1. Juni 2014
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“Au revoir Paris” – für zwei weitere deutsche Teilnehmer

Die deutschen Tennisenthusiasten schauten am Sonntag mit Spannung nach Paris: Angelique Kerber  bot sich die Chance, in das Viertelfinale vorzustoßen und Philipp Kohlschreiber, der seine Schlacht gegen Andy Murray bei 7:7 im fünften Satz wiederaufnahm, bot sich die Gelegenheit, für eine aufsehenerregende Überraschung bei den French Open zu sorgen.

Angelique Kerber kam auf dem Court Philippe Chartrier  nie richtig in die Partie gegen die Kanadierin Eugenie Bouchard. Bei ihrem zu schwachen eigenen Aufschlag wurde sie sofort von den giftigen Returns ihrer entschlossenen Gegnerin unter Druck gesetzt. Nach 16 Minuten stand es bereits 0:5, als der Kielerin der erste Spielgewinn gelang. Nach nur 22 Minuten war der erste Satz mit 1:6 verloren. 16 direkte Gewinnschläge des kanadischen „Wondergirls“ sorgten dafür, dass die Kielerin quasi überrollt wurde.

Die Möglichkeit, vielleicht noch einmal in die Partie zurückzukommen, vergab die an 8-gesetzte Deutsche nach dem Break zum 1:2. Gegen die wesentlich druckvoller agierende 20-Jährige aus Montréal konnte Angelique  ihren einzigen Breakball nicht nutzen. Bouchard, die Turniersiegerin von Nürnberg, agierte weiter entschlossen und aggressiv. Mit 6:2 gewann sie auch den 2.Satz, ohne ihrer Kontrahentin Gelegenheit zu geben, in das Spiel zu kommen. Mit diesem Sieg revanchierte Bouchard sich in lediglich 52 Minuten für die knappe Niederlage bei den vergangenen US Open. Wenn die junge Kanadierin das Niveau dieser Partie in den nächsten Runden  wiederholt, ist ihr sogar der Gewinn des Grand Slam-Titels in Paris zuzutrauen.

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Jetzt ruhten alle deutschen Hoffnungen auf dem Auftritt Philipp Kohlschreibers. Der Augsburger agierte bei der Fortsetzung am Sonntagmittag auf dem Court Suzanne Lenglen von Anfang an tatenlustig. Aber auch der Brite schien sich in der Zwischenzeit von der Verletzung erholt zu haben.Eine Auseinandersetzung auf höchstem Niveau, mit zahlreichen faszinierenden Ballwechseln, wurde den Zuschauern geboten. Bei einer 11:10-Führung  gelang Murray das entscheidende Break zum Matchgewinn, nachdem Kohlschreiber nur wenige Minuten zuvor einen Breakball vergeben hatte. Bad Luck. Trotzdem hat sich unser Kohli hervorragend präsentiert und mit diesem Auftritt zahlreiche Sympathiepunkte zurück erobert.

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Jetzt ist mit Andrea Petkovic nur noch ein deutscher Teilnehmer im Feld der French Open übriggeblieben. Im Achtelfinale trifft sie morgen auf die Niederländerin Kiki Bertens, die aktuelle Nummer 148 der WTA-Weltrangliste. Petko wird dafür sorgen, dass wir noch länger über Spiele der deutschen Tennisstars bei der French Open 2014 berichten können…

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Für unser Nachbarland Schweiz ist die Enttäuschung über die mangelnden Erfolge ihrer Repräsentanten in Paris noch größer als bei uns. Nach dem sensationellen Erstrunden- Ausscheiden des Australian Open-Siegers Wawrinka, hat jetzt auch Roger Federer eine unerwartet frühe Niederlage erleiden müssen. Der Lette Ernests Gulbis bezwang die Tennislegende in einem Marathonmatch mit 6:7, 7:6, 6:2, 4:6, 6:3.

Geteiltes Leid ist halbes Leid – oder „Ami, go home“: die ehemalige Tennis-Supermacht hat auch nur noch einen Teilnehmer im Feld: Sloane Stevens. Die Aussicht, dass das US-Girl morgen im Achtelfinale gegen die an 4-gesetzte Rumänin Halep verliert, ist nicht gering.

Spanische Tennisfans hingegen können sich freuen: bei den Herren steht ein unvergleichlich starkes Kontingent von fünf Spielern im Achtelfinale von Roland Garros: Nadal, Ferrer, Verdasco, Garcia-Lopez und Granollers. Carla Suarez-Navarro steht nach ihrem 2-Satz Triumph über die Kroatin Tomljanovic schon im Viertelfinale. Mit Garbine Muzuruga hat sich in Paris ein vielversprechendes weiteres spanisches Talent präsentiert. Gegen die anfangs nervöse Französin Parmentier legte die Baskin in ihrem Achtelfinale los wie die Feuerwehr, ging 2:0 in Führung. Dann fand die junge Französin in das Match, glich aus, um am Ende doch den Satz mit 4:6 abzugeben. Ein beeindruckendes Trommelfeuer an Schlägen der Spanierin führte zum Gewinn auch des zweiten Satzes mit 6:2. Der jungen Spanierin ist bei diesem Grand Slam alles zuzutrauen…

Mit dieser Niederlage der Einheimischen ähnelt die französische Situation der deutschen Realität. Nach dem heutigen Ausscheiden Gasquets (gegen Verdasco) und Tsongas (ohne Chance gegen einen hervorragenden Djokovic), hat nur noch ein französischer Teilnehmer die Möglichkeit in Frankreichs Hauptstadt für Furore zu sorgen: Gael Monfils.Auf ihm lastet jetzt in seinem morgigen Achtelfinal-Match gegen Garcia-Lopez der hohe Erwartungsdruck seiner Landsleute.  

Spätabends präsentierte sich noch die Tennis-Diva Sharapova gegen die Australierin Stosur auf dem Court Suzanne Lenglen. Die obligatorischen Favoritenstürze in der Damenkonkurrenz schienen sich fortzusetzen: Die an 7-gesetzte Russin verlor den ersten Satz mit 3:6 gegen die stark auftrumpfende Australierin. Dann scheiterte Stosur wieder einmal an ihren Nerven. Mit 6:4 im zweiten und 6:0 im dritten Satz, zog sich Maria aus der Affäre und zieht in das Viertelfinale ein.

 

31. Mai 2014
von admin
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Demonstrationen unerschütterlichen Siegeswillens bei den French Open

Vier deutsche Musketiere hatten sich in ihren Duellen bis die dritte Runde der French Open durchgekämpft. Nach der unglücklichen Niederlage Mona Barthels und dem  Sieg Angie Kerbers stellten sich Andrea Petkovic und Philipp Kohlschreiber am Samstag unterschiedliche Aufgaben. Kohli hatte mit Andy Murray einen gewaltigen Brocken aus dem Weg zu räumen,  von Petko konnte man gegen die Französin Kristina Mladenovic  eher einen Sieg erwarten.

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Die Darmstädterin hatte die Ehre, auf dem Court Philippe Chartrier gegen die Hoffnung der Einheimischen, Mladenovic, anzutreten. Andrea wurde im ersten Spiel sofort gebreakt, nahm im nächsten Game der Gegnerin sofort wieder deren Service ab und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das von Grundlinienduellen geprägt war. Einige knallharte Winner brachten die 21-jährige Französin 4:2 in Führung. Das Publikum jubelte, aber Petko zeigte ihre Kampfkraft und ihr außerordentliches Durchsetzungsvermögen. Mit vier erfolgreichen Spielen in Folge sicherte sie sich den ersten Durchgang mit 6:4. Unter dem Jubel der Zuschauer erhöhte die junge Französin im zweiten Satz erfolgreich das Tempo und ging mit 4:1 in Führung. Obwohl Andrea sich vorbildlich wehrt, trägt das Publikum seinen Liebling Kristina zum 6:4 Sieg im 2.Satz. Die Deutsche hatte sich etwas zu sehr in die Defensive drängen lassen. Im dritten Satz nimmt die Deutsche bei 1:2 eine Verletzungspause. Danach spielt sie aggressiver, bewegt die Kontrahentin mehr und entblößt dadurch die Schwächen der Französin. Petko geht 4:2 in Führung.Der Anfeuerung von Mladenovic durch das Pariser Publikum, setzt Babara Rittner in der Player’s Box alles mit ihrer energiegeladenen Unterstützung Andreas  entgegen. Das deutsche Tandem setzt sich am Ende durch: Mit 6:4 im entscheidenden dritten Satz zieht Petkovic nach Angelique Kerber als zweite Deutsche in das Achtelfinale der French Open ein. Ein Sieg des Willens und der unermüdlichen Einsatzbereitschaft.

 Das Favoritensterben bei den Damen setzte sich auch an diesem Tag in Roland Garros fort: Die Titelkandidatin aus Serbien, Ana Ivanovic, unterlag überraschend klar der Tschechin Lucie Safarova (3:6, 3:6) und die an 5-gesetzte Petra Kvitova musste sich in einem Tenniskrimi der Russin Svetlana Kuznetsova 7:6, 1:6, 9:7 geschlagen geben. Die aktuell im Feld mit Position 4 am höchsten Gesetzte, die Rumänin Halep, gab hingegen der Spanierin Torro-Flor beim 6:3 und 6:0 keine Chance. Auch Jankovicdie Nr.6 der Setzliste siegte   deutlich mit 6:1 und 6:2 gegen die Rumänin Cristea. Noch ungefährdeter kam die  Italienerin Sara Errani (an Position 10 gesetzt) gegen die Israelin Glusko in das Achtelfinale. Das Ergebnis von 6:0, 6:1 zeigt deutlich den Klassenunterschied bei dieser Auseinandersetzung.

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Phillip Kohlschreiber spielte auf dem Court Suzanne Lenglen fast zeitgleich mit Petko gegen den Briten Andy Murray. Anfangs wirkt  „Andy aus Glasgow“ etwas entschlossener und geht 3:1 in Führung. Das kann Philipp nicht erschüttern, sondern motiviert ihn nur, alles aus sich herauszuholen. Mit „großem Tennis“ gewinnt er vier Spiele nacheinander und erspielt sich den ersten Satzball. Mit einem Netzroller passiert ihn Murray. Beim 2.Satzball Kohlis serviert er zum Schrecken seiner Fans einen Doppelfehler. Alle guten Dinge sind drei. Beim dritten Satzball pfeffert Philipp seinem Gegner einen unerreichbaren Vorhandschuss um die Ohren: 6:3! So kann es weitergehen. Geht es aber nicht. Murray wird souveräner, diktiert mehr das Spiel und gewinnt den 2.Durchgang mit 6:3. Ab und zu greift sich der Brite an den hinteren Oberschenkel. Ein Zeichen einer leichten Verletzung? Im dritten Satz gelingt Andy trotzdem früh das erste Break. Er dominiert souverän seine eigenen Aufschlagspiele und breakt den Deutschen bei 5:3-Führung zum 6:3-Satzgewinn im 3. Durchgang. Kohli wirkt resigniert. Das ist eine Täuschung. Mit ausgeprägter Gelassenheit „dreht er den Spieß um“, nimmt dem schottischen Favoriten den vierten Satz mit 6:4 ab. Im Verlauf des entscheidenden Durchgangs greift sich Murray immer häufiger an den hinteren linken Oberschenkel – seine Bewegungen im Spiel verraten jetzt deutlich, dass eine Verletzung vorliegt. Der Deutsche wandelt einen 0:2-Rückstand in eine 3:2-Führung um. Der „Highlander“ lässt sich so leicht nicht schlagen – mit schmerzverzerrten Gesichtet punktet er und geht sogar mit 4:3 in Führung. Kohlschreiber gleicht mit seinem nächsten Aufschlagspiel aus. Ein Drama auf dem Court Suzanne Lenglen! Murray bringt seinen Service ohne Punktverlust durch und lässt sich bei 5:4 vom Arzt behandeln. Kohli gleicht aus. Es wird immer dunkler – und kurioser. Braveheart Murray schwankt und wankt, stürzt aber nicht. Bringt mit verbissener Mühe und wildem Siegeswillen immer wieder seine Aufschlagspiele durch. Bei 7:7 im fünften Satz wird die Schlacht wegen Dunkelheit abgebrochen. Fortsetzung Sonntag.

Auch am 7. Tag des Turniers in Roland Garros waren die topgesetzten Herren nicht aufzuhalten: Die Nr.1 der Setzliste, Rafa Nadal (gegen den Argentinier Mayer), und der an Position 5-gesetzte David Ferrer (gegen den Italiener Seppi) spielten sich ohne Satzverlust in das Achtelfinale.

Überraschend kam das Ausscheiden von Fabio Fognini. Mit Unterstützung der Pariser Zuschauer bezwang Gael Monfils den Italiener in fünf Sätzen.

Dass Franzosen in Roland Garros zu höchsten Leistungen getrieben werden, wollte auch Richard Gasquet beweisen. Wahrscheinlich präsentiert er die Ausnahme der Regel. Nach 3:6 und 2:6-Rückstand gegen den Spanier Verdasco, wurde diese Begegnung bei 2:2 im dritten Satz auch wegen Dunkelheit unterbrochen. A demain!

Morgen wird neben Kohlschreiber auch Angie Kerber gegen Eugenie Bouchard aus Kanada das deutsche Tennis bei den French Open repräsentieren. Wir werden natürlich zeitnah berichten.

30. Mai 2014
von admin
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Kerbers Sieg und eine bittere Niederlage Barthels in Roland Garros

Die Crew der deutschen Tennisprofis, die in Paris bei dem Grand Slam-Turnier antraten, um Ruhm und Titel zu gewinnen, ist nach fünf Tagen stark dezimiert. Nur Mona Barthel, Angie Kerber, Andrea Petkovic sowie Philipp Kohlschreiber haben die dritte Runde der French Open erreicht und können sich noch Hoffnungen machen, Lorbeeren zu erringen.

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Am Freitag wurden Angelique Kerber und Mona Barthel in das Gefecht geworfen. Beide Spielerinnen wurden in der letzten Spielrunde des Tages angesetzt. Auf dem Court Suzanne Lenglen versuchte die Slowakin Daniela Hantuchova zu verhindern, dass Angie Kerber in das Achtelfinale einzieht. Die Kielerin nimmt vom ersten Ballwechsel an das „Heft in die Hand“, geht 2:0 in Führung. Hantuchova schlägt zurück. Ein Match auf Augenhöhe entwickelt sich bis zum 3:3. Dann gewinnt Angie zwei Spiele in Folge. Die Tschechin holt zum 5:5 auf. Am Ende des Satzes setzt wieder sich der Kampfgeist und Siegeswille Kerbers durch: sie gewinnt mit 7:5. Auch im zweiten Satz wirkt die Norddeutsche einen Hauch stärker. Bei 5:2 serviert sie zum Match. Kassiert ein Break – nur noch 5:3. Aufschlagspiele sind bei den beiden Kontrahentinnen im Spielverlauf nicht immer ein Vorteil gewesen. Die Serie wird bestätigt, als Angelique ihren ersten Matchball bei Service Hantuchovas verwandelt. Die erste deutsche Spielerin ist im Achtelfinale von Roland Garros! Dort wartet eine große Herausforderung auf die Linkshänderin: sie trifft auf die bisher sehr überzeugende Eugenie Bouchard.

Mona Barthel hatte sich auf Court 1 mit der Französin Pauline Parmentier, der aktuellen Nr.145 der WTA-Weltrangliste, auseinander zu setzen. Mit ihren beindruckend druckvollen und tiefen Grundschlägen gewinnt die Neumünsteranerin in den ersten Spielen leicht die Oberhand gegen die 28-jährige Pariserin, beendet unangefochten den1. Durchgang mit 6:1. Dann stürzt Mona im ersten Spiel des zweiten Satzes. Erinnerungen an den Sturz Lisickis in dem vorangegangenen Zweitrundenmatch Monas kamen auf. Offensichtlich auch bei ihr: als sie das Spiel wieder aufnahm, wirkte sie geschockt und verlor sechs Spiele in Folge zum 0:6-Satzverlust. Mona nimmt nach dem zweiten Satz eine Behandlungspause – wohl auch, um sich neu zu besinnen. Etwas gestärkter kommt sie zum entscheidenden Durchgang zurück auf den Platz. Allerdings hat die Französin ihre Chance erkannt. Mona hat auch die konstante Länge in den Schlägen verloren. Trotzdem gewinnt sie bei 3:3 zwei Spiele nacheinander und scheint auf der Siegerstraße zu sein. Sie erspielt sich zahlreiche Situationsvorteile, verkrampft dann und verschlägt leichte Bälle bei besten Aussichten. Das ändert sich nicht bis zum 7:5-Erfolg des französischen Außenseiters, die mit einem guten Schlag, der Vorhand, und größerer Entschlossenheit in das Achtelfinale einrückt. Das war eine unnötige Niederlage der Deutschen. Vielleicht sogar eine Tragödie angesichts der guten Auslosung.

In jeder Spielrunde scheidet in diesem Jahr bei den Damen in Paris eine Topgesetzte aus. Nach Na Li und Venus Williams hat es jetzt die 3-gesetzte Agnieszka Radwanska getroffen: Die Kroatin Ajla Tomljanovic schoss ihre polnische Kontrahentin mit 6:4 und 6:4 gnadenlos vom Platz. In Spielerkreisen spricht man schon von dem Fluch von Roland Garros. Wir sehen das eher pragmatisch: von Tag zu Tag steigen die Chancen der Spielerinnen, die bisher hinter der Weltranglistenspitze agierten, in das Rampenlicht zu rücken.

Das kann der an Position 9-gesetzten Slowakin Dominica Cibulkova nicht mehr gelingen. Der „Duracell-Hase“ unterlag der australischen Angstgegnerin Samantha Stosur mit 4:6, 4:6.

Eine, der wir diesen Triumph zutrauen, ist die Spanierin Garbine Muguruza aus Spanien. Die 20-jährige, die zuvor Serena Williams in 2 Sätzen bezwang, lehrte in der dritten Runde auch der Slowakin Schmiedlova das Fürchten. Bei 6:2 und 1:0- Führung konnte nur der Regen das Mädchen aus dem Baskenland stoppen. Bei Wiederaufnahme fand sie etwas schwerer in das Spiel, setzte sich aber mit einem 6:4-Sieg im zweiten Satz trotzdem souverän durch.

Unbeeinflusst von Aberglauben und Mystik zeigte sich die russische Tennisdiva Sharapova. Die an 7-gesetzte Maria machte kurzen Prozess mit der Argentinierin Paula Ormaechea – gab ihr die berühmt – berüchtigte „Brille“ mit 6: 0 und 6:0.

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In der Herrenkonkurrenz sieht es ganz anders aus. Hier dominieren – wie eh und je – die Topfavoriten. Quelle surprise: Federer (gegen Tursunov) und Djokovic (gegen Cilic) verloren einen Satz! Eigentlich waren ihre Erfolge aber genau so ungefährdet, wie die Siege von Berdych gegen den Spanier Bautista Agut und von Tsonga gegen den Polen Janowicz.

Es würde der Spannung bei dem Turnier der Herren dienen, wenn endlich einmal wieder ein Topgesetzter nach Wawrinkas Erstrunden-Niederlage ausscheidet. Wir hoffen, dass morgen Philipp Kohlschreiber sich dieser Aufgabe gegen Andy Murray verpflichtet fühlt.