass in der Bundesrepublik – im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern und zu früheren Zeiten – Tennis fast nur noch in den sogenannten Spartenkanälen oder im Pay-TV übertragen wird.

Das Wimbledonfinale von Sabine Lisicki konnte – trotz allgemeinen Interesses der deutschen Öffentlichkeit – nur ein verschwindend geringer Teil der Bevölkerung im Pay-TV verfolgen. Der ARD und dem ZDF waren die Kosten für die Übertragungsrechte zu hoch.

Im Jahre 2013 ist Sport1+ neu auf den TV-Markt gekommen und hat viele attraktive Turniere oder Davis-Cup-Begegnungen übertragen. Dieser Sender ist aber nicht einmal von allen Pay-TV-Kunden zu empfangen!

Eurosport berichtete lange von der WTA-Tour – das hatte nichts mit einer vorbildlichen und modernen Frauenquoten-Regelung zu tun, sondern einfach und allein  mit Sparmaßnahmen. Darüber hinaus wurde meist  zu Zeiten übertragen, an denen Berufstätige, Schüler oder Studenten kaum die Gelegenheit haben, ihren Fernseher einzuschalten.

Fazit für den TV- Sektor: um das positive Images des Tennis bei den deutschen Fernseh- Verantwortlichen ist es nicht gut bestellt. Nach dem öffentlichen Skandal um das Wimbledon-Endspiel haben die Fernseh-Verantwortlichen allerdings Besserung gelobt. Ein Hoffnungsschimmer. Der DTB sollte schleunigst Verhandlungen aufnehmen, um diese Versprechungen Realität werden zu lassen.

In den Printmedien sieht es nicht viel besser aus. Ein Beispiel soll hier repräsentativ herausgegriffen werden: In den Zeiten des Tennis-Booms hatte das führende deutsche Tennisjournal eine Auflage von 800 Tausend Exemplaren – bei großer Konkurrenz anderer Magazine und Tennisrevuen, die auch an allen Zeitungs-Kiosken zu kaufen waren.

Heute gibt es kaum noch konkurrierende Tennisjournale und der Marktführer hat eine offizielle Auflage, die unter 50 Tausend liegt! Das sind gerade nur 6,25 % der Bestmarke von vor etwa 20 Jahren! Das ist alles andere als „Großes Tennis“!

Um dieses Informationsdefizit auszugleichen, sind die einzelnen Verbandszeitungen und das nationale Verbandsorgan „dtz“ eingesprungen. Das ist ehrenwert. Hauptsächlich erreichen diese Printmedien aber nur die Hardliner unter den Tennisenthusiasten in unserer Heimat, weil sie fast nur über die Vereine und an wenige Abonnenten ausgeliefert werden. Einen neuen Interessentenkreis kann man so nicht erschließen, einen neuen Boom wird man damit nie auslösen können. 

Kommen wir jetzt in unserer „Ad hoc- Medienuntersuchung“ zur modernsten Kommunikationsform, zum Internet: Da ist auffällig, dass einige Verbände die Printausgaben ihrer Zeitschriften „in die Tonne gedrückt haben“, um jetzt ihre Informationen über das Netz auszubreiten. Werden dadurch neue Leser gewonnen? Vielleicht. Auf der anderen Seite werden aber auch engagierte Tennisliebhaber verprellt, weil sie alles andere als „digital natives“ sind.

Eine letzte Frage: Ist ihnen eine Internetpräsentation des DTB bekannt, die sie vor Freude vom Stuhl gehauen hat oder die die Jugendlichen begeistert hat?

Nach allen diesen eher ernüchternden Erfolgsmeldungen zum Thema „Bekanntheit und Image in der gegenwärtigen Situation des deutschen Tennis“ haben wir uns die Mühen gemacht, auch einen positiven Aspekt zu finden und sind fündig geworden. Wie es der Zufall will, sind wir darauf gestoßen, als wir die „Stimmung“ der aktiven Tennisspieler und der Repräsentanten in den Medien kritisch diskutiert hatten.

Da fällt auf, dass es auch nicht dem Bild des deutschen Tennis dient, wenn man in öffentlichen Räumen – und sogar an Stammtischen im Tennisclubhaus – immer wieder die litaneienhafte Klage hört, dass der Mitgliederschwund in deutschen Tennisvereinen weiter zunimmt.

Statistiken kann man nicht wegdiskutieren, man kann sie aber mit folgenden Tatsachen differenzieren und damit in einem anderen – realen! – Licht präsentieren:

Der DTB ist auch aktuell noch mit 1.6 Millionen Spieler/innen der mitgliederstärkste Verband der Welt!

Darüber hinaus sagen die neuesten Statistiken aus, dass weit über 3 Millionen Aktive zwar nicht einem Verein angehören, aber in kommerziellen Anlagen Tennis spielen!

Dass diese veränderte Art, Tennis zu spielen, dem von Herrn Altenburg zitierten Zeitgeist entspricht, ist eine soziologische Binsenweisheit.

Es ist also festzuhalten: So viele Menschen haben in Deutschland wahrscheinlich noch zu keiner Zeit zum Schläger gegriffen! Wir müssen endlich begreifen, dass Tennis im modernen Deutschland nicht mehr allein im traditionellen Verein gespielt wird!

Es ist dem Pressereferenten des DTB zu empfehlen, diese Zahlen und Zusammenhänge der Öffentlichkeit mitzuteilen. Mit dem folgenden Video tragen wir dazu bei, den Bekanntheitsgrad von unserem Präsidenten Altenburg zu erhöhen. Wir setzen ihn ins Bild: