29. November 2013
von admin
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“Das starke deutsche Tennisgeschlecht”

Die Soziologen und Journalisten sind sich einig: Die junge Frau ist im Augenblick das Leitbild unserer Gesellschaft. Damit geben sich die engagierten modernen Frauen aber nicht zufrieden. Iris Radisch beklagt, dass die Rollenbilder für Frauen „immer noch unfassbar altbacken“ sind und ihnen nur die Klischees „Mutti oder Mädel“ (Merkel oder Lisicki) zugeschrieben werden. Nina Pauer stellt fest, dass das „Medienbild der jungen Frau nicht für Weiblichkeit, sondern für Jugend“ steht.

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Da könnte leicht das männliche Vorurteil bestätigt werden, dass man es den Frauen nicht recht machen kann. Dabei versteht sich das Blogger-Duo nicht als „Brüder im Geiste Brüderles“. Wir hatten selbstkritisch erkannt, dass in unserem Tennis-Blog doch überwiegend von dem „ehemals starken Geschlecht“ die Rede ist. Das haben die jungen Frauen im Tennis nicht verdient. Deshalb wollten wir das ändern. Da passte die aktuelle Klage Martina Navratilovas, „das immer noch Sexismus im Tennis vorherrscht“ in unser Konzept. Zur Erinnerung: Die Tschechin ist die historische Anführerin der Frauenemanzipation im Tennis und sie hat auch dadurch Stärke bewiesen, dass sie unter anderem 9 Mal in Wimbledon gesiegt hatte. Zur Einordnung: Martina ist – selbst in jungen Jahren – nie in die Rolle des „Mädels“ geschlüpft. Von Anfang an hat sie aus ihrer lesbischen Einstellung keinen Hehl gemacht, obwohl die WTA immer wieder versucht hat, sie in diesem Bekenntnis zu zügeln. Da hat sie sich mutig zur Wehr gesetzt. Sie hat auch niemals nach der Rolle der „Mutti“ gestrebt (das kann mit ihrer oben aufgeführten sexuellen Haltung zusammenhängen), eher hat sie sich als Anwalt der Gleichberechtigung im Tennis verstanden.

Die heute 57-jährige Tschechin – vor 7 Jahren hatte sie noch einen Grand Slam-Titel im Mixed gewonnen! – hat bei dem Thema „Rolle der Frau im Sport“ keinesfalls ihren Standpunkt geändert: In ihren Aussagen vor wenigen Tagen auf „BT Sport“ beklagt sie gleich die „Doppelmoral“, die immer noch im Tennis herrscht. „Es ist immer noch schwer für manche Männer, starke Frauen zu akzeptieren. Es ist für Roger Federer viel leichter, von jedem geliebt zu werden, als für Serena Williams, von jedem geliebt zu werden. Einfach nur wegen der Tatsache, dass er ein Kerl ist.“

Nein, Martina: so einfach ist das nicht. Roger hat zu Recht, durch sein Auftreten in den letzten zehn Jahren, sich den Ruf eines „Gentlemans“ erworben – und eben nicht eines „Kerls“! Wenn Serena zu häufig die Balljungen und Ballmädchen anpöbelt, bei vermeintlichen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter und Linienrichter wie eine Furie auf sie losstürmt, dann darf man sich nicht wundern, dass sie dafür nicht geliebt oder nicht als „Grand Dame“ des weißen Sports bezeichnet wird.

Dann spekuliert Frau Navratilova: „Ich weiß nicht, wie sehr es mit Serena selbst zu tun hat. Es könnte auch mit der Tatsache(!?) zusammenhängen, dass sie Afro-Amerikanerin ist.“ Nach der Macho-Keule holt unsere Frauenrechtlerin jetzt den Rassismus- Knüppel heraus. Auf diese Idee sind wir erst durch Martinas Hinweise gekommen – aber wenn wir für alle Männer sprechen dürften, könnten wir reinen Gewissens behaupten, dass dieser Aspekt in unserer Beurteilung der begnadeten Tennisspielerin Serena nie eine Rolle gespielt hat. Wir sind allerdings auch nicht in den erzkonservativen Winkeln der Südstaaten der USA groß geworden.

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Zu allerletzt zieht die achtzehnfache(!) Grand Slam-Siegerin im Einzel einen verheerenden persönlichen Vergleich: Als die in die USA emigrierte Tschechin im Jahr 2000 nach einer längeren Unterbrechung ihr Comeback auf der WTA-Tour startete, sei sie keinesfalls so überwältigend freundlich aufgenommen worden, wie Michael Jordan, der zu dieser Zeit ebenfalls ein Comeback in der besten Basketball-Liga der Welt unternommen hatte. „Als er wieder spielte, hieß es, er ist unglaublich, er ist der beste aller Zeiten. Als ich zurückkam und einige Matches gewonnen hatte, hieß es, es gäbe keine Dichte im internationalen Damentennis.“

Bei aller Wertschätzung der herausragenden sportlichen Leistungen Navratilovas in der Vergangenheit – diese „allerletzte“ Aussage grenzt an Selbstüberschätzung oder Paranoia. Basketball hat in den USA noch einen weitaus höheren Stellenwert als Tennis und über die Rückkehr Jordans in die NBA wurde auch deshalb von den Medien so extrem positiv geschrieben, weil es vorher einige Skandale gegeben hatte, die das strahlende Bild des Lieblingssports der Amerikaner etwas verblassen ließ. (Jeder weiß: wenn das Image schlechter wird, fließt weniger Geld in das Geschäft. An dem „Hype“ um Basketball in den USA sind extrem viele Menschen beteiligt. Von diesem existentiellen Interesse hätte auch Martina bei ihrer Einschätzung wissen müssen – sie hält sich jetzt seit mehreren Jahrzehnten in Nordamerika auf.)

Martina Navratilova hat mit ihren Argumenten der Wertschätzung der jungen Frauen im modernen Tennis einen „Bärendienst“ erwiesen. Das tut uns leid. Deshalb haben wir uns vorgenommen, in Zukunft häufiger einen Blick auf die Welt des Damentennis zu werfen. Die Frauenquote wird zukünftig in unserem Blog besser und mit viel Sympathie berücksichtigt werden. Das fällt uns nicht schwer. Das deutsche Damentennis ist gegenwärtig in der Spitze eh leistungsstärker als das Herrentennis.

P.S.

Wir sind mit Martina Navratilovas aktuellem Auftritt sehr kritisch umgegangen – wer dahinter unsere sexistische Einstellung vermutet, liegt falsch. Ihre Argumente sind –egal ob aus weiblichen oder männlichem Mund – einfach nicht treffend.

Hatten wir mit unseren Posts über Serena Williams (sportliche Leistungen) und Sabine Lisicki (vorzügliches Auftreten auf dem Platz) nicht unsere emotionale und rationale Begeisterung schon deutlich auch in der Vergangenheit geäußert?

Um die wahre Stärke Navratilovas zu zeigen, haben wir einen nostalgischen Blick in die Zeit geworfen, als Tennis noch mit echtem Holz gespielt wurde:

27. November 2013
von admin
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“Die Stars von Morgen – Alexander Zverev”

Da sind sich die Fachleute im Tennis einig: Wenn ein Talent aus Deutschland das Zeug hat, die Nachfolge von Haas oder Kohlschreiber anzutreten und in den nächsten Jahren in die Weltspitze vordringen kann, dann ist das der 16-jährige Alexander Zverev, der am 20.April 1997 in Hamburg geboren wurde. Alexander, genannt „Sascha“, ist der jüngere Bruder von Mischa Zverev, der vor Jahren auf Rang 45 der ATP-Weltrangliste positioniert war und gegenwärtig auf Platz 143 rangiert.

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Von Anfang an ist Alexander in der Welt des Spitzentennis groß geworden. Mit vier Jahren wurde er schon mit allen Tennisaccessoires ausgerüstet, weil der Vertragspartner seines Bruders immer auch Schläger, Kleidung und Schuhe für den kleinen Sascha mitlieferte. Er begleitete früh Mischa und seine Familie auf der ATP-Tour und war längst mit den großen Stätten des internationalen Tennis vertraut, bevor er selbst auf diesen Plätzen zum Wettkampf auftrat. Dementsprechend selbstbewusst machte er als Kind seiner Umgebung klar, dass er später zu den besten Tennisspielern der Welt gehören würde.

Inzwischen äußert er sich zurückhaltender, hat aber schon jetzt außergewöhnliche Erfolge vorzuweisen: Er ist die Nummer 1 der ITF-Jugendweltrangliste und hat auf dem Herren-Circuit schon so viele Punkte gewonnen, dass er sich aktuell auf der Nr. 807 der ATP-Weltrangliste positioniert hat. Dabei ist zu berücksichtigen, dass er vor einigen Tagen bei einem Future in Florida verletzt im dritten Satz aufgeben musste und einige Punkte verlor.

Die Vermarktungsagenturen stehen Schlange an den Türen der Wohnorte der Zverevs in Hamburg und Florida. Sie sehen in ihm einen Garant für zukünftige Erfolge – nicht nur aufgrund seines außergewöhnlichen Talents, sondern auch aufgrund seiner optimalen Umgebung: Sein Vater und Trainer, Alexander sen., war selbst schon die Nr.175 der ATP-Weltrangliste, obwohl er nur wenige Turniere spielen konnte, weil damals in der Sowjetunion die Spieler bei den Ausflügen in den kapitalistischen Westen von der Regierung zurückgehalten wurden.

Mutter Irina, auch Ranglistenspielerin in der Sowjetunion, ist der ruhende Pol in der Tennisfamilie Zverev. Sie koordiniert die verschiedenen Trainings-, Turnier- und Reisetermine und ist freundlicher Ansprechpartner für die Medien. Irina hebt eine weitere richtungsweisende Eigenschaft Saschas hervor: „Sascha hat einen nicht zu bändigenden Drang zum Tennisspielen. Wo immer er ist, er will sogleich auf den Tennisplatz und Bälle schlagen. Das war schon so, wenn er uns als Kind auf den Grand-Slam-Turnieren begleitete. Da hat sich bis heute nichts geändert. Er will sich stetig verbessern.“

Dieser Trainingsfleiß ist eine grundlegende Voraussetzung für spätere große Erfolge. Das sieht auch Patricio Apey so, den die Zverevs als Manager für Alexander verpflichtet haben: Apey ist eine bekannte Größe im internationalen Tennis-Zirkus: er war Coach von Gabriela Sabbatini und managte später Murray und Kiefer. Der Südamerikaner achtet darauf, dass sich der junge Deutsche nicht ablenken lässt und dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen: „Wenn Sascha mit 16 Jahren zu viel Aufmerksamkeit bekommt, könnte er glauben, dass er besser ist als er tatsächlich ist – das wollen wir auf alle Fälle vermeiden. Er soll sich zu 100 Prozent auf sein Ziel konzentrieren. Und das heißt: ein Topspieler auf der ATP-Tour zu werden.“ Wenn man diese Worte hört, ahnt man den Grund, warum das so selbstbewusst auftretende Kind sich mittlerweile zu einem eher bescheidenen Jungprofi entwickelt hat.

Wir hatten die Gelegenheit, den jungen Zverev in mehreren Turnierspielen beobachten zu können und waren beeindruckt, wie aggressiv und dominant der 16-jährige seine stabilen Grundschläge einsetzt, welche Entschlossenheit er mit seinen „Killerschlägen“ schon jetzt demonstriert. Wenn der schlaksige Hamburger mit gezieltem Muskelaufbau in Zukunft noch kompakter auf dem Court auftritt, wenn er seine Schnelligkeit verbessert und wenn er seine Größe noch optimaler beim Service nutzt, steht seinem Kindheitstraum eigentlich nichts im Wege.

Die schon etablierte Konkurrenz ist längst auf ihn aufmerksam geworden. Unser Doppelspezialist Christopher Kas hatte Saschas Wettkampfstärke  bei einem Turnier in Frankreich über mehrere Runden hinweg verfolgen können. Per „Twitter“ schilderte er der Tennisszene seinen Eindruck: “Behaltet bloß diesen 16-jährigen im Auge. Das wird einer!“

So ähnlich haben Carlos Moya und seine spanischen Kollegen vor zehn Jahren über den jungen Rafael Nadal gesprochen…

Es folgt eine kleine Kostprobe des kommenden Stars:

25. November 2013
von admin
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“Nachhaltige Verletzungsgefahren im Spitzentennis – Einschränkung und Prävention”

Schweinsteiger fällt bei Bayern und in der Nationalelf wegen Verletzung aus, Murray muss aus demselben Grund das ATP-Finale vorzeitig absagen. Khediras Knieschaden bedroht seine Teilnahme an der WM, Nadal hatte deshalb mehrere Wochen auf der ATP-Tour nicht antreten können. Fußballer werden fitgespritzt, um Auflaufen zu können, bei den Top-Tennisprofis ist es eine Ausnahme, wenn einer einmal ohne Schmerzmittel auf den Court geht.

Das klingt nicht nach gesundem Sport, eher nach einer Sanitätsstation im Krieg, wo die verwundeten Soldaten behandelt werden, um so schnell wie möglich wieder an die Front geschickt werden zu können.

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Der Arzt, der die Knieoperation bei Khedira – unter ständiger Beobachtung von Dr.Müller-Wohlfahrt und zwei Ärzten Real Madrids! – in Augsburg durchgeführt hat, meldet sich jetzt zu Wort. Dr. Ulrich Boenisch: „Die Zahl der Verletzungen im Fußball hat in den letzten Jahren zugenommen.“ Durch die vermehrte Belastung in nationalen und internationalen Wettbewerben fehle den Spielern Zeit zur Regeneration. Dasselbe Phänomen ist im Tennis zu finden und wirft folgende Frage auf:

Ist diese immer weiter zunehmende Häufung der Verletzungen ein Folge des erhöhten Trainingsumfangs, des körperlich immer anspruchsvolleren, zunehmend temporeicheren Wettspiels?

Im Bereich des Tennis liegen noch keine wissenschaftlich abgesicherten Antworten vor, wir können aber Hinweise liefern, die das Problem verdeutlichen:

Von den Top 5 der deutschen Jugendrangliste U14 vor knapp acht Jahren mussten 3 Talente über einen längeren Zeitraum aussetzen, weil bei ihnen starkes Wirbelgleiten festgestellt wurde. Diese Rückenschädigung kann dazu führen, dass, wenn ein verschobener Wirbel auf einen Nerv drückt, ein Bein taub und vollkommen funktionsunfähig wird.

Zur gleichen Zeit wurden die 24 besten Spieler/innen des englischen Nationalkaders im Alter von 13 -15 Jahren umfassend untersucht. Erschütterndes Ergebnis: 21 Spieler wiesen erhebliche Rückenschäden auf, die im alltäglichen Berufsleben für längere Kuraufenthalte gesorgt hätten! Keiner dieser jungen Spitzensportler hatte vorher über gravierende Schmerzen geklagt. Die ausgeprägte Muskulatur hatte noch dafür gesorgt, dass der Bewegungsapparat mühsam zusammengehalten wurde.

In England hatte das schnell eine Diskussion der Mediziner ausgelöst. Dabei wurde festgehalten, dass das moderne Tennis mit seinen erhöhten Geschwindigkeiten, mit den gesteigerten Trainingsumfängen eine gesundheitliche Gefahr für die jungen – noch nicht austrainierten – Körper der Tennistalente ist. Insbesondere wurden die enormen Kräfte, die bei den extremen Rotations- und Translationsbewegungen in dem Rückschlagspiel zur Wirkung kommen, als die wichtigste Quelle der Gesundheitsschäden identifiziert. Fachkundige und verantwortungsvolle deutsche Sportmediziner ließen jetzt verlauten, dass gerade das Zusammenspiel der Rotations – mit dem Translationsbewegungen, das bei den Tennisschlägen auf höchstem Niveau charakteristisch ist, die Hauptgefahr im Training und Wettkampf der Spitzentalente ausmacht. Der normale menschliche Körper ist auf Dauer nicht auf diese außerordentlich gewaltigen Belastungen eingestellt – geschweige denn, der sich in der Entwicklung befindliche jugendliche Körper.

Hier stellt sich die Frage nach der Verantwortung der Trainer, der Leistungszentren der Verbände, der kommerziellen Akademien und des Deutschen Tennisbundes!

Längst nimmt das Konditions- und Fitnesstraining einen großen Umfang in den Trainingskonzepten dieser Institutionen ein. Mit diesen Programmen kann man zwar die oberflächlichen Muskelschichten trainieren, man kommt damit aber nicht an die Tiefenmuskulatur heran, die gerade für Stabilität in der Region, in der die meisten Verletzungen im Tennis verursacht werden, zuständig ist. Die sogenannten Multifidi-Muskeln, die an den einzelnen Wirbeln ansetzen und jeweils drei von ihnen miteinander stabilisieren, können nur mit einer speziellen Art gymnastischer Übungen erreicht werden.

Wenn man mit voller Verantwortung junge Tennistalente im Leistungssport unterrichtet, sollte diese physiotherapeutische Maßnahme unbedingt in den Tagesablauf integriert werden.

Wir sollten schon – nein, gerade! -bei den jüngsten Tennisschülern diese spezifischen Übungen von Anfang an in das Trainingsprogramm aufnehmen. Damit stärken wir die Muskulatur, die die späteren Schäden verhindert!

Dr. Uwe Boenisch fordert im Fußball diese präventiven Maßnahmen, um die zukünftige Verletzungsgefahr einzudämmen. Verletzungen, die, anders als im speziellen Fall Khedira, nicht durch Fremdeinwirkung entstehen, könnten dadurch verhindert werden.

Im Tennis ist die Hauptursache für Langzeitschäden längst identifiziert. Das deutsche Tennis kann jetzt vorangehen, indem in der täglichen Praxis die präventiven Maßnahmen gegen schwere zukünftige Rückenschäden in den Unterricht fest eingebunden werden.

Die Kinder werden es uns später danken.

Der erste Schritt ist in der deutschen Tennisausbildung längst getan: in den sogenannten Stabilisationsübungen oder durch die Einbeziehung des Flexi-Bars in das Training wird dem Problem generell schon Rechnung getragen. Es müsste doch leicht sein, die oben genannten spezifischen Übungen auch in das Training zu integrieren.

P.S.

Im Rahmen dieses Posts können wir die spezifischen präventiven Gymnastikübungen leider nicht ausführlich beschreiben. Im Internet kann man aber Hinweise dafür unter „Multifidus-Übungen“ erhalten. Für jeden gut ausgebildeten Physiotherapeuten in ihrer Nachbarschaft gehören diese Programme zum Standard.